Längst haben die Wassertürme in Berlin ihre Funktion als Wasserversorger abgeben müssen. Das heißt aber nicht, dass sie an Faszination verloren hätten. Seit der Jahrhundertwende war der Wasserturm Hohenschönhausen in Lichtenberg auf dem Lindwerderberg ein weit sichtbares Wahrzeichen der Gemeinde. Seit seiner Stilllegung 1922 versorgt er zwar keine Haushalte Alt-Hohenschönhausens mehr mit Frischwasser, dafür prägt seine charakteristische Silhouette den Kiez seit mehr als einem Jahrhundert – und seine verworrene Geschichte begeistert nicht nur die Jäger von verlorenen Orten in Berlin. Alle Infos zu dem ehemaligen Lost Place.

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Das sind die Fakten zum Wasserturm Hohenschönhausen im Überblick:

  • Adresse: Waldowstraße 20, 13053 Berlin-Alt-Hohenschönhausen
  • Geschichte: Zwischen 1899 und 1900 wurde der Wasserturm am Obersee nach Entwürfen des Bauingenieurs und Hochschullehrers Otto Intze (1843-1904) errichtet; 1922 stillgelegt, als Hohenschönhausen an die Berliner Wasserversorgung angeschlossen wurde; im Zweiten Weltkrieg als Flakturm, in der DDR-Zeit als Funkstation der „Gesellschaft für Sport und Technik“ genutzt; nach der Wiedervereinigung Leerstand und Verfall
  • Führungen: Die Bar im Wasserturm ist öffentlich zugänglich. Hier finden Sie die aktuellen Informationen zu Öffnungszeiten, Reservierung und Terminanfragen
  • Denkmalschutz: Objekt-Nr. 09045489
  • Status: Ehemaliger Lost Place. 2004 von einem privaten Investor erworben, wurde der seit der Wende leerstehende Turm 2007 zu einem gastronomischen Betrieb und die oberen Geschosse zu Wohnraum umgebaut

Wo liegt der Wasserturm Hohenschönhausen genau?

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Idyllische Lage: Der Obersee in Lichtenberg 2023. Im Hintergrund des Bildes ragt die Turmspitze über die Baumwipfel.© picture alliance / Global Travel Images | Jürgen Held

Der Wasserturm Hohenschönhausen liegt am Südufer des Obersees im Obersee-Orankesee-Park an der Adresse Waldowstraße 20 im Ortsteil Alt-Hohenschönhausen des Bezirks Lichtenberg. Die Google-Koordinaten (Open-Location-Code) für das Objekt lauten: GFXQ+4F Berlin. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Areal am besten mit der Tramlinie M5 zu erreichen (Haltestelle Freienwalder Straße). Von der Straßenbahnstation benötigt man zu Fuß rund 9 Minuten entlang der Konrad-Wolf- und Waldowstraße bis zum Wasserturm. An der Waldowstraße weist ein Hinweisschild am Eingang zum Park auf die Bar im Wasserturm Hohenschönhausen hin. Auch interessant: Lost Places: Diese Strafen drohen bei Hausfriedensbruch

Das sind die wichtigsten Etappen der Geschichte des Wasserturms Hohenschönhausen:

Ausgangslage: Fließendes Wasser für Hohenschönhausen

Um die Jahrhundertwende geriet die Wasserversorgung des Dorfes Hohenschönhausen auf den Prüfstand. Dort hatte 1890 der Brandenburger Bankier Henry Suermondt (1846-1930) das ehemalige Rittergut mit der Idee erworben, einen Rückzugsort für gutbetuchte Großstädter – in der Hauptsache Industrielle, Beamte, Künstler und Banker – entstehen zu lassen. Der Plan ging auf. Bald machte sich das ländlich geprägte Hohenschönhausen als „Wannsee des Nordens“ einen Ruf. Zuerst entstand die Villenkolonie am Orankesee; bald darauf eine zweite Villenkolonie am Obersee.

Es gab nur ein Problem: Das Klientel verlangte Anschluss an moderne Wasserrohrleitungen. In den 1890er-Jahren war für die in der heutigen Konrad-Wolf-Straße ansässige Löwenbrauerei der Obersee als Nutzwasserreservoir angestaut worden. Im Winter wurde auf dem zugefrorenen See Eis geschlagen. Doch das lokale Rohrleitungssystem reichte kaum aus, um den Bedarf der Brauerei zu decken, geschweige denn die Villenkolonien zu versorgen. Fließendes Wasser für Hohenschönhausen hieß jetzt das Credo – und die Lösung: der Bau eines Wasserturms, der nach dem hydrostatischen Prinzip für gleichmäßigen Druck in den Rohren sorgen sollte.

Wasserturm Hohenschönhausen: Wasserbaukoryphäe konstruierte den Turm

Otto Intze
Der Vater des Turms: Otto Intze, eigentlich Otto Adolf Ludwig Intze (1843-1904), Professor für Wasserbau, Baukonstruktion und Baustofflehre an der Technischen Hochschule Aachen, deren Rektor er von 1895 bis 1898 war. Nach einer Fotografie von August Classens aus dem Jahr 1902.© picture alliance / | unbekannt (Archiv)

Im Jahr 1899 wurde die „Grunderwerbs- und Baugesellschaft zu Berlin“ beauftragt, den Wasserturm am Obersee zu errichten. Für die Konstruktionspläne gelang dem Bauunternehmen ein Glücksgriff. Sie konnten den europaweit geschätzten Wasserbauingenieur Otto Intze (1843-1904) für den Bau des Turms gewinnen.

Der auch für seine Talsperren bekannte Professor an der TH Aachen hatte die Konstruktion von Wassertürmen revolutioniert, als er durch eine neue Formgebung des Wasserbehälters erreichte, dass an der Auflage keine horizontale Druckspannung auf den Turmschaft wirkte. Damit konnte die Stützkonstruktion verschlankt und die Baukosten gesenkt werden. Hunderte Wassertürme wurden nach dem patentierten Intze-Prinzip in ganz Deutschland konstruiert – auch in Hohenschönhausen fand die Technik Anwendung.

Wasserturm Hohenschönhausen: So war der Wasserturm aufgebaut

Als Standort wurde die höchste natürliche Erhebung Hohenschönhausens gewählt: der sich 61 Meter über den Wasserspiegel erhebende Lindwerderberg am Südufer des Obersees. „Druck vom höchsten Berg!“ – hieß das Motto, denn um den Wasserdruck in den Leitungen stabil zu halten, benötigte man einen Turm, dessen Rohrleitungen ein ständiges Gefälle zuließen.

Die Bauausführung übernahm die Berliner Baugesellschaft für Wasserversorgung und Kanalisierung „Erich Merten & Knauff“. Bereits ein Jahr nach Baubeginn war der 23 Meter hohe Turm am Obersee im Jahr 1900 einsatzbereit. Der Entwurf des sich über einen Sockel leicht verjüngende Backsteinturms war sichtlich von mittelalterlicher Festungsarchitektur beeinflusst: Das Zugangsportal mit Ziergiebel und schwerem Einganstor, hohe Fensterreihen und eine zinnenartige Bekrönung verliehen dem viergeschossigen Bauwerk am Obersee eine märchenhaft-trutzige Erscheinung, so dass er bald auch als Hohenschönhausener Rapunzelturm bekannt war.

Wasserturm Hohenschönhausen: Wasserreservoir für die Anwohner

Wasserturm am Obersee, Bezirk Weißensee, Pankow, Berlin, Deutschland
Die Turmspitze wurde einst von einem nach dem Intze-Prinzip konstruierten Wassertank bekrönt. 1933 wurde der Stahltank verschrottet.© picture alliance / Schoening | Schoening

Im Inneren herrschte dagegen sachlich-technische Nüchternheit – funktional ausgerichtet an einem ausgeklügelten Rohrsystem, das den Druck von der Pumpstation über das Wasserreservoir bis zu den Abnehmern regelte. Über eine stählerne Wendeltreppe waren die einzelnen Bereiche im Turm zugänglich. Das Herzstück der Anlage bildete der stählernen Behälterkopf, der 400 Kubikmeter Wasser fassen konnte. Mit einer Ofenanlage wurde verhindert, dass die Rohre im Winter zufroren. Der Wasserturm gehörte bei seiner Inbetriebnahme zu den modernsten Anlagen seiner Zeit und bildete ein ständiges Wasserreservoir für den Tagesverbrauch der Bewohner Hohenschönhausens.

Zunächst wurde das verwendete Wasser über ein heute nicht mehr existierendes Pumpwerk am Ufer des Obersees entnommen. Aufgrund der mangelhaften Wasserqualität wurde das Zuleitungssystem aber bereits im Folgejahr umgestellt: Eine neu errichtete Pumpstation an der Waldowstraße förderte mittels elektrischer Kolbenpumpen Grundwasser aus 51 Metern Tiefe, mit dem der stählernen Hochbehälter des Turms befüllt wurde.

Wasserturm Hohenschönhausen: Parkanlage umsäumte das Bauwerk

Rund um den Wasserturm wurde in den 1910er-Jahren begonnen, eine Parkanlage anzulegen, die von dem Gartenarchitekten Otto Werner (1854-1923) konzipiert worden war. Der Beginn des Ersten Weltkriegs 1914 verzögerte die Arbeiten an der Grünfläche, und als der rund 5,5, Hektar große Park zwischen Waldowstraße und Obersee samt Pavillon, Heldengedenkstein und Ehrenhain 1920 endlich fertiggestellt werden konnte, waren die Tage des Wasserturms in seiner ursprünglichen Funktion bereits gezählt.

1920 wurde Hohenschönhausen mit dem Groß-Berlin-Gesetz als Ortsteil des Bezirks Weißensee in die Hauptstadt eingemeindet. Der Wasserturm ging nun in die Verantwortung der Berliner Wasserwerke über, die 1921 nach einer Kontrolle vermerkten, dass es Mängel gäbe. Der Brunnen der Pumpstation sei teilweise verschlammt. Kurzerhand veranlassten die Berliner, das Rohrnetz mit einer Verbindungsleitung an das Berliner Netz anzuschließen, so dass die Hohenschönhausener künftig ihr Wasser vom Werk Lichtenberg gespeist bekamen.

Wasserturm Hohenschönhausen: Berliner ließen den Turm stilllegen

Die als unrentabel eingestufte Pumpstation in Hohenschönhausen und der Wasserturm wurden 1922 von den Berliner Wasserwerken stillgelegt. Nach nur 22 Jahren Dienstzeit war der Wasserturm vom technischen Fortschritt überholt worden. Moderne Wasserwerke, die mit elektrischen Pumpen angetrieben wurden, sorgten für gleichbleibenden Wasserdruck in den Leitungen. Die Hochbehälter der Wassertürme wurden überflüssig und der Turm am Obersee das erste Mal zu einer Berliner Problemimmobilie – denn die Zukunft des funktionslos gewordenen Ziegelkolosses war vollkommen unklar.

Für die Berliner Wasserwerke bedeutete der auf dem Trockenen liegende Turm laufende Kosten, und als der Bezirk 1922 und 1924 Reparaturmaßnahmen anmahnte, weil Stürme Schäden an Fenstern und Gesims des Gebäudes verursachten, schlugen die Stadtwerke im Gegenzug einen Abriss des Turms vor. Er war zuvor von den Wasserwerken nur noch als Lagerraum genutzt worden. Nach monatelangen, zähen Verhandlungen ging der Wasserturm Hohenschönhausen im September 1926 in den Besitz des Bezirks über.

Wasserturm Hohenschönhausen: Beobachtungsposten in der Schlacht um Berlin

Obgleich immer wieder Vorschläge für eine Umnutzung des imposanten Bauwerks aufkamen, fristete der Turm auch in den kommenden Jahren der Weimarer Republik gegenüber glanzvolleren Zeiten ein Schattendasein. Die Weißenseer Parkverwaltung nutze den Turm als Stauraum für ihre Gartengeräte, wobei der marode Stahltank an der Turmspitze zunehmend den Unmut flanierender Parkbesucher und der Ortspresse erregte.

1933 wurde das „Behälterkopfmonstrum“, wie der Wasserbehälter verächtlich betitelt wurde, abmontiert und von der Weißenseer Eisenfirma „Erich am Ende“ verschrottet. Der untere Teil des Turms blieb erhalten. 1937 sollte hier ein NS-Jugendheim einziehen. Doch mit Kriegsbeginn zerschlugen sich die Pläne – genauso wie der Vorschlag, den Turm als Sternwarte zu nutzen. Statt astronomischer Beobachtung wurde jetzt vom Wasserturm aus der Himmel über Berlin nach feindlichen Flugzeugen abgesucht. Eine Sirene warnte die Hohenschönhausener vor nahenden Bombenangriffen, und in den letzten Kriegsjahren wurde auf dem Turm eine Flakstellung der Wehrmacht installiert.

Wasserturm Hohenschönhausen: Sowjets zogen Sperrbezirk rund um die Anlage

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gehörte Hohenschönhausen als Ortsteil von Weißensee zur sowjetischen Besatzungszone des geteilten Berlins und später, nach der Gründung der DDR, zur ostdeutschen Hauptstadt. Der Wasserturm lag nach Kriegsende mitten im sowjetischen Sperrbezirk, den der Geheimdienst NKWD rund um das Villenviertel am Obersee einrichtete. Im November 1945 wurde das Gebiet eingezäunt und die verbliebenen Bewohner und Eigentümer bis 1947 vertrieben. An eine Nutzung des Wasserturms durch den Bezirk war erst wieder zu denken als das „Militärstädtchen Hohenschönhausen“ im Frühjahr 1951 von den Russen geräumt und an die Regierung der DDR abgetreten wurde. In den bis dahin von den sowjetischen Militärs genutzten Villen und Funktionsgebäuden Hohenschönhausens richteten sich Stasi-Mitarbeiter ein.

Der Wasserturm am Obersee geriet seit den 1950er-Jahren wieder in den Fokus öffentlichen Interesses. Es gab diverse Vorschläge, ihn für den Bezirk zu reaktivieren: Wiederum war er als Sternwarte oder als Sitz eines Jugendclubs im Gespräch. Ein andermal sollte er eine Aussichtsplattform bekommen. Doch alle Pläne scheiterten an der Finanzierung, und der verwaiste Backsteinrundbau dämmerte weiterhin vor sich hin – bis zumindest das Obergeschoss des Turms für eine neue Verwendung renoviert wurde.

Wasserturm Hohenschönhausen: Funkkontakt mit der Antarktis

Wasserturm am Obersee
Trauriger Eindruck durch Verfall und Vandalismus: Der Turm im Jahr 2002.© picture-alliance / Berliner_Kurier | Uhlemann Thomas

Seit den 1970er-Jahren wurde der Turm durch Amateurfunker der paramilitärischen „Gesellschaft für Sport und Technik“ (GST) der DDR genutzt, die im oberen Turmgeschoss einen Amateur-Radio-Club unterhielten. An den installierten Funkgeräten der sozialistischen Wehrorganisation erlernten DDR-Jugendliche technisches Know-how, schickten Nachrichten in den Äther und schrieben Empfangsbestätigungen in Form von QSL-Karten.

Ein Artikel im „Neues Deutschland“ mit dem Titel „Funksprüche aus dem Rapunzelturm“ vermeldete noch im Februar 1989 stolz einen „absoluten Glücksgriff“ der Amateurfunker, als sie den Ruf einer Station mit der außergewöhnlichen Kennzahl Y88 POL beantworteten. Die Funker hatten Kontakt mit einem Forscherteam der DDR in der Antarktis aufgenommen, die die Hohenschönhausener flugs zur Reichweite ihrer Station gratulierten. Wenige Monate später beendete die politische Wende die Funktätigkeit im Wasserturm.

Wasserturm Hohenschönhausen: Lost Place nach der Wende

Nach der Wiedervereinigung wurde der Turm erneut zum Lost Place. Und wiederum begann die Suche nach einer sinnvollen Verwendung. Ein erstes Konzept von 1993, bei dem der Turm zu einer Architekturgalerie mit Restaurant ausgebaut werden sollte, scheiterte an den Preisvorstellungen des Bezirks. Gastronomie, Galerie und Aussichtsturm – immer wieder meldeten sich in den 1990er-Jahren Investoren mit Nutzungsplänen, auch ein Eros-Center, eine Wirtschaftsberatung und eine Erlebnisgastronomie waren angedacht, doch die Kaufinteressenten zogen ihre Angebote regelmäßig zurück, zumeist verschreckt von den hohen Sanierungskosten, die für die Wiederherstellung des denkmalgeschützten Objekts inzwischen veranschlagt wurde.

Ein bereits geschlossener Kaufvertrag – dieses Mal sollte ein Weinrestaurant und eine Bar in den Turm einziehen – wurde wegen Untätigkeit des Käufers Anfang der 2000er-Jahre wieder aufgelöst. Unterdessen hatten die Jahre des Leerstands Tribut an der Bausubstanz des Turms gefordert. Vor allem am Turmsockel hatten sich Ziegel gelöst und Lücken in der Fassade hinterlassen. An der Basis des Turms hatten sich außerdem mannshoch Graffiti-Künstler mit Schriftzügen verewigt.

Wasserturm Hohenschönhausen: Ein Bar-Projekt rettet den hundertjährigen Turm

Der Orankesee in Berlin Hohenschönhausen, Deutschland
Neues Leben im Turm: Seit 2007 hat die Bar im Wasserturm geöffnet. Die Seeterrasse bietet einen einmaligen Ausblick über den Obersee © picture alliance | CHROMORANGE / Karl-Heinz Spremberg

Bis 2003 lag das märchenhaft anmutende Gemäuer im Dornröschenschlaf – dann fand es endlich einen neuen Eigentümer, der dem hundertjährigen Turm wieder Leben einhauchte. Nach einer aufwendigen Sanierung des denkmalgeschützten Objekts befinden sich heute eine Wohnung im Obergeschoss und eine Bar in dem Turm.

Die „Bar im Wasserturm“ mit Platz für bis zu 50 Gästen nimmt die unteren Geschosse ein und hat seit Juli 2007 geöffnet. Das Dach der ehemaligen Pumpstation wurde dabei zu einer Seeterrasse umgebaut, die im Sommer gastronomisch genutzt wird und noch einmal Sitzplätze für knapp 60 Gäste bietet – und eine atemberaubende Aussicht über die Uferlandschaft des Obersees. Nachts wird die Spitze des Turms beleuchtet. Die Bar kann auch für Veranstaltungen gemietet werden. Damit sich an solchen Abenden keiner vergebens auf den Weg durch den Obersee-Orankesee-Park zum alten Wasserturm macht, signalisiert am Gesims des Turmes ein rotes Leuchtband geschlossene Gesellschaften. Bei grünem Ring ist die Bar geöffnet.