Bei der Rente gibt es keine großen Überraschungen, der Koalitionsvertrag greift weitgehend die Empfehlungen der Fachpolitiker von Union und SPD auf. So soll das Rentenniveau – also das Verhältnis einer Standard-Rente zum Durchschnittslohn – bei 48 Prozent stabilisiert werden, zunächst bis 2031. Anfang 2026 soll eine „Frühstart“-Rente eingeführt werden: Der Staat zahlt für jeden 6- bis 18-Jährigen pro Monat zehn Euro in ein individuelles Depot ein, das dann bis zum Renteneintritt weiter bespart werden kann.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Der abschlagsfreie Renteneintritt nach 45 Beitragsjahren („Rente mit 63“) soll bleiben. Wer künftig das Rentenalter erreicht und freiwillig weiterarbeitet, soll bis zu 2.000 Euro pro Monat steuerfrei verdienen können.
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Neue Selbstständige, die keiner obligatorischen Altersversorgung angehören, sollen in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen werden. Im Rahmen der Mütterrente soll es künftig drei Rentenpunkte auch für Kinder geben, die vor 1992 geboren wurden (bisher 2,5). Die Finanzierung erfolgt aus Steuermitteln.





