Eine neue Fahrradroute bietet Einblicke in die Vergangenheit des Tempelhofer Feldes und des Flughafen Tempelhofs. Auf einer Länge von 8,5 Kilometern führt ab sofort die Route „Flieger und Feldlerchen“ des Berliner Zentrums Industriekultur an 17 Sehenswürdigkeiten auf dem Areal vorbei – darunter das Luftbrückendenkmal, das ehemalige KZ Columbia, der Radarturm der U.S. Army und das Übungsflugzeug der Berliner Feuerwehr, wie es in einer Mitteilung hieß.

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Die Route findet sich in einem Flyer, der im Besucherzentrum Check-in am Platz der Luftbrücke, im Industriesalon Schöneweide oder im Deutschen Technikmuseum ausliegt. Aber auch online und in der App Komoot ist die Route abrufbar. Der Flyer enthält nicht nur Informationen zu allen 17 Stationen und zur Geschichte des Areals, sondern bietet auch Tipps zum Rast machen. 

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Vorgestellt werden soll die Route auch am 10. Mai beim Fahrradfestival VeloBerlin. Am 8. Oktober 1923 starteten in Tempelhof die ersten beiden Flugzeuge, das eine ins ostpreußische Königsberg, das andere nach München. 85 Jahre später, am 30. Oktober 2008, endete der Flugbetrieb. Seitdem gehört das Feld den Bürgerinnen und Bürgern.

dpa