Verschlungene Krankenhauskorridore, altes medizinisches Gerät und verwaiste OP-Säle: Das Universitätsfrauenklinikum Charlottenburg bot lange Zeit den Stoff, aus dem die Entdeckerträume der Stadterkundung („Urban Exploration“) gemacht sind. Fast neun Jahrzehnte waren an diesem Ort kleine Charlottenburger zur Welt gekommen; Generationen von Berlinern hatten in den Kreißsälen das Licht der Welt erblickt – dann gingen für die Klinik die Lichter aus und die Frauenklinik nahe des Schlossparks Charlottenburg wurde zu einem verlorenen Ort; einer Geisterklinik mitten in der Stadt an der sich munter Buntmetalldiebe bedienten. Die wichtigsten Infos zu dem ehemaligen Lost Place.

Das sind die Fakten zur Städtische Frauenklinik Charlottenburg im Überblick:

  • Adresse: Pulsstraße 4–10, Heubnerweg 9–11 und Sophie-Charlotten-Straße 117A–E, 14059 Berlin-Charlottenburg
  • Geschichte: 1913 wurde die neue Städtische Frauenklinik Charlottenburg in der Pulsstraße nach Plänen des Architekten Heinrich Seeling (1852–1932) als eine der modernsten Geburtskliniken Europas eingeweiht; ab 1948 Universitäts-Frauenklinik der FU Berlin und Teil des Westend-Klinikums; Ausbau in den 1960er-Jahren; von der FU Berlin bis 1995 betrieben, danach unter der Trägerschaft der DRK-Schwesternschaft; seit 2001 Leerstand an der Pulsstraße nach Umzug der Klinik auf das DRK-Gelände in Westend
  • Führungen: Keine
  • Denkmalschutz: Nein
  • Status: Ehemaliger Lost Place. 2013 Abriss des Gebäudeensembles an der Pulsstraße im Zuge des Neubauprojekts „Joli Coeur“

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Wo lag die Städtische Frauenklinik Charlottenburg genau?

schlosspark,schloss charlottenburg
Die Frauenklinik lag unweit des Schlossparks Charlottenburg an der heutigen Pulsstraße© picture alliance / Shotshop | Anton Aleksenko

Das ehemalige Städtische Krankenhaus für Geburtshilfe lag auf einem Areal, das von der Pulsstraße dem Heubnerweg und der Sophie-Charlottenstraße begrenzt wurde. Der Haupteingang lag an der Pulsstraße 4 im Ortsteil Charlottenburg des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Adresse am besten mit der Buslinie 309 (Haltestation Pulsstraße) zu erreichen. Alternativ kann auch der S-Bahnhof Westend (S41, S42, S46) genutzt werden. Vom Bahnhof benötigt man zu Fuß rund 10 Minuten entlang des Spandauer Damms und der Sophie-Charlotten-Straße bis zu dem Areal. Achtung: Es handelt sich um Privatgelände. Auch interessant: Lost Places: Diese Strafen drohen bei Hausfriedensbruch

Das sind die wichtigsten Etappen der Geschichte des Städtischen Krankenhauses für Geburtshilfe:

Ausgangslage: Neue Geburtsklinik in Charlottenburg

Berlin, Frauenklinik / Holzstich 1882
Konkurrenz: Die Universitäts-Frauenklinik der Königlichen Universität an der Ebertsbrücke in Berlin-Mitte. Holzstich von 1882. © picture-alliance / akg-images | akg-images

1907 beschloss die Stadt Charlottenburg – damals noch vor den Toren Berlins gelegen – , nahe des Schlossparks Charlottenburg ein Städtisches Krankenhaus für Geburtshilfe zu bauen. Als Areal für die neue Geburtsklinik wurde eine rund 20.000 Quadratmeter große Fläche an der heutigen Pulsstraße nördlich des 1901 eingeweihten Bürgerhauses bestimmt, das als Siechenheim für die Behandlung chronisch Kranker gebaut worden war.

Mit der Pulsschen Stiftung, einer Altersversorgungsanstalt nördlich der Pulsstraße, dem Städtischen Familienhaus für Obdachlose an der Sophie-Charlotten-Straße und dem Kaiserin-Auguste Victoria-Haus zur Bekämpfung der Säuglingssterblichkeit am Heubnerweg siedelten sich um die Jahrhundertwende weitere Einrichtungen der sozialen Versorgung und der medizinischen Betreuung in der Umgebung westlich des Schlossparks an. Mit dem Neubau der Geburtsklinik verfolgte das rasant wachsende Charlottenburg – zwischen 1880 und 1910 verzehnfachte sich dessen Bevölkerung – das Ziel, die medizinische Versorgung von werdenden Müttern und Neugeborener entscheidend zu verbessern.

Städtische Frauenklinik Charlottenburg: Errichtung in der Kaiserzeit

Die neue Klinik sollte die seit 1867 im Städtischen Krankenhaus Charlottenburg an der Kirchstraße vorhandene Abteilung für Geburtshilfe ersetzen und den neuesten medizinischen Stand der stationären Diagnostik und Behandlung ermöglichen. Ein dringendes Gebot, bedenkt man, dass die Kindersterblichkeit im Reich 1910 noch bei rund 16 Prozent lag – und auch das Risiko für Frauen an der Schwangerschaft oder den Folgen der Geburt zu versterben überstieg heutige Verhältnisse um ein Vielfaches.

Zwischen 1911 und 1913 wurde das Gebäude nach Plänen des Architekten und Charlottenburger Stadtbaurats Heinrich Seeling (1852-1932) errichtet, der bereits die Erweiterungsbauten für das Rathaus Charlottenburg und für den Westflügel des Städtischen Bürgerhauses entworfen hatte. 1913 wurde die Gynäkologie und die Geburtshilfe der neuen Städtischen Frauenklinik Charlottenburg in der Pulsstraße eingeweiht. Die Frauenklinik war nach dem neuesten Stand medizinischer Forschung konzipiert und gehörte bei ihrer Eröffnung zu den modernsten Europas.

Städtische Frauenklinik Charlottenburg: Neue Ansätze und Methoden

Die Klinik bot anfangs Platz für 113 Patientinnen und 98 Säuglinge. Mit der starken Nachfrage nach der Eröffnung war schon nach den ersten Wochen eine Ausweitung der Kapazitäten nötig. Die medizinische Leitung der Entbindungsklinik übernahm der erfahrene Geburtsmediziner Professor Dr. Carl Keller (1859–1927), der als Assistenzarzt des Gynäkologen Robert von Olshausen (1835–1915) nach Berlin gekommen war und in Charlottenburg eine Privatpraxis führte. Der Schwerpunkt der Klinik lag auf der Geburtshilfe. In den ersten Jahren wurden nur kleinere gynäkologische Eingriffe durchgeführt.

1924 übernahm Professor Paul Schäfer (1881–1965) als neuer Direktor die Klinik. Damals verzeichnete die Entbindungsstation um die 2500 Geburten pro Jahr. Unter der Leitung Schäfers wurden in den 1920er-Jahren die baulichen und technischen Voraussetzungen für große chirurgisch-gynäkologische Operationen im Haus geschaffen und neue Methoden der Diagnostik und Therapie eingebunden. Angesichts des veränderten Profils wurde die Klinik 1931 in „Städtisches Krankenhaus für Geburtshilfe und Frauenleiden“ umbenannt. Ab 1934 hieß sie schlicht „Städtische Frauenklinik Charlottenburg“.

Städtische Frauenklinik Charlottenburg: Dunkelstes Kapitel in der NS-Zeit

Neben vielbeachteten Publikationen zu gynäkologisch-operativer Technik, Karzinombestrahlung und des Puerperalfiebers veröffentlichte der später mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnete Mediziner in der NS-Zeit auch zur Rassenhygiene und kommentierte unter anderem das Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses. In seiner Zeit an der Frauenklinik wurden jüdische Kollegen – und andere Ärzte, die nicht in das enge Korsett der neuen Volksgemeinschaft passten – erst ausgegrenzt und dann verfolgt. In den Operationssälen der Frauenklinik fanden, so der heutige Kenntnisstand, Zwangssterilisationen statt.

In den letzten Kriegsjahren wurde die Klinik während der alliierten Bombenangriffe auf Berlin schwer beschädigt. Insbesondere bei einem Angriff britischer Bomber 1944 auf die nahegelegenen Siemenswerke und die Bahngleise erlitt das Krankenhaus und das Verwaltungsgebäude schwere Kriegsschäden. Der Klinikbetrieb wurde – unter immer schwierigeren Bedingungen – bis in die letzten Aprilwochen des Jahres 1945 aufrechterhalten, als die Rote Armee bei den erbitterten Kämpfen um die Innenstadt auch das Areal der Klinik erreichte.

Universitäts-Frauenklinik Charlottenburg: Wiederaufbau und Neuausrichtung

Freie Universität Berlin gegründet
Der Kommandant des amerikanischen Sektors von Berlin, Oberst Frank Howley, während seiner Ansprache. 1948 wurde mit der Feierstunde im Titania-Palast die Freie Universität Berlin eröffnet. Mit der Gründung wurde die Frauenklinik an der Pulsstraße zur FU Universitäts-Frauenklinik© picture-alliance / dpa | dpa

Nach Kriegsende wurde der Betrieb an der Klinik, die im britischen Sektor der geteilten Stadt lag, rasch wieder in vollem Umfang aufgenommen. Dazu waren umfangreiche Sanierungen an den kriegsbeschädigten Gebäuden und die Errichtung einer Reihe von Neubauten nötig. Mit Gründung der FU Berlin 1948 wurde die Frauenklinik an der Pulsstraße zur Universitäts-Frauenklinik und war Teil des Westend-Klinikums der Universität; seit 1950 mit Poliklinik. Das Ordinariat übernahm der erneut berufene Professor Schäfer, dessen Nachfolger 1953 Professor Felix Mikulicz-Radecki (1892–1966) wurde – kein unbeschriebenes Blatt. Der Arzt hatte in der NS-Zeit selbst Zwangssterilisationen durchgeführt und ein Lehrbuch zum Thema geschrieben.

Die 1950er-Jahre standen im Zeichen des Ausbaus: Zwischen 1954 und 1955 wurde im zerstörten Südteil eine Säuglingsstation gebaut. 1957 ließ das Charlottenburger Hochbauamt unter der Leitung des Architekten Carl Mohr ein neues Operationshaus mit zwei Operationssälen und einer Wachstation errichten. Im Erdgeschoss des Eingangsbereichs fand eine Entbindungsstation mit Kreißsälen und Operationssälen Platz. Im zweiten Obergeschoss gab es Laboratorien und im Keller Räumlichkeiten für Tierversuche. Ebenfalls neu gebaut wurde als erstes Geschoss auf den Überresten des Verwaltungsgebäudes von 1913 ein großer Hörsaal mit 278 Sitzplätzen und ein Ärztekasino.

Universitäts-Frauenklinik Charlottenburg: Weitere Ausbauten in den 70er-Jahren

1962 übernahm Professor Herbert Lax (1909–1987) die Leitung der Charlottenburger Frauenklinik. Sein wissenschaftliches Engagement galt insbesondere der operativen Therapie und dem Aufbau und der Weiterentwicklung der Strahlentherapie. Unter seiner Ägide wurde der Standort – entsprechend der zunehmenden Spezialisierungen der Fachdisziplinen – in Teilkliniken aufgegliedert: Auf dem Areal befanden sich nun die Klinik und Poliklinik für Gynäkologie, die Klinik für Geburtshilfe und Perinatologie sowie die Klinik für gynäkologische und geburtshilfliche Endokrinologie.

In den 1970er-Jahren folgten weitere Ausbauten des Krankenhausstandortes: Bis 1973 wurden die Operationssäle großzügig umgebaut und modernisiert. Im Jahr 1975 kam zu den Bestandsbauten ein unterkellerter Flachbau hinzu, mit Wartebereich, Untersuchungs- und Ultraschallraum. Zudem stellten Gebäudebrücken die räumliche Verbindung zwischen der Poliklinik und der Frauenklinik sowie dem Hörsaaltrakt her.

Universitäts-Frauenklinik Charlottenburg: Erstes „Retortenbaby“ Berlins 1984

Retortenbaby-Verfahren bei Kinderlosigkeit
Das Monitorfoto zeigt das Einbringen einer Samenzelle in eine Eizelle mittels Mikropipette unter dem Mikroskop beim sogenannten „Retortenbaby-Verfahren“ (In-vitro-Fertilisation).© picture-alliance / ZB | Hubert Link

Im Jahr 1979 übernahm Professor Günther Kindermann die Klinikleitung. Seine Forschungsbereiche waren Risiken und Infektionen während der Schwangerschaft und gynäkologische Onkologie. An der Charlottenburger Frauenklinik wurde die Therapie der Unfruchtbarkeit um die Methoden der In-vitro-Fertilisation, der künstlichen Befruchtung, erweitert. Das erste IVF-Baby Berlins kam 1984 in der Frauenklinik zur Welt: ein bahnbrechender Erfolg.

Trotz medizinischer Erfolge und zahlreicher Investitionen mehrten sich in den 1980er-Jahren die Stimmen, die eine richtungsweisende Entscheidung für die Pulsklinik forderten: Kostenintensive Modernisierung oder Umzug der Klinik und Aufgabe des Standorts – das Pendel schlug Richtung Letzterem aus. Im Jahre 1986 erfolgte der Beschluss, alle Neubaupläne und Renovierungsarbeiten für den Standort Charlottenburg fallen zu lassen.

Universitäts-Frauenklinik Charlottenburg: Letzte Geburt 2001, danach Leerstand

ALBA Berlin / Klinikum Westend / Babys
Kreißsaal der Charlottenburger Kinderklinik Pulsstraße 1999. Das letzte Kind wurde hier 2001 geboren© picture-alliance / Berliner_Zeitung | Mike

Im November 1995 waren die neuen Räumlichkeiten am Standort Virchow im Wedding bezugsfertig. Die FU-Frauenklinik an der Pulsstraße wurde im Lauf des Jahres 1996 geschlossen. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) übernahm die Anlage und betrieb bis 2001 dort noch eine Entbindungsstation, bis die DRK-Frauenklinik zusammen mit der Kinderklinik an den Standort der DRK-Kliniken Berlin Westend umzog.

Am 1. Juni 2001 kam an dem traditionsreichen Standort an der Charlottenburger Pulsstraße das letzte Kind zur Welt. Dann gingen für einen Ort, an dem Generationen von Berlinern das Licht der Welt erblickt hatten, selbst die Lichter aus. Fast neun Jahrzehnte hatte die Frauenklinik im Dienste der medizinischen Versorgung von Müttern und Kindern gestanden; es folgten Jahre des Leerstandes und des Verfalls.

Universitäts-Frauenklinik Charlottenburg: Krankenhaus endete als Lost Place

Seit 2001 stand das weitläufige Klinikareal der ehemaligen Geburtsklinik an der Pulsstraße leer und die Gebäude waren der Witterung und mutwilliger Zerstörung ausgesetzt. In den Jahren des Leerstandes verfielen die Kliniktrakte zu modernen Ruinen, die zuletzt nur noch Kabeldiebe, Graffiti-Künstler und Jäger verlorener Orte in der Hauptstadt anzogen. Für Urbexer – Entdecker von Lost Places im städtischen Raum – boten die halbverfallenen Krankenhausgemäuer beliebte Kulissen für Fotoshootings und die verwinkelten Flure der einstigen Frauenklinik genug Geheimnisvolles, das sich entdecken ließ.

In den Stationen im Inneren zierten immer noch Kinderbilder die Wände – neben Schmierereien, die sich seit 2001 dazugesellten – Fachliteratur und Unterlagen lagen zerstreut und durchwühlt am Boden in den Verwaltungstrakten. Dazwischen: Medizinisches Gerät, einfach zurückgelassen in den Fluren, Untersuchungs- und Behandlungszimmern. Durch die Öfen im Heizungskeller fraß sich genauso der Rost wie durch die Rohrleitungen bis in die Sanitärräume hinein.

Ohne Instandsetzung begann die Bausubstanz an Mauern und Dächern zu bröckeln, einzelne Bereiche waren bereits eingestürzt und boten keinen Schutz mehr vor eindringender Nässe. Zu den alterungsbedingten Schäden an der Fassade und der Bausubstanz trat Vandalismus. Kabeldiebe rissen in der Hoffnung auf Kupfer alles aus den Wänden, was einen Gewinn versprach, Fenster, Fliesen und Keramikeinbauten waren eingeschlagen. Am Boden sammelte sich Dreck und Schutt. Menschen, die die ehemalige Klinik betraten, mussten befürchten, dass jederzeit Teile über ihnen einstürzen konnten.

Universitäts-Frauenklinik Charlottenburg: Abriss für ein Neubauprojekt

Quartier Am Schlosspark, Sophie-Charlotten-Straße, Pulsstraße, Heubnerweg, Mollwitzstraße, Charlottenburg, Berlin, Deutschland
Neubauquartier Am Schlosspark. Fotografie aus dem Jahr 2022© picture alliance / Schoening | Schoening

2007 verkaufte Vivantes die Ex-Frauenklinik zusammen mit dem Areal des ehemaligen Bürgerhauses an der Mollwitzstraße an einen britischen Projektentwickler. Die „Comer Homes Group“ plante auf dem rund 40.000 Quadratmeter großen Gelände zwischen Mollwitz- und Pulsstraße das Neubauquartier „Gartenresidenz Charlottenburg“ entstehen zu lassen. Das unter Denkmalschutz stehende Städtische Bürgerhaus – ein imposanter Klinkerbau mit eigener Kapelle, welches zuletzt einer der Standorte des „Max-Bürger-Krankenhauses“ gewesen war, bevor auch diese Institution ihre Tore schloss – sollte saniert und zu Wohnraum umgebaut werden das Gebäudeensemble der Frauenklinik nördlich davon restlos abgerissen und durch ein Neubauquartier von Stadtvillen ersetzt werden. Doch aus den Plänen wurde zunächst nichts.

Das Aufstellen eines einsamen Bauschildes und einige Probearbeiten waren das Einzige, was auf dem Gelände passierte. 2012 wurde das Grundstück an den Immobilienfonds Activum SG Capital Management mit Sitz in Jersey veräußert. Im Folgejahr begannen die Arbeiten an den alten Gemäuern unweit des Schlossparks Charlottenburg. Zunächst stand die Sanierung des Bürgerhauses und ein komplementierender Neubau am Heubnerweg an; ab Sommer 2013 begannen zeitgleich die Abrissarbeiten des Krankenhauskomplexes an der Pulsstraße.

Nachdem die Fläche planiert war, stockten die Neubaupläne. Der Baugrund verblieb für weitere Jahre ein Brachland, auf dem Schutt und Baumaterial gelagert wurde, bis Ende 2017 endlich die Arbeiten am Bauprojekt „Am Schlosspark“ einsetzten. Mit vierzehn sechs- bis siebengeschossigen Stadt- und Gartenhäusern und einem kleineren Neubau entstand bis 2022 ein Wohnquartier modernen Stils mit insgesamt rund 580 Wohnungen auf dem Areal des früheren Universitätsklinikums.