Wer ein günstiges, gebrauchtes Fahrrad sucht, könnte am Mittwoch, dem 7. Mai am Bahnhof Lichtenberg fündig werden. Dort versteigert die Deutsche Bahn dann wieder zahlreiche Fundräder.

Immer wieder kommt es vor, dass Fahrräder in S-Bahnen vergessen oder an Stationen beziehungsweise auf Flächen der DB zurückgelassen werden. Die Deutsche Bahn versucht dann, den Halter oder die Halterin des Rads ausfindig zu machen. Das gelingt nicht immer.

Jene Räder, bei denen sich der Eigentümer oder die Eigentümerin nicht innerhalb von drei Monaten gemeldet haben, werden nun versteigert. Am Mittwoch um 15 Uhr heißt es dann im Bahnhof Berlin-Lichtenberg in der Empfangshalle auf der Galerie: „Fahrräder unterm Hammer“. 20 Minuten vor Beginn der Auktion können die Räder in Augenschein genommen werden.

Lesen Sie auch

Große Auswahl an Fundrädern

Die Auswahl an Fundstücken ist nach Angaben der DB groß: Cityräder, Mountainbikes, Rennräder, Pedelecs, Herren-, Damen- und Kinderfahrräder werden versteigert. Der Preis der versteigerten Fahrräder hängt von Art und Zustand des Rads ab. Räder in besonders schlechtem Zustand kommen gar nicht erst auf die Auktion, sondern werden verschrottet. Im Durchschnitt erzielt ein Fundfahrrad laut Bahn etwa 60 Euro.

Der Ablauf funktioniert wie bei anderen Auktionen auch. Die Räder werden nacheinander versteigert. Besucherinnen und Besucher können sich gegenseitig überbieten. Wer das höchste Gebot abgibt, bekommt das Rad. Gezahlt werden kann ausschließlich in Bargeld.

Wer nun Angst hat, dass sein Rad auch unter den versteigerten Objekten sein könnte, weil es bereits ewig an einem Bahnhof herumsteht, kann auf Trost hoffen. „Der Erlös eines jeden Fahrrads wird zunächst verwahrt“, erklärte eine Bahn-Sprecherin. Melden sich die früheren Eigentümer innerhalb von drei Jahren nach der Versteigerung, haben sie Anspruch auf den gezahlten Erlös, der ihnen dann ausgezahlt wird. 

Mehr aus Lichtenberg lesen Sie hier.