Organisierte Kriminalität

Clans Berlin

Razzia im Berliner Clan-Milieu (Archivbild).

Razzia im Berliner Clan-Milieu (Archivbild).

Foto: Morris Pudwell

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Clan-Kriminalität beschäftigt die Berliner Sicherheitsbehörden seit Jahren. Die Hauptstadt gilt in diesem Teilbereich der Organisierten Kriminalität als Hochburg. Täter und Tatverdächtige stammen dabei oft aus arabischen oder arabischstämmigen Großfamilien.

Die Berliner Ermittler ziehen laut "Lagebericht Clankriminalität" auch Verbindungen zur Rocker- und Türsteherszene, sowie zu Boxern und Rappern. Ebenso mit einbezogen werden gewerbliche Aktivitäten wie das Betreiben von Shisha-Bars, An- und Verkaufsgeschäften, Juweliergeschäften und Autovermietungen.

Besondere Aufmerksamkeit erfahren dabei spektakuläre Straftaten wie der Einbruch ins Grüne Gewölbe in Dresden, für die Mitglieder des Berliner Remmo-Clans verantwortlich sein sollen. Auch der Diebstahl der 100 Kilogramm schweren Goldmünze „Big Maple Leaf“ aus dem Berliner Bode-Museum wird dem Remmo-Clan zugerechnet.

Mit regelmäßgen Razzien, aber auch durch Vermögensabschöpfungen, also beispielsweise der Beschlagnahmung von Immobilien, gehen Staatsanwaltschaft und Polizei gegen Clan-Kriminalität vor.