Der Bahnhof Schöneweide ist ein wichtiger Knoten im Südosten der Stadt. Dort halten Regionalbahnen aus dem Umland, S‑Bahnen fahren ins Zentrum der Stadt und auch Straßenbahnen und Busse machen das Verkehrsangebot komplett. Täglich steigen hier mehr als 48.000 Fahrgäste um. Vor allem für Pendler, die ihren Weg dorthin mit dem Rad bewältigen, gibt es nun wichtige Neuigkeiten. Denn der Bau des im September 2025 angekündigten Fahrradparkhauses geht voran.

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Wie die Infravelo nun mitteilte, starten nach ersten Arbeiten im Dezember jetzt die Erdarbeiten. Gebaut werde auf dem Vorplatz an der Michael‑Brückner‑Straße und am Ecksteinweg. Anfang 2027 sollen beide Anlagen fertig sein und 1100 Räder aufnehmen. Während der Bauzeit bleiben der Durchgang zum Sterndamm und bestehende Radständer weiter nutzbar.

Das Parkhaus wird zweigeschossig aus Holz gebaut und von einem Edelstahlnetz umspannt. Das lässt Licht hinein und sorgt für Luft im Gebäude. Auf den Gründächern werden zudem Photovoltaikanlagen angebracht. Es entstehen rund 800 Stellplätze, davon etwa 240 in gesicherten Boxen, plus Plätze für Lastenräder und Anhänger. Dazu kommen eine Werkstatt, ein Fahrradverleih und eine kleine Servicezone. Die zweite, überdachte Anlage am Ecksteinweg bietet rund 300 Plätze, 110 davon gesichert, heißt es in der Mitteilung weiter.

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Beide Bauten erhalten Gründächer und Solaranlagen. Verkehrssenatorin Ute Bonde nennt das Projekt einen „Meilenstein für die Mobilitätswende“. Infravelo‑Chef Michael Fugel betont den Mix aus „sicheren Stellplätzen, nachhaltigem Bauen und moderner Mobilität“.

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Auch der Bundesverkehrsminister lobt das Projekt. „Fahrradparken ist ein zentraler Bestandteil moderner Mobilität“, meint Patrick Schnieder. Deshalb sei er auch froh, dass sich der Bund an dem Bau beteilige. Die Kosten liegen nämlich bei rund 5,45 Millionen Euro. Etwa 2,6 Millionen Euro kommen aus einem Bundesprogramm für Fahrradparkhäuser an Bahnhöfen, den Rest zahlt das Land Berlin.