Fahrradfahren in Berlin

Fahrrad Berlin

Am Kottbusser Damm wurde kürzlich ein neuer Radweg eröffnet. Insgesamt geht Changing Cities die Umsetzung des Mobilitätsgesetzes aber deutlich zu langsam voran.

Am Kottbusser Damm wurde kürzlich ein neuer Radweg eröffnet. Insgesamt geht Changing Cities die Umsetzung des Mobilitätsgesetzes aber deutlich zu langsam voran.

Foto: Annette Riedl / dpa

Das Fahrrad wird in Berlin immer mehr zum Verkehrsmittel der Wahl. Alles über das Fahrradfahren, Radwege und Rad-Unfälle in Berlin.

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Das Fahrrad hat sich in Berlin von einem Fortbewegungsmittel für die Freizeit zu einer echten Alternative zu Autos, U-Bahn, Tram oder S-Bahn entwickelt. Dazu trägt auch die ständig steigende Zahl der E-Bikes bei, die es auch Menschen ermöglicht, Fahrad zu fahren, denen das vorher zu anstrengend war.

Gerade die Corona-Pandemie in Berlin hat dem Trend zum Fahrrad noch mal einen Schub gegeben. Immer mehr Menschen sind während der Lockdowns während Corona auf das Fahrrad umgestiegen. Viele machen auch ausgedehnte Radtouren durch Berlin - mithilfe von Fahrrad-Apps heutzutage kein Problem mehr.

Senat und Bezirke beginnen, auf die gestiegene Zahl der Fahrradfahrer in Berlin zu reagieren. So haben mehrere Bezirke Pop-up-Radwege eingeführt, um die Radfahrer vor dem Autoverkehr zu schützen. Dazu sind zahlreiche Radwege auf Hauptstraßen besser farblich markiert. Gerade in den Außenbezirken finden sich aber noch vielerorts veraltete Radwege, die seit Jahren nicht saniert wurden und eher gefährlich als nützlich sind.

Allerdings geschehen auch immer wieder Unfälle zwischen Fahrradfahrern und Autofahrern oder mit Lkw, die für Radfahrer häufig mit schweren Verletzungen einhergehen oder sogar tödlich enden.