Das Thema Steuern gehörte in der Endphase der Koalitionsverhandlungen zu den besonders harten Nüssen. Vereinbart ist jetzt, dass kleine und mittlere Einkommen zur Mitte der Legislaturperiode entlastet werden sollen – in welchem Umfang ist aber noch offen. CDU und CSU wollten auch Bezieher hoher Einkommen entlasten – die SPD wollte diese stärker zur Kasse bitten. Die Einigung: Auf Überstundenzuschläge sollen keine Steuern mehr erhoben werden, der Solidaritätszuschlag für Top-Verdiener bleibt aber bestehen.
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Die Pendlerpauschale soll im kommenden Jahr auf 38 Cent pro Kilometer steigen (bisher 30 Cent bis zum 20. Kilometer, erst ab dem 21. Kilometer 38 Cent). In der Gastronomie soll ab 2026 der verminderte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent auf Speisen gelten. Kapitalgesellschaften will Schwarz-Rot mit einem „Investitions-Booster“ in Form einer degressiven Abschreibung in Höhe von 30 Prozent in den Jahren 2025 bis 2027 fördern, wenn sie neue Ausrüstungsgüter anschaffen. Die Körperschaftsteuer soll ab 2028 in fünf Schritten um jeweils ein Prozent pro Jahr sinken.




![Friedrich Merz (CDU) und Bärbel Bas (SPD) im Juni im Bundeskanzleramt. Pressekonferenz [press conference] nach der ?bergabe des Berichts der Altersicherungskommission zur Rentenreform in Berlin](https://img.sparknews.funkemedien.de/413277497/413277497_1790592399_v16_9_1200.jpeg)


