Wo zu DDR-Zeiten gegessen, getrunken und bis vier Uhr in der Nacht getanzt wurde, fanden sich nach der Wende oft nur noch verlassene Säle, menschenleere Großküchen und verwaiste Kegelbahnen – die Ostberliner Gaststätten gehörten zum DDR-Wohnungsbauprogramm der 1970er-Jahre. In der DDR-Hauptstadt entstanden im Umfeld von neu errichteten Plattenbausiedlungen große Wohngebietsgaststätten, die klingende Namen erhielten: „Zum Bauarbeiter“ in der Siegfriedstraße, „Solidarität“ in der Alfred-Jung-Straße und „Kalinka“ in der Straße Alt-Friedrichsfelde. Nach der Wende wurden die DDR-Clubgaststätten aufgegeben und drohten als Problemimmobilien zu modernen Ruinen zu verfallen. Auf der anderen Seite konservierten die verwaisten Orte Alltagsgeschichte aus den letzten Tagen der DDR. In der leerstehenden Clubgaststätte „Kalinka“ im Lichtenberger Ortsteil Friedrichsfelde konnten Schatzjäger noch Jahrzehnte nach der Wende fündig werden. Alle Infos zu dem ehemaligen Lost Place.

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Das sind die Fakten zur Clubgaststätte Kalinka im Überblick:

  • Adresse: Alt-Friedrichsfelde 69, 10315 Berlin-Friedrichsfelde
  • Geschichte: Anfang der 1980er-Jahre als HO-Clubgaststätte eröffnet; nach der Wiedervereinigung wurde die Begegnungsstätte in den 1990er-Jahren geschlossen; anschließend Leerstand und Verfall
  • Führungen: Keine
  • Denkmalschutz: Nein
  • Status: Ehemaliger Lost Place. 2015 wurde die Clubgaststätte zugunsten eines Reihenhaus-Neubauprojekts abgerissen, bei dem 75 Stadtvillen auf dem Gelände errichtet wurden

Wo lag die Clubgaststätte Kalinka genau?

Die Clubgaststätte Kalinka lag an der Adresse Alt-Friedrichsfelde 69 im Ortsteil Friedrichsfelde des Bezirks Lichtenberg. Die Google-Koordinaten (Open-Location-Code) für das Objekt lauten: GG6H+CG6 Berlin. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Areal am besten mit den Buslinien 192 und194 (Haltestelle Gensinger Straße Nord) zu erreichen. Von der Busstation benötigt man rund vier Minuten zu Fuß entlang der Gensinger Straße bis zum Grundstück der ehemaligen Clubgaststätte Kalinka. Achtung: Das Gebäude wurde abgerissen, und es haben sich von der ehemaligen Clubgaststätte keine Spuren vor Ort erhalten. Auch interessant: Lost Places: Diese Strafen drohen bei Hausfriedensbruch

Das sind die wichtigsten Etappen der Geschichte der Clubgaststätte Kalinka:

Ausgangslage: Würzfleisch für die Plattenbausiedlungen der Republik

„Sie werden platziert!“ An diesen Hinweis im Foyer von Gastronomiebetrieben erinnern sich wohl die meisten Ex-DDR-Bürger. Wer sie besuchte, musste je nach Andrang geduldig sein und ein Freund der regionalen deftigen Küche, die zum Kernangebot vieler Wirtshäuser und Restaurants im selbsterklärten „Arbeiter- und Bauernstaat“ zählte. Eine besondere Stellung im Bereich der sozialistischen Gast- und Vergnügungsstätten nahmen die Gebietsgaststätten ein. Sie wurden auch Clubgaststätten genannt – oder despektierlich: „Fresswürfel“.

Die von der Handelsorganisation (HO) oder dem Konsum – den beiden großen Playern der DDR-Lebensmittelindustrie – betriebenen Clubgaststätten waren eine Kombination aus Restaurant, Kulturhaus und Kantine. Sie erhielten oft klingende Namen wie „Solidarität“, „Jugend“, „Zum Bauarbeiter“ oder „Kiew“, was sich im Interieur und den Spezialitäten auf der Speisekarte niederschlug. Wer sich im Gastraum der Anfang der 1980er-Jahre in Lichtenberg eröffneten Clubgaststätte „Kalinka“ einfand, durfte auf Besonderheiten der russischen Küche hoffen. Natürlich fanden Kenner neben Borschtsch & Co. auch die Klassiker der Clubgaststättenküche: Würzfleisch überbacken, mit Toast für 2,65 Mark und Erdbeer-Halbgefrorenes für 2,05 Mark.

Clubgaststätte Kalinka: Reminiszenz an die Befreiung Berlins durch die Rote Armee

Das Stadtviertel südlich der Gleise am S-Bahnhof Friedrichsfelde-Ost, in dem die Clubgaststätte gebaut wurde, war bis Ende der 1970er-Jahre geprägt von Kleingartenvereinen. Die Gartenfreunde der KGA „Eintracht“, „Bergfrieden“, „Burgfrieden“ und „Falkenhorst“ hatten hier ihre Parzellen – bis der Kiez grundlegend umgestaltet wurde. Das in den 1970er-Jahren gestartete Wohnungsbauprogramm der DDR versprach: „Jedem seine Wohnung“ – und so wuchs, wie in vielen Ostberliner Kiezen, auch an der damals „Straße der Befreiung“ genannten Bundesstraße B1 eine Plattenbausiedlung empor, die den Wohnungssuchenden ein neues Quartier bieten sollte.

In der Trabant-Betonsiedlung wurde nach dem Konzept des komplexen Wohnungsbaus neben Hochhäusern in Plattenbauweise die komplette umgebende Infrastruktur als Module am Reißbrett mitgeplant: Schulen, Sportstätten, Polikliniken, Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten. Eines der städtebaulich wichtigsten Elemente – ein zentraler Ort der Begegnung in der Neubauwüste – war das architektonische Dreigestirn aus Kaufhalle, Dienstleistungswürfel und Clubgaststätte „Kalinka“, die an der Straße der Befreiung 69 gebaut wurde. Kalinka wurde die Gaststätte getauft als ehrende Reminiszenz an die sowjetischen Befreier und Rotarmisten, die im April 1945 unter General Bersarin entlang der Straße Alt-Friedrichsfelde ins Berliner Stadtzentrum vorgestoßen waren.

Clubgaststätte Kalinka: So war die Mehrzweckhalle aufgebaut

Bei der Clubgaststätte handelte es sich um eine auf einer Grundfläche von knapp 2500 Quadratmetern errichtete Halle in Stahlskelettbauweise. Charakteristisch für die Bauweise war die rasterartige Metallfassade, der eingeschossige Hallenbau mit großen Fensterfronten und das typische wellenförmige Flachdach auf dem eine große Leuchtschrift „Gaststätte Kalinka“ Besuchern den Weg wies. Das Bauwerk war erhöht auf einer Betonbasis errichtet, die vor dem Haupteingang eine von Stahlbalustraden umschlossene Terrasse bildete. Damit korrespondierte die Geschosshöhe mit dem zweigeschossigen Dienstleistungswürfel, der südöstlich versetzt zu der Clubgaststätte errichtet wurde und in der es zu DDR-Zeiten eine kleine Post gab, einen Jugendklub und einen Friseur.

Der Haupteingang zur Kalinka-Gaststätte war über den Vorplatz zu erreichen. Mehrere Treppen und Rampen ermöglichten Besuchern den Aufgang zur Terrasse. Im Inneren bot die Clubgaststätte eine Speisegaststätte, eine Bar, ein Café und einen Mehrzwecksaal mit 250 Plätzen. Für den Betrieb verfügte die Gaststätte neben Personalräumen, Lagerräumen und Räumlichkeiten für die Gebäudetechnik auch über eine Großküche. Den Besuchern standen neben den Restaurant- und Caféplätzen eine zweiläufige Kegelbahn von 24,60 Metern Länge und im Sommer rund 40 Terrassenplätze zur Verfügung.

Clubgaststätte Kalinka: Tagsüber Restauration, abends Tanzveranstaltungen

Vielen der Anwohner im Kiez dürfte die Clubgaststätte noch gut in Erinnerung sein. Zu DDR-Zeiten war sie ein Ort der Begegnung, an dem gegessen und getrunken, getanzt, gefeiert und gesungen wurde. Bekannte Künstler traten hier auf, Brigaden stießen auf die Planerfüllung mit Nordhäuser Doppelkorn oder Rotkäppchen Sekt an und auch Jugendweihen wurden in ihren Räumlichkeiten ausgerichtet. Die Speisegaststätte diente mittags zudem der Schülerinnen- und Rentnerinnenspeisung. Hunderte Mahlzeiten wurden täglich für die Schüler der in der Umgebung liegenden Schulen zubereitet. Mit Einbruch der Nacht wandelte sich das Publikum: In dem gastronomischen Betrieb, in dem mittags Schulspeisungen und nachmittags Café- und Restaurantbetrieb stattfand, mischte sich nun der Duft von Cabinet-Zigaretten, Würzfleisch und Action-Deodorant, nachdem der Schallplattenunterhalter – heute würde man ihn DJ nennen – sein Equipment aufgebaut hatte und die Location für Tanzveranstaltungen freigegeben wurde. Die Gaststätte wurde zum Club.

Die Eintrittspreise waren niedrig, die Getränkepreise auch: Bis 22 Uhr standen die Partys und Tanzveranstaltungen auch Jugendlichen offen. Das Ausgehen hatte für sie einen besonderen Stellenwert, weil es neben Schule und Ausbildung wenig Zerstreuung im Viertel gab. Nach 22 Uhr wurde in den Clubgaststätten die Musik ausgedreht und die Ausweise kontrolliert. Minderjährige mussten den Saal verlassen. Es war Zeit für die Nachtboutique, bei der bis weit in die Morgenstunden gefeiert wurde. Auch für die Freundesgruppe des in Lichtenberg lebenden und später als DJ Paul Van Dyk bekannten Matthias Paul war das Kalinka ein wichtiger Treffpunkt. Von einem Erlebnis, dass Freunde mit einem Mal spurlos verschwanden, berichtete er in der Web-Dokumentation „Freunde verschwinden“ von 2009.

Clubgaststätte Kalinka: Nach der Wiedervereinigung wurde der Betrieb stillgelegt

Berlin, Deutschland, verlassenes und zugewachsenes Dienstleistungszentrum
Verlassen und verfallen: Die ehemalige Clubgaststätte Kalinka in Lichtenberg im August 2009.© picture alliance / Caro | Muhs

1982 wurde der Vorplatz der Clubgaststätte mit dem „Kogge“-Brunnen des aus Essen stammenden Bildhauers Nikolaus Bode versehen. Das Kunstwerk ragte etwa vier Meter in die Höhe und thronte auf einem Brunnenbecken, dessen Durchmesser rund sechseinhalb Meter betrug. Über den Brunnen erhob sich eine Hansekogge in abstrahierter Form aus Glasfaser-Polyesterharz mit zwei Masten und einem geblähten, sichelförmigen Segel. Am Brustbild des Hecks war zu beiden Seiten ein Liebespaar dargestellt. Das Segelschiff war über einer symbolischen Welle auf einem zylinderförmigen Sockel am Brunnen angebracht. Mit dem Motiv der Kogge sollte auf die alte Handelsstraße Brügge-Nowgorod Bezug genommen werden, die als Reichsstraße 1 südlich des Barnim verlief.

Die Hanse prägte die Geschicke an der Ost- und Nordsee über Jahrhunderte. Der Clubgaststätte Kalinka war weniger Beständigkeit beschieden. Zehn Jahre lang war sie als Stadtgebietsgastronomie umsäumt von hochaufragenden Plattenbauten wichtiger Anlaufpunkt der Kiezbewohner gewesen – dann wurde mit der friedlichen Revolution 1989 das Ende für die Clubgaststätte eingeläutet. Sie teilte damit das Schicksal der meisten Wohngebietsgaststätten, die den Betrieb ohne Subventionen nach der Wiedervereinigung nicht überlebten. Viele wurden schnell abgerissen, andere wurden noch einige Zeit als Standort für kleine Gewerbebetriebe weiter genutzt oder verfielen zu Lost Places. Das Kalinka in Friedrichsfelde wurde nach der Wiedervereinigung eine Zeitlang als Disko weiterbetrieben – bis in den 1990er-Jahren die Musik verstummte, die letzten Besucher die Clubgaststätte verließen und sich die Kalinka-Pforten endgültig schlossen.

Clubgaststätte Kalinka: DDR-Vorzeigebau verfiel über Jahre zu Schandfleck im Kiez

Berlin, Deutschland, verlassenes und zugewachsenes Dienstleistungszentrum
Souvenirjäger auf der Jagd nach DDR-Devotionalien konnten in den geisterhaft-menschenleeren Halle des Kalinka in Friedrichsfelde noch lange Zeit fündig werden.© picture alliance / Caro | Muhs

Während sich das Viertel rings um die alte Clubgaststätte rasant wandelte, Wohnungen und Straßen saniert wurden und neue Gebäude entstanden, versank die Halle in einen jahrzehntelangen Dornröschenschlaf und drohte schließlich ohne geeignete Nachnutzungskonzepte als moderne Ruine zu verfallen. Die Fassaden und Schaufenster wurden mit Plakaten beklebt und großflächig mit Graffiti beschmiert. Eingeschlagene Fenster wurden notdürftig mit Spanplatten versiegelte. Am Vorplatz brachen wildwuchernde Pflanzen und Sträucher durch den Betonplatten und rankten sich an den rostzerfressenden Fertigbauteilen der Halle empor. Immer deutlicher zeigten sich am Gebäude die augenfälligen Spuren von Verfall und Vandalismus. Der alte Schriftzug „Kalinka“ war noch mit einem Banner aus den 90er-Jahren überklebt, der in fragwürdigem Deutsch auf die Nutzung als „Diskotek“ aufmerksam machte, doch längst hatte die ehemalige Clubgaststätte keine Gäste mehr gesehen.

Im Inneren konnte man noch die Atmosphäre zum Zeitpunkt ihrer Stilllegung in der Nachwendezeit erahnen, auch wenn sich Schichten von Staub auf die zurückgebliebenen Einbauten legten und Zerstörungswille und Verwahrlosung auch hier ihren Tribut forderte. Fliesen und Waschbecken in den Sanitäranlagen wurden genauso eingeschlagen, wie die Holzverkleidungen und –einbauten in den Tanzsälen; von den Wänden blätterte der Putz und die Innendecken waren zuletzt teilweise eingestürzt, so dass sich am Boden Lagen von Dreck und Schutt sammelten. Immerhin: Souvenirjäger, die auf DDR-Devotionalien und Sammlerstücke aus waren, konnten im Kalinka noch lange Zeit fündig werden: Plakate, Stühle, Lampenschirme, Zapfanlage – es gab Cola, Wasser und Lemon – bis hin zu Teilen der Kühl- und Schankanlage aus Gera dämmerten in den blau und rot gestrichenen Tanzsälen und dem holzvertäfelten Gästesaal vor sich hin. Auch die verbliebene Gebäudetechnik und die überall aus den Wänden ragenden Kabel weckten Begehrlichkeiten seitens Metall- und Schrottsammlern.

Clubgaststätte Kalinka: Pläne für eine Neubebauung des Areals scheiterten

2007 fand sich endlich ein Hamburger Unternehmen, dessen Pläne die Anwohner aufhorchen ließen. Die Germania Grundstücksentwicklung GmbH wollte auf dem Gelände der Ex-Kaufhalle mit dem „Forum Kalinka“ ein neues Nahversorgungszentrum errichten. Die Planungen umfassten einen zweistöckigen Neubau mit 3900 Quadratmetern Verkaufsfläche – inklusive Supermarkt, Discounter und zehn kleinen Geschäften. 300.000 Euro wollte das Unternehmen außerdem für den Bau eines Jugendzentrums im Viertel zur Verfügung stellen. Doch in letzter Sekunde zog sich der Investor aus dem Geschäft zurück, wie bereits mehrere andere Kaufinteressenten zuvor, die die fehlende Anbindung an die Bundesstraße 1 und die mangelnde Kaufkraft im Viertel abschreckte.

Wieder erschien die Zukunft für die DDR-Problemimmobilie düster. Es dauerte fast zehn Jahre, bis Mitte der 2010er-Jahre wieder Bewegung in die Sache der Ex-Clubgaststätte kam. Jahrelang hatte sich das Bezirksamt Lichtenberg um einen neuen Investor bemüht und diesen schließlich mit der Hanseatischen Immobilien Treuhand GmbH (HIT) aus Stade gefunden. Der Plan: 75 moderne Stadtvillen mit Wohnflächen zwischen 140 bis 155 Quadratmetern sollten auf dem Areal entstehen. 2014 unterschrieb die Projektentwicklungsgesellschaft einen Kaufvertrag für die Baufläche. Der Abriss der Bestandsbauten, und damit auch der ehemaligen Clubgaststätte Kalinka, begann im Frühjahr 2015. Mehr als zwei Jahrzehnte lang hatte die Halle als Lost Place und Mahnmal des Stillstandes im Kiez gestanden – jetzt machten Abrissbagger mit der Diskothek kurzen Prozess.

Clubgaststätte Kalinka: 2015 wurde die Ex-Clubgaststätte endlich abgerissen

Berlin, Deutschland, Neu gebaute Reihenhaeuser und Pattenbau an der Strasse Alt-Friedrichsfelde in Berlin-Friedrichsfelde
Neu gebaute Reihenhäuser auf dem Areal der ehemaligen Kaufhalle. Im Hintergrund: Die „Altbebauung“ aus den 1970er-Jahren.© picture alliance / Caro | Muhs

Schweres Baugerät fräste sich 2015 wochenlang durch die abbruchreifen Überbleibsel der einstigen Clubgaststätte und dem benachbarten Dienstleistungswürfel sowie der HO-Kaufhalle am Platz. Tanzsäle und Speisesäle verwandelten sich auf dem Bauplatz in Trümmer, Schuttberge und jede Menge Geröll, die von Lkw-Kolonnen beseitigt wurden, bevor die Baufläche geräumt und planiert den nötigen Platz für das Neubauquartier Kalinka bot, dass entlang der neu geschaffenen Straßen „An der Hansekogge“ und „Im Achterkastell“ errichtet wurde.

Bis 2018 waren die letzten Wohnhäuser des Projekts bezugsfertig gestellt. An die frühere Bebauung als sozialistisches Wohngebietszentrum erinnerte seitdem nicht mehr viel. Allein die Skulptur des „Kogge“-Brunnens hat sich erhalten. Der Brunnen war nach 2003 nicht mehr funktionsfähig und das Brunnenbecken wurde zwischen 2015 und 2017 beseitigt, aber die Kunstfigur der Kogge wurde gerettet und steht heute etwas verloren zwischen den Vorgärten der Siedlung. Die Sanierung der Figur leitete der Restaurator und Kunstschmied Christian Bode, der Sohn des Künstlers Nikolaus Bode.