Nach dem Streit um die Frankfurter Messe Eurobike startet die deutsche Fahrradbranche ein neues Kongressformat in Berlin. Bei der Veranstaltung „Towards tomorrow – Cycling Industry Convention 2026“ wollen die Beteiligten gemeinsam Perspektiven für stabiles Wachstum und mehr politischen Einfluss der Branche entwickeln.

Neuer Kongress in Berlin will neue rechtliche Maßgaben

Ein konkretes Ziel des neuen Kongresses ist es laut Ankündigung, den rechtlichen Status der inzwischen weit verbreiteten E-Bikes (Pedelecs) als Fahrräder zu sichern. Zudem sollen Themen wie Leasing und Digitalisierung vorangebracht werden. Beteiligt sind der Fachhandelsverband VSF, die Fahrradindustrie mit ihrem Verband ZIV und „Zukunft Fahrrad“. Der Kongress ist für den 5. November geplant und löst nach 16 Jahren die Veranstaltung „Vivavelo“ ab. 

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Der ZIV hatte die Zusammenarbeit mit der Messe Eurobike aufgekündigt, die mit sinkenden Besucher- und Ausstellerzahlen zu kämpfen hat. Unter anderem wurde die fehlende politische Relevanz der vor einigen Jahren von Friedrichshafen nach Frankfurt umgezogenen Veranstaltung beklagt. Allgemein leidet die Branche nach den erfolgreichen Corona-Jahren an zurückgehenden Absätzen und Überproduktion.

dpa