Die Ortslage Staaken-West, ganz am westlichen Rand Berlins gelegen, hat eine einzigartige Geschichte. Wie ein Wirbelsturm fegte das vergangene Jahrhundert durch diesen Ort. Staaken, in dem früher Filmgeschichte geschrieben worden war und wo Filmklassiker wie Fritz Langs „Metropolis“ (1927) und „Mata Hari“ (1931) gedreht worden waren, wurde selbst zum Schauplatz einer filmreifen Wendung der Geschichte. Mitten durch den Spandauer Ortsteil zog sich ab 1951 plötzlich die Demarkationslinie zwischen Ost und West, als die Briten das Gebiet Staaken-West für Teile der Gemeinde Groß-Glienicke tauschten, um den Flugplatz Gatow besser nutzen zu können.

Mit dem Verwaltungsakt wiederholte sich in Staaken im Kleinen die Teilung Deutschlands: Familien wurden auseinandergerissen, Straßen gesperrt, Grenzposten und militärische Sperrzonen eingerichtet und mit dem Bau der Berliner Mauer 1961 unüberwindbare Fakten geschaffen. Am Rande der Sperrzone wurde 1951 ein DDR-Kino in Spandau eingerichtet. 40 Jahre lang währte der Spielbetrieb, bis mit der Wiedervereinigung der letzte Vorhang am Zeestower Weg fiel und das alte Kino in einen Jahrzehnte währenden Dornröschenschlaf versank. Ein Brand hinterließ das verlassene Bauwerk am Stadtrand Berlins schließlich als zerstörte Ruine. Alle Infos zu dem Lost Place.

Das sind die Fakten zur Filmbühne Staaken im Überblick:

  • Adresse: Zeestower Weg 13, 13591 Berlin-Staaken
  • Geschichte: 1951 – wenige Monate nach der Übergabe West-Staakens an die DDR – wurde eine Holzbaracke am Rande des Sperrgebiets zu einem Kino umgebaut; bis kurz nach der Wiedervereinigung fanden in der „Filmbühne Staaken“ mit knapp 400 Plätzen tägliche Vorstellungen statt; 1991 wurde der Spielbetrieb eingestellt; ein Teil des ehemaligen Kinos wurde noch eine Zeitlang als Lagerraum genutzt, danach folgten Leerstand und Verfall; 2020 brach ein Feuer in dem leerstehenden Gebäude aus, bei dem das Dach einstürzte und das Kinogebäude fast vollständig zerstört wurde
  • Führungen: Keine
  • Denkmalschutz: Nein
  • Status: Lost Place

Wo liegt die Filmbühne Staaken genau?

Die Filmbühne Staaken liegt an der Adresse Zeestower Weg 13 im Ortsteil Staaken des Bezirks Spandau. Die Google-Koordinaten (Open-Location-Code) für das Objekt lauten: G4WQ+CQW Berlin. Das Grundstück kann mit öffentlichen Verkehrsmitteln am besten mit der Buslinie 237 (Haltestelle Seegefelder Weg) erreicht werden. Von der Bushaltestelle ist es ein rund fünfminütiger Fußweg entlang des Seegefelder und des Zeestower Wegs bis zu dem Grundstück des alten Kinos. Achtung: Es handelt sich um Privatbesitz. Die abgebrannte Ruine darf nicht betreten werden.

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Das sind die wichtigsten Etappen der Geschichte der Filmbühne Staaken:

Ausgangslage: DDR-Polizei besetzte den Berliner Stadtrand

Grenzkontrolle am Grenzübergang Berlin-Staaken
Kontrollen am Grenzübergang Staaken 1963: Seit 1951 gehörte das zuvor britisch kontrollierte West-Staaken zur DDR© picture alliance / Konrad Giehr | Konrad Giehr

Es waren filmreife Szenen, die sich in jenen Morgenstunden des 1. Februar 1951 in West-Staaken abspielten: Die Westberliner Polizei beobachtete zwei Doppelstreifen der Volkspolizei, die mit Revolvern bewaffnet im äußersten Westen Spandaus patrouillierten. Wenig später bahnt sich ein Wagen mit Ostkennzeichen, vollbeladen mit sechs Personen, seinen Weg zum nahegelegenen Barackenlager am Finkenkruger Weg. Minutiös notieren Beamte der Polizeiinspektion ihre Beobachtungen in diesen Stunden – den „schwersten Stunden Staakens nach dem Weltkrieg“, wie die Chronik der örtlichen Feuerwehr festhielt. Die DDR-Polizei besetzt den Berliner Stadtrand, trennt Kirchengemeinden, Vereine, Familien.

Die Westberliner Beamten nahmen an, dass es sich im beobachteten Pkw um DDR-Funktionäre handelte. Mit ihnen sollte eine erste Bezirksverwaltung ihre Arbeit aufnehmen. Gegen Mittag flatterte ein rotes Spruchband an der Volksschule am Nennhauser Damm: „Wir lehren und lernen für den Frieden“. Schutzpolizisten standen plötzlich in den Klassenzimmern, erklärten verängstigten Kindern, dass sie jetzt zur DDR gehörten. Aushänge informierten die Bevölkerung, dass West-Staaken dem Ostsektor Berlin-Mitte II angegliedert worden sei. Bewohner sollten sich für Lebensmittel- und Kohlenkarten registrieren. Die Teilung Staakens wurde wenig später durch Grenzposten, militärische Sperrgebiete und schließlich durch die Berliner Mauer 1961 zementiert. Die Ortslage gehörte eigentlich zu Berlin-Spandau. Doch weil die Briten 1951 Areale am Flugplatz Gatow kontrollieren wollten, von denen ein Teil in Brandenburg lag, tauschten sie West-Staaken kurzerhand mit den Sowjets.

„Filmbühne Staaken“: Kinostandort mit langer Filmtradition

In den 1920er-Jahren war Berlin eine Stadt von filmbesessenen Kinogängern: Meisterwerke wie Fritz Langs „Metropolis“ (1927) fanden ein Millionenpublikum.
In den 1920er-Jahren war Berlin eine Stadt von filmbesessenen Kinogängern: Meisterwerke wie Fritz Langs „Metropolis“ (1927) fanden ein Millionenpublikum.© Picture-Alliance / Photoshot | Bandphoto

Für die DDR-Führung war die Übernahme West-Staakens ein Prestigeprojekt, das die eigene Systemüberlegenheit in der Blockkonfrontation des Kalten Krieges demonstrieren sollte. Dazu wurden Ressourcen mobilisiert, die anderenorts in der Republik fehlten. Im Oktober 1951 berichtete das DDR-Parteiorgan „Neues Deutschland“ darüber, was es „für die Bevölkerung bedeutet, aus dem imperialistisch beherrschten Teil“ befreit zu werden. In West-Staaken schreite der „Wiederaufbau rasch und zügig voran“. Die DDR-Zeitung „Neue Zeit“ berichtete in ihrer Ausgabe vom 23. Februar 1952 von den Aufbauarbeiten: „Ein Wochenheim entstand, ein schönes Jugendklubheim, eine vorbildliche Poliklinik, eine Säuglingsfürsorgestelle. Aus einer elenden Baracke wurde ein modernes Kino.“ Das moderne Kino war die „Filmbühne Staaken“, die wenige Monate nach der Übernahme West-Staakens am Zeestower Weg 13 den Spielbetrieb aufnahm.

Der Ortsteil hatte eine lange Kinotradition, vor allem in der Filmproduktion. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts die deutsche Filmindustrie zu einem glamourösen Höhenflug ansetzte und Filmklassiker wie „Das Cabinet des Dr. Caligari“ (1920), „Metropolis“ (1927) und Fritz Langs „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ (1931) ein Millionenpublikum in die Kinos lockten, wurde Staaken von Filmcrews belagert. Viele der Stummfilmklassiker entstanden in den Zeppelinwerken Staaken, die nach den Bestimmungen des Versailler Vertrags nach dem Ersten Weltkrieg nicht mehr militärisch genutzt werden durften – zuvor waren hier seit 1915 Militärzeppeline und Riesenflugzeuge vom Typ „Zeppelin-Staaken R.VI“ montiert worden. In den bis zu 28 Meter hohen Studios am Rande Berlins wurden mehr als 200 Filme gedreht; etwa ein Drittel der deutschen Filmproduktion der 1920er-Jahre. Knapp 30 Jahre und ein weiterer Weltkrieg später wurden am Zeestower Weg vor allem DEFA-Produktionen und Leihfilme gespielt.

„Filmbühne Staaken“: So war das Kino aufgebaut

Bei dem Kino am Zeestower Weg 13, mit der damaligen Adresse Finkenkruger Weg 69, handelte es sich um ein in einer umgebauten Holzbaracke für West-Staaken und Albrechtshof eingerichtetes Filmtheater. Es hatte einen einzigen Spielsaal, der Platz für knapp 400 Zuschauer bot. Der Eingang zum Foyer des Kinos befand sich am Rande der Sperrzone am Zeestower Weg. Das Kino war ein eingeschossiger Bau mit Satteldachkonstruktion, in dessen kleinerem Vorbau das Foyer untergebracht war. Die Breite der Stirnseite des langgestreckten Kinogebäudes betrug rund 13 Meter bei einer Länge von gut 60 Metern. Das rechteckige Gebäude nahm eine Grundfläche von etwa 800 Quadratmetern ein.

Nach einer Beschreibung des Kinos auf dem Internetportal AlleKinos befand sich auf der linken Seite des Gebäudes der Eingang: „Nachdem man die Eingangstür öffnete, betrat man das Foyer und schaute auf einen großen Tisch, der mit Süßigkeiten und Getränken dekoriert war. Hier gab es auch die Kinokarten. Das Foyer war groß und hell erleuchtet. Links vom Tisch war der Eingang in den Saal. Es war ein gepflegter Kinosaal, ausgestattet mit alter Kinobestuhlung. Unter dem grünen Vorhang, der angestrahlt wurde, befand sich eine Holzbühne.“

Rechts neben dem Eingang hing ein Schaukasten, in dem Plakate die Kinovorstellungen für den Tag ankündigten. Mittags- und Nachmittagsvorstellungen gab es unter der Woche und am Wochenende um 15 Uhr und 17 Uhr sowie eine Abendvorstellung um 20 Uhr. Ein damaliger Anwohner berichtete dem Tagesspiegel: „Das Kino war oft voll mit Soldaten, da um das Kino der Grenzschutz der DDR stationiert war.“ Neben dem Kinoprogramm wurde der Saal auch für Vorträge und politische Abende genutzt. So fand sich etwa am 15. Februar 1952 der Präsident der Deutschen Bauakademie, Kurt Liebknecht (1905–1994), in West-Staaken ein, um den kostenfreien Vortrag „Wir bauen ein neues Berlin“ zu halten. Im Anschluss wurde der Film „Die breite Straße“ gespielt.

„Filmbühne Staaken“: Mit Volldampf durch die Mauer nach Westberlin

Flucht nach Westberlin mit Personenzug geglückt
Der Lokführer Harry Deterling mit seiner Frau Ingrid und den vier Kindern im Flüchtlingslager Berlin-Marienfelde. Am 5. Dezember 1961 hat der Lokführer Harry Deterling mit einem Personenzug auf dramatische Weise die Sperren an der Zonengrenze durchbrochen und ist nach Westberlin geflüchtet .© picture-alliance / dpa | dpa

Gänzlich unüberwindbar waren die Grenzsperren auch nach dem Mauerbau 1961 nicht. Eine der spektakulärsten Fluchten gelang dem Lokführer Harry Deterling mit seiner Familie und einigen Verwandten und Freunden am 5. Dezember 1961, als er mit seiner Dampflok gegen 20.50 Uhr den ostdeutschen Endbahnhof Albrechtshof in Staaken passiert und mit Volldampf über eine der noch nicht unterbrochenen Gleisverbindungen auf die Grenzbefestigungen zusteuert, sie mit seiner Lokomotive durchbricht und in der Freiheit in Westberlin zum Stehen kommt. Die Flucht gelingt. Die DDR hatte 25 Bewohner weniger.

Das Publikum in der „Filmbühne Staaken“ sah zur selben Zeit die Abendvorstellung der von Michail Schweizer (Regie) inszenierten Tolstoi-Verfilmung „Auferstehung – 1. Teil“ (1960) mit Tamara Sjomina (als Katjuscha Maslowa) und Jewgeni Matwejew (als Fürst Nechljudow) in den Hauptrollen. Eine sowjetische Produktion. Das Programm des kleinen Grenzkinos wurde seit 1950 vor allem aus dem Fundus des DEFA-Filmverleihs gespeist, welcher 1950 in den Progress Film-Vertrieb und 1955 in den Progress Film-Verleih übergegangen war: Kinder-, Spiel- und Dokumentarfilme. Auf den Leinwänden flimmerten heimische Produktionen und ausländische Filme, bevorzugt aus sozialistischen Freundesstaaten, aber auch Filme aus Frankreich, Westdeutschland und den USA, soweit sie eingekauft wurden und die DDR-Zensur sie freigab.

„Filmbühne Staaken“: Volle Zuschauerränge dank kleinem Muck und Co.

DDR-Blockbuster: Kein anderer DEFA-Film lockte so viele Zuschauer in Ostdeutschland in die Kinos wie „Die Geschichte vom kleinen Muck“ aus dem Jahr 1953 mit Kinderdarsteller Thomas Schmidt.
DDR-Blockbuster: Kein anderer DEFA-Film lockte so viele Zuschauer in Ostdeutschland in die Kinos wie „Die Geschichte vom kleinen Muck“ aus dem Jahr 1953 mit Kinderdarsteller Thomas Schmidt.© rbb/Progress Film-Verleih | Unbekannt

Im Jahr 1960 spielte die „Filmbühne Staaken“ beispielsweise das deutsch-polnische Scifi-Epos „Der schweigende Stern“ – eine deutsch-polnische Stanisław Lem-Verfilmung, die in der Bundesrepublik als „Raumschiff Venus antwortet nicht“ vermarktet wurde –, neben dem bulgarischen Liebesfilm „Die Kleine“ (1958) und dem DEFA-Kriegsdrama „Wo du hin gehst“ (1957). 1965 wurden in Spätvorstellungen unter anderem das russische Historiendrama „Die Kreuzritter“ (1960) in deutscher Synchronfassung, die DDR-tschechoslowakische Musikkomödie „Eine schreckliche Frau“ und die US-amerikanische Broadway-Adaption „Sonntag in New York“ (1963) von Peter Tewksbury gezeigt.

Fehlen durfte natürlich auch nicht Wolfgang Staudtes Märchenverfilmung „Die Geschichte vom kleinen Muck“, die seit ihrer pompösen Uraufführung im Dezember 1953 im Filmtheater Babylon in Berlin-Mitte ihren Siegeszug durch die ostdeutschen Kinos antrat. Der Kinderfilm wurde zum erfolgreichsten DEFA-Film in Ostdeutschland aller Zeiten. Er lockte knapp 13 Millionen Zuschauer in die DDR-Kinos. Statistisch betrachtet, sah ihn jeder zweite DDR-Bürger auf der großen Leinwand.

„Filmbühne Staaken“: Mit der Wende wurde das Kino zum Lost Place

40 Jahre lang war die „Filmbühne Staaken“ eine gutbesuchte Institution im Kiez – die Freizeitgestaltung war beschränkt –, dann kam mit der Wiedervereinigung das rasche Aus für das kleine Stadtkino am Stadtrand. Während der DDR-Zeit war West-Staaken herumgereicht worden. Die Zuständigkeit wanderte von Ostberlin nach Falkensee, wurde schließlich eigenständige Gemeinde im zum Bezirk Potsdam gehörenden Kreis Nauen, hatte aber weiter Ostberliner Telefonnummern und einige Vorteile, die auch Ostberlin als DDR-Hauptstadt gewährt wurden, wie beispielsweise kostenlose Lehrbücher für Schüler. Mit der Wiedervereinigung wurde West-Staaken wieder in den Berliner Bezirk Spandau eingegliedert.

Generationen von Jugendlichen hatten in der „Filmbühne Staaken“ ihre ersten Kinofilmabende erlebt, Enthusiasten und Filmliebhaber Neuvorstellungen und Klassiker besucht, über aktuelle Produktionen diskutiert und sich von ostdeutschen und internationalen Stars auf der Leinwand verzaubern lassen. Doch nach der Wiedervereinigung versprach das in einer Siedlung von Ein- und Zweifamilienhäusern gelegene Kino am Stadtrand kaum noch Rendite abzuwerfen. 1991 schlossen sich die Pforten des alten Kinos in Staaken für immer. Die letzten Besucher hatten den Kinosaal verlassen, die Lautsprecher waren verstummt, die Projektoren erloschen. Eine Zeitlang wurde das Kinogebäude am Zeestower Weg noch als Lagerraum genutzt – dann begann der Leerstand und der langsame Verfall des verwaisten Lichtspielhauses.

„Filmbühne Staaken“: Großbrand vernichtet die Kinoruine fast vollständig

Im Foyer und in den Aushängen zur Straßenfront vergilbten die letzten Filmplakate; der leere Zuschauersaal verbreitete mit seinen verwaisten Sitzreihen eine gespenstisch-ausgestorbene Atmosphäre. Auf die verbliebene Einrichtung legten sich mit den Jahren Lagen von Staub, bis auch die letzten Erinnerungsstücke an glanzvollere Tage des früheren Filmtheaters aus dem Gebäude entfernt wurden. Das Ex-Kino südlich der Bahngleise nach Falkensee verfiel über Jahrzehnte zu einer modernen Ruine, umrankt von wildwuchernden Gräsern und Büschen, und drohte schließlich – ohne geeignetes Nachnutzungskonzept – zu einer einsturzgefährdeten Gefahr für die Kinder und Jugendlichen der Nachbarschaft zu werden, die das verfallene Gebäude zu Mutproben und Entdeckungstouren anregten.

Im Dezember 2020 – nach gut dreißig Jahren, in denen kein Film mehr in dem ehemaligen Kino gespielt worden war – musste die Feuerwehr zu der heruntergekommenen Immobilie ausrücken. Ein Großbrand war in der ehemaligen „Filmbühne Staaken“ ausgebrochen. Wie die Feuerwehr damals berichtete, hätten sich aus ungeklärten Gründen sechs Personen in dem Gebäude aufgehalten. Alle sechs Menschen konnten sich noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte in Sicherheit bringen. Trotz eines Großaufgebots der Feuerwehr konnte mit Löscharbeiten nicht verhindert werden, dass die Flammen das Gebäude fast vollständig zerstörten. Das Dach stürzte ein; vom südlichen Teil des Gebäudes, dem ehemaligen Spielsaal, blieb kaum etwas stehen. Seitdem finden sich am Standort der ehemaligen „Filmbühne Staaken“ nur noch eine Brandruine, Trümmer und versengte Mauerstümpfe, die an die cineastische Geschichte von West-Staakens unvergessenem Kino erinnern.