Wohnraum ist in Berlin knapp. Gleichzeitig gibt es in der Stadt zahlreiche Investitionsruinen. Eine von ihnen: die geplante König-Fahd-Akademie in Berlin. Seit Jahren steht der gewaltige Rohbau in der Glockenturmstraße in Westend leer und verfällt. Durch eine mit Graffiti besprühte Glastür ist die Vorhalle zu sehen: Schächte für Kabel und Rohre schauen aus der Wand. Das Baugrundstück hatte Saudi-Arabien einst vom Berliner Liegenschaftsfonds erworben. Der Plan: Eine König-Fahd-Akademie, die nach dem saudischen Lehrplan unterrichtet, sollte in Berlin südlich des Olympiaparks entstehen. Eine weitere der saudischen Schulen gab es bereits in Bonn. Doch im August 2016 legte Riad seine Pläne für den Schulbau in der Hauptstadt auf Eis. Seitdem verkommt das Betonskelett in Charlottenburg-Wilmersdorf zu einer modernen Ruine. Wie geht es mit der Geisterschule weiter? Die wichtigsten Infos zu dem Lost Place.

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Das sind die Fakten zur König-Fahd-Akademie in Berlin im Überblick:

  • Adresse: Glockenturmstraße 23–25, 14055 Berlin-Westend
  • Geschichte: 2010 kaufte das Königreich Saudi-Arabien das Baugrundstück an der Glockenturmstraße und begann mit dem Schulneubau einer Berliner König-Fahd-Akademie für 400 Schüler, die nach dem saudischen Lehrplan unterrichtet werden sollten; im August 2016 wurden die Pläne aufgegeben; seitdem steht das Gebäude leer und verfällt
  • Führungen: Keine
  • Denkmalschutz: Nein
  • Status: Lost Place

Wo liegt die König-Fahd-Akademie in Berlin genau?

Der Rohbau liegt an der Glockenturmstraße 23–25 im Ortsteil Westend des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf. Die Google-Koordinaten (Open-Location-Code) für das Grundstück lauten: G66F+H5F Berlin. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man das Grundstück am besten mit der Buslinie M49 (Haltestelle Stößenseebrücke). Von der Busstation benötigt man rund sieben Minuten zu Fuß entlang der Glockenturmstraße bis zu dem Grundstück. Alternativ kann auch der S-Bahnhof Pichelsberg (S3, S9) genutzt werden, von dem aus man der Tharauer Alle und der Angerberger Allee nördlich bis zur Glockenturmstraße folgt und etwa zehn Minuten benötigt. Achtung: Die Baustelle und der Rohbau sind abgesperrt. Es handelt sich um Privatgelände. Auch interessant: Lost Places: Diese Strafen drohen bei Hausfriedensbruch

Das sind die wichtigsten Etappen der Geschichte der König-Fahd-Akademie in Berlin:

Ausgangslage: Im Sog des Regierungsumzugs vom Rhein an die Spree

Umzug mit Herz: SPD-Fraktion zieht nach Berlin
Mit einem Hammer in der Hand begleitet SPD-Fraktionschef Peter Struck (im Hintergrund rechts) 1999 eine große Umzugskiste mit der Aufschrift „Bonn-Berlin" durch das Berliner Reichstagsgebäude.© picture-alliance / dpa | Andreas Altwein

Was über Jahrzehnte der deutschen Nachkriegsgeschichte undenkbar schien, wurde kurz vor der Jahrtausendwende Realität. Im Sommer 1999 – 50 Jahre nach der Gründung der „Bonner Republik“ und zehn Jahre nach dem Fall der Mauer – zogen Bundestag und Bundesregierung nach Berlin um. Der Einigungsvertrag am 29. September 1990 hatte Berlin zur Hauptstadt des wiedervereinigten Deutschlands gemacht und mit dem „Hauptstadtbeschluss“ im Sommer 1991 fiel im Bundestag die knappe Entscheidung zugunsten der Verlegung des Parlaments- und Regierungssitzes von Bonn nach Berlin.

Eine gewaltige Aufgabe: Nicht nur Bundesbehörden, Ministerien, Parlamentarier und deren Mitarbeiter machten sich daran, neue Standorte für ihre Dienstsitze in der Nähe von Parlament und Bundesrat in der deutschen Hauptstadt zu finden, auch ausländische Vertretungen, Botschaften und deren Personal zogen mit um und begannen den Immobilienmarkt Berlins auf der Suche nach geeigneten Standorten zu sondieren. Einer der Interessenten: Saudi-Arabien und die König-Fahd-Akademie.

König-Fahd-Akademie Berlin: Zweigstelle der Bildungseinrichtung in Bonn

Saudi-Arabien hatte seit den 1990er-Jahren für die Angehörigen arabischer Botschaften eigene Kultur- und Bildungseinrichtung in Deutschland bauen lassen. 1995 war im Bonner Stadtbezirk Bad Godesberg in Anwesenheit des saudischen Prinzen Abd al-ʿAzīz ibn Fahd die König-Fahd-Akademie eröffnet worden – die dritte Akademie, die nach Standorten in Washington D. C. und London unter dem Namen seines Vaters Fahd ibn Abd al-ʿAzīz (1921–2005), des Königs von Saudi-Arabien, ihren Betrieb aufnahm.

Die König-Fahd-Akademie unterrichtete nach dem saudischen Lehrplan und unterstand nicht der deutschen Schulaufsicht. Aufgenommen werden sollten vornehmlich Kinder von Botschaftsangehörigen, die nicht dauerhaft in Deutschland lebten. Die Schule stand aber auch anderen Schülern offen. Der Unterricht sah Religion, Arabisch und ein wenig Deutsch vor. Der Akademie war eine Moschee angeschlossen. Die Erziehung im Islam orientierte sich an der Lehre des Wahhabismus – einer strengen und intoleranten Auslegung der sunnitischen Glaubensströmung, wie sie in Saudi-Arabien vorherrscht.

König-Fahd-Akademie Berlin: Erste arabischsprachige Schule in der Hauptstadt

Mit dem Umzug der saudi-arabischen Botschaft nach Berlin wurde im Jahr 2000 für rund fünfzig Schüler eine saudi-arabische Privatschule in Berlin-Tiergarten eröffnet. Pünktlich zum Umzug der Botschaft am 1. Februar 2000 nahm die Bildungseinrichtung, die Räumlichkeiten im Gebäude der ehemaligen Ulrike von Levetzow-Oberschule in der Zwinglistraße 2 mietete, ihren Lehrbetrieb auf. Es war die erste arabischsprachige Schule in der Hauptstadt und wie in Bonn war der Unterricht in islamischer Religion verpflichtend. Schulhof, Turnhalle und Fachräume für Physik und Chemie wurden gemeinsam mit der Fontane-Oberschule genutzt, die sich ebenfalls auf dem Gelände befand.

2004 zog die König-Fahd-Akademie in ein Bürogebäude am Fürstenbrunner Weg in Berlin-Westend um, das für den Lehrbetrieb für 100 Schüler umgebaut wurde. Diese besuchen im Wesentlichen Diplomatenkinder oder Sprösslinge von Geschäftsleuten oder Ärzten, die sich nur eine bestimmte Zeit in Deutschland aufhielten. Von Seiten der Berliner Behörden war die Einrichtung als Ergänzungsschule zugelassen, in der schulpflichtigen Kindern der Besuch nur mit Ausnahmegenehmigung gestattet war. Die Befreiung von der allgemeinen Schulpflicht versagten die Berliner Behörden in der Regel. Als daraufhin 2005 muslimische Familien dagegen klagten, bestätigte das Verwaltungsgericht die Entscheidung der Schulbehörde.

König-Fahd-Akademie Berlin: Pläne für einen repräsentativen Schulneubau

Ende der 2000er-Jahre sicherte sich das Königreich Saudi-Arabien ein Filetgrundstück an der Glockenturmstraße 23–25 im Charlottenburger Ortsteil Westend. Der Plan: An dem neuen Standort der König-Fahd-Akademie in der Nähe des Olympiastadions sollte eine repräsentative Schule für mehr als 400 Schüler entstehen. Das Grundstück mit mehr als 9000 Quadratmetern nahe der Bezirksgrenze zwischen Charlottenburg-Wilmersdorf und Spandau bot den Saudis gute Voraussetzungen. Für den Bestandsbau, der sich auf dem Areal befand – ein Schulgebäude aus den 70er-Jahren mit mehr als 6000 Quadratmetern Nutzfläche, das zuvor als Kinderheim und Kita genutzt worden war, hatten die Saudis dagegen keine Verwendung. Es sollte einem Neubau weichen.

2010 verkaufte der landeseigene Liegenschaftsfonds Berlin das Grundstück an Saudi-Arabien – für einen Dumpingpreis von 2,9 Millionen Euro und damit weit unter dem Bodenrichtwert für die Immobilie. Der Nachlass wurde wegen der Nutzungsbeschränkung als Schulgrundstück gewährt und weil Berlin auf einer Zusatzklausel bestand, die den Käufern den Bau einer Moschee auf dem Gelände untersagte.

Sanfter Druck der Diplomatie auf Bundesebene bewegte auch die Berliner Abgeordneten dazu, dem Verkauf zuzustimmen. Die Argumente: Saudi-Arabien sei der einzige strategische Partner des Westens im Mittleren Osten und als Öllieferant von entscheidender Bedeutung. Auch gebe es in Riad eine Deutsche Schule – die Saudis wollten also nur ein Recht für sich in Anspruch nehmen, das den Deutschen in Saudi-Arabien gewährt wurde. Berlins Abgeordnete stimmten dem Verkauf am Ende zu, auch wenn die Zentrale der Fahd-Akademie in Bonn unlängst mit islamistischen Aktivitäten für Negativ-Schlagzeilen gesorgt hatte.

König-Fahd-Akademie Berlin: Verbindung zu islamistischen Kreisen

Aus für König-Fahd-Akademie in Bonn
Die unter Beobachtung stehende König-Fahd-Akademie in Bonn in Nordrhein-Westfalen. Fotografie aus dem Jahr 2016.© picture alliance / dpa | Oliver Berg

Das Thema war sensibel, seit in den 2000er-Jahren Behörden einen näheren Blick auf die Bildungseinrichtung in Bonn geworfen hatten. So hatte das Kölner Regierungspräsidium der Lehranstalt im Jahr 2003 „fundamentalistischen Islamismus an und in der Schule“ vorgeworfen und mit dem Entzug der Genehmigung gedroht. Der Verfassungsschutz in Nordrhein-Westfalen beschäftigte sich mit der Einrichtung, weil dort zum Heiligen Krieg aufgerufen worden sein soll. In saudi-arabischen Schulbüchern, die die Behörden übersetzen ließen, wurde unter anderem Gewalt verherrlicht und antijüdische und antiwestliche Weltsicht verbreitet.

Nach Verhandlungen zwischen dem damaligen Kölner Regierungspräsidenten Jürgen Roters und der Botschaft von Saudi-Arabien wurde die Fortsetzung des Schulbetriebs unter Auflagen genehmigt – doch das Thema blieb heikel und Riad war nicht daran interessiert, seine Schulneubaupläne in Berlin mit einem großen Trommelwirbel anzukündigen. Auf dem Bauschild, dass an der Glockenturmstraße aufgestellt wurde, konnten Anwohner zwar in großen Lettern lesen: „Neubau einer Schule in freier Trägerschaft“ – doch über wichtige Details des Bauprojekts informierte nur ein kleiner angehefteter Zettel. Bauherr war demnach das Königreich Saudi-Arabien.

König-Fahd-Akademie Berlin: Bauvorbereitende Maßnahmen begannen im Sommer 2015

Heikel blieben auch rechtliche Details des Verkaufs. Das Amtsgericht Charlottenburg monierte die Zweckbindung im Kaufvertrag, die die Nutzung auf eine Schule beschränkte und eine Nutzungsänderung des Kaufgrundstücks zu einer Moschee für unzulässig erklärte. Der Eintrag ins Grundbuch konnte so nicht vollzogen werden. Die landeseigene Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) und die zuständige Senatsbauverwaltung äußerten sich mit Hinweis auf eine Geheimhaltungsvereinbarung mit Saudi-Arabien nicht zu dem Vorgang. Erst nach einer Neuformulierung im Kaufvertrag wurde der Besitzerwechsel rechtsgültig.

Auf dem Berliner Grundstück südöstlich des Olympiastadions schaffte Riad unterdessen Fakten: 2013 erteilte die Senatsverwaltung dem Königreich die Baugenehmigung für den Schulneubau. Im Sommer 2015 machten sich Bauarbeiter mit schwerem Gerät daran, die auf dem Gelände befindliche Kindertagesstätte aus den 70er-Jahren abzureißen, die zuletzt drei Jahre lang leer gestanden hatte, obwohl Kitaplätze im Bezirk dringend gesucht wurden. Die Baufläche wurde planiert und 2016 mit dem Neubau der König-Fahd-Akademie in Berlin begonnen.

König-Fahd-Akademie Berlin: Saudis stoppen Arbeiten am fast fertigen Rohbau

König-Fahd-Akademie
Die Rohbauarbeiten an der Akademie wurden 2016 fast fertiggestellt.© Berliner Morgenpost | Norman Börner

Bei dem geplanten Schulneubau handelte es sich um ein viergeschossiges Bauwerk mit rechteckigem Grundriss, das eine Baufläche von knapp 3200 Quadratmetern einnahm. Die Pläne für die saudische Akademie gingen auf das Berliner Architekturbüro „Aukett + Heese“ zurück. Vertikal gliederte sich das Gebäude in zwei Ebenen: Über dem zweiten Geschoss der Schule erhob sich ein U-förmiger Gebäudetrakt, dessen zwei Gebäudeflügel im Südwesten einen Lichthof einschlossen. Der Rohbau ging zügig voran: Anwohner konnten im Sommer 2016 dabei zusehen, wie die großzügig dimensionierte Akademie, die auch ein Schwimmbad und zahlreiche moderne Sporteinrichtungen vorsah, Tag für Tag ein Stück weit mehr in die Höhe ragte und dabei Gestalt annahm: Ein moderner Stahl- und Betonbau mit flächiger Fassaden und großen Fensterreihen, die an der rund 70 Meter langen Frontseite zur Glockenturmstraße als durchgängig horizontale Fensterbänder gestaltet waren.

Die Fertigstellung des Gebäudes in Westens war für Ende 2017 bis Anfang 2018 vorgesehen. Dann sollten die ersten Schüler an der Glockenturmstraße ihre Plätze in den frisch eingerichteten Klassenzimmern einnehmen und der Lehrbetrieb starten – doch es kam anders. Im Herbst 2016 wurden die Arbeiten an dem fast fertig gestellten Rohbau mit einem Mal eingestellt. Die saudi-arabische Regierung hatte den unvollendeten Bau der „König-Fahd-Akademie“ an der Glockenturmstraße gestoppt. Auch die Bonner Akademie wurde im Folgejahr geschlossen. Mit dem plötzlichen Ende der Arbeiten begann das jahrelange Gezerre um den Geisterbau, der nie von einem Schüler oder einem Lehrer betreten wurde und stattdessen zu einer bizarren Lost Place-Attraktion im Kiez verkam.

König-Fahd-Akademie: Seit Jahren steht der Rohbau an der Glockenturmstraße leer

König-Fahd-Akademie
Im Jahr 2016 wurde der Bau der geplanten „König-Fahd-Akademie“ in Berlin-Westend gestoppt. Seitdem steht das Gebäude in der Glockenturmstraße leer. Am Rohbau ist Vandalismus sichtbar.© Berliner Morgenpost | Berliner Morgenpost

Die Entscheidung soll der damalige Vizekronprinz Mohammed ibn Salman, inzwischen Premierminister des Königreichs und Sohn des seit 2015 inthronisiertem Königs Salmān ibn ʿAbd al-ʿAzīz, persönlich getroffen haben. Sie gilt als ein Schritt des Reformpakets „Vision 2030“, mit dem die Saudis ihre Wirtschaft und Gesellschaft modernisieren möchten. Die Begründung zur Schließung der König-Fahd-Akademie in Bonn und dem gleichzeitigen Rückzug aus dem Bauvorhaben in Berlin fiel für Deutschland schmeichelhaft aus: Weil das Land über „eines der weltweit besten Bildungssysteme“ verfüge und Saudi-Arabien von diesem lernen könne, sehe die Regierung in Riad keine Notwendigkeit mehr für eine saudische Schule in Deutschland.

Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed Bin Salman.
Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed Bin Salman.© AFP | Ludovic Marin

Doch die Probleme mit dem verwaisten Schul-Rohbau in Berlin, der mit der Zeit zu verfallen begann, blieben. Das Bezirksamt veranlasste erste Prüfungen, ob das Bauwerk für eine eigene Schule oder Kita geeignet sei. Bedarf sei schließlich vorhanden: Gleich mehrere neue Siedlungen entstanden in der Umgebung. Die favorisierte Lösung des Bezirks war es, den Rohbau zu übernehmen und eine dreizügige Grundschule in dem Gebäude einzurichten. Passiert ist seitdem: Nichts.

König-Fahd-Akademie: Wie steht es um die Zukunft der Problemimmobilie?

Außer dass das Gebäude in seinem fast zehnjährigen Dornröschenschlaf als Neubauruine immer deutlichere Spuren von Verfall, Verwitterung und Vandalismus zeigte. Auf dem Baugelände, einst fein säuberlich planiert, wuchsen Büsche und Pflanzen zu einer idyllischen Landschaft heran; junge Bäume durchsprengten mit ihrem Wurzelwerk Betonplatten und an den Fassaden des geplanten Schulbaus gab es immer mehr zersplitterte Fenster und Glastüren. Der lückenhafte Bauzaun rund um das Gebäude konnte kaum verhindern, dass sich Personen unbefugt Zutritt verschafften. Im Inneren verewigten sich Graffiti-Künstler an den Rohbauwänden und die Schächte für Kabel und Rohre, die aus den Mauern ragten, setzten langsam Rost an.

Zuletzt wurde die Rohbau-Ruine erneut zum Politikum: Im Haushaltsausschuss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) stimmte 2021 eine Mehrheit dafür, sich für einen Rückkauf des ehemals landeseigenen Grundstücks einzusetzen. In der Vergangenheit hatte die Senatsverwaltung für Bildung derartige Pläne abgelehnt. Ein Rückkauf des verlassenen Schulgebäudes wäre teuer und zudem mit einigen Risiken verbunden. Kürzlich habe es laut Bildungsstadträtin Heike Schmitt-Schmelz (SPD) außerdem einen Eigentümerwechsel gegeben. Für den Investor sind die Möglichkeiten beschränkt. Laut Bebauungsplan ist auf dem Gelände nur eine Einrichtung zur Kinderbetreuung, etwa eine Kita oder Schule, möglich. Wann auf den Fluren der Geisterschule an der Glockenturmstraße Kinderlärm zu hören sein wird, bleibt also fraglich. Vorerst teilt die Immobilie weiterhin das Schicksal der zahlreichen Problemimmobilien und Endlos-Baustellen Berlins.