Werbefreie Zone mit stabilen Preisen, solange der Vorrat reicht – und nach der Wende Brachland. Kaum jemand interessierte sich noch für die alte DDR-Halle, die im Mühlenkiez in Prenzlauer Berg vor sich hindämmerte, seit sich die Nachnutzer – eine westdeutsche Lebensmittelkette und ein Trödelanbieter – in den 2010er-Jahren aus der Bewirtschaftung zurückgezogen hatten. Die Kaufhalle, die jahrzehntelang dabei geholfen hatte, die Versorgung der Nachbarschaft mit Gütern des täglichen Bedarfs zu decken, versprach kaum noch Rendite abzuwerfen. In den folgenden Jahren fristete sie als eine der vielen Problemimmobilien in Berlin ein Schattendasein – bis die Halle im Dornröschenschlaf von einer Nachbarschaftsinitiative entdeckt wurde und sich zu einem Schmuckstück des Kiezes wandelte. Alle Infos zu dem ehemaligen Lost Place.
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Das sind die Fakten zur Kaufhalle Kniprodestraße im Überblick:
- Adresse: Hanns-Eisler-Straße 93/Ecke Kniprodestraße, 10409 Berlin-Prenzlauer Berg
- Geschichte: Ende April 1984 als HO-Kaufhalle zur Versorgung des Mühlenkiez-Neubaugebiets in Prenzlauer Berg eröffnet; nach der Wende wurde das Kaufhallengebäude zeitweise durch eine westdeutsche Supermarktkette und den Trödelanbieter „KdW“ nachgenutzt; danach Leerstand und Verfall
- Führungen: Die KulturMarktHalle bietet regelmäßig zahlreiche Veranstaltungen. Hier geht es zum Programmkalender des Stadtteilzentrums
- Denkmalschutz: Nein
- Status: Ehemaliger Lost Place
Wo liegt die Kaufhalle Kniprodestraße genau?
Die ehemalige DDR-Kaufhalle liegt an der Hanns-Eisler-Straße 93, an der Ecke zur Kniprodestraße, im Ortsteil Prenzlauer Berg des Bezirks Pankow. Die Google-Koordinaten (Open-Location-Code) für das Grundstück lauten: GFQ2+VW Berlin. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man das Areal am besten mit den Buslinien 156, 158 und 200 (Haltestelle Stedingerweg). Von der Station ist die Ex-Markthalle bereits zu sehen. Achtung: Es handelt sich um Privatgelände.
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Das sind die wichtigsten Etappen der Geschichte der Kaufhalle Kniprodestraße:
Ausgangslage: Propagandaschlacht am deutsch-deutschen Tiefkühlregal

Während viele Westdeutsche in der Wirtschaftswunderzeit Anfang der 1950er-Jahre beim Einkauf bereits wieder die Qual der Wahl zwischen den Produkten hatten, mussten sich ihre ostdeutschen Verwandten in einer Mangelwirtschaft zurechtfinden. Hinter dem Eisernen Vorhang beobachtete die DDR-Führung die Entwicklung an westdeutschen Fleisch- und Käsetheken mit Argwohn. Bereits mit Beginn des Kalten Krieges war die Versorgungslage der Bevölkerung als eines der Propagandaschlachtfelder der Blockkonfrontation erkannt worden. Jetzt begann der selbsterklärte Arbeiter- und Bauernstaat mit der Aufholjagd an der Kühltruhe.

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In der DDR waren es vor allem zwei Einzelhandelsorganisationen, die das Land von Stralsund bis Zwickau mit Filialen überzogen: die 1948 gegründete Handelsorganisation (HO) und der in der Kaiserzeit entstandene, genossenschaftlich organisierte Konsum. Vereint im Mangel lieferten sich die beiden Handelsketten zwar keine Preisschlachten wie ihre westdeutschen Pendants, die einzelnen Niederlassungen konnten sich aber stark voneinander unterscheiden. Seit Anfang der 1960er-Jahre experimentierten beide Versorger mit Selbstbedienungskonzepten in größeren Kaufhallen – die sozialistische Antwort auf den Supermarkt des Westens. Eine dieser DDR-Einkaufshallen war die 1984 eröffnete HO-Kaufhalle an der Hanns-Eisler-Straße 93 in Prenzlauer Berg.
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Kaufhalle Kniprodestraße: Eine Plattenbausiedlung für den Prenzlauer Berg
Der Mühlenkiez hat wenig gemein mit jenen Klischeebildern, die man sich gemeinhin vom Szenestadtteil Prenzlauer Berg macht. Statt modernisierten Altbauten und trendigen Cafés gibt es hier markante Hochhausriegel, breite Magistralen und ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Seit den 1970er-Jahren wuchsen nach der Maxime der DDR-Wohnungsbauoffensive überall in Ostberlin Trabant-Betonsiedlungen aus dem Boden, bei denen nach dem Konzept des komplexen Wohnungsbaus neben Hochhäusern in Plattenbauweise die komplette umgebende Infrastruktur als Module am Reißbrett mitgeplant wurde: Schulen, Sportstätten, Polikliniken, Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten. Eines der städtebaulich wichtigsten Elemente – ein zentraler Ort der Begegnung in den Neubauwüsten – waren die Stadtgebietszentren mit Kaufhallen, Dienstleistungswürfeln und Wohngebietsgaststätten.
Der Mühlenkiez entstand ab den 1970er-Jahren als eine der Neubausiedlungen am Rande der Gründerzeitviertel im Nordosten des Prenzlauer Bergs in einem Karree, das von der Greifswalder Straße, der Michelangelostraße, der Storkower Straße und der heutigen Kniprodestraße – damals hieß sie noch Arthur-Becker-Straße – umschlossen wird, und auf dem sich bis dahin größtenteils Kleingartenkolonien befunden hatten. Die Planung für das rund 35 Hektar große Terrain wurde von einem Architektenkollektiv des Wohnungsbaukombinats Berlin (WBK) unter Leitung des DDR-Großsiedlungsarchitekten Harald Hansbach übernommen und sah eine Bebauung mit zehn- bis elfgeschossigen „QP 71“ und „WBS 70“-Plattenbauriegeln vor, die jeweils dreiseitig eingeschlossene Grünflächen flankierten, sowie einen zwölfgeschossigen Block und – als weithin sichtbare Dominanten – zwei Doppelwohnhochhäuser mit 18 und 21 Geschossen. 9000 Menschen sollten in den rund 3000 Neubauwohnungen des Mühlenkiezes ein neues Zuhause finden.
Kaufhalle Kniprodestraße: So war die HO-Filiale aufgebaut

Für die Versorgung der neuen Bewohner, die in die größtenteils ab 1977 bezugsfertigen Neubauwohnungen einzogen, wurden zeitgleich Gemeinschaftseinrichtungen errichtet – unter anderem mehrere Schulen, Kitas, ein Jugendklub, eine Schwimmhalle, die Klubgaststätte „Zur Mühle“, ein Dienstleistungswürfel mit Ladenzeilen und eine Kaufhalle an der Greifswalder Straße. Das Wohnviertel bildete in Prenzlauer Berg einen kleinen Kosmos für sich. Mit der Planung einer weiteren Kaufhalle einige Jahre später, die südlich des Sportplatzes an der Hanns-Eisler-Straße gebaut werden sollte, erhofften sich die Stadtplaner, die Versorgungslage weiter zu verbessern. Ende 1982 wurde auf einem rund 2.200 Quadratmeter großen Grundstück an der Ecke der Hanns-Eisler-Straße zur heutigen Kniprodestraße der Grundstein für die HO-Kaufhalle gelegt – nach einigen Verzögerungen beim Bau konnte die Verkaufseinrichtung Ende April 1984 den Betrieb aufnehmen.
Bei der Kaufhalle handelte es sich um einen typischen eingeschossigen Hallenflachbau im nüchternen Stil der DDR-Moderne. Die Halle war in Leichtmetallbauweise aus Fertigteilstützen, Fertigteilriegeln und Fertigteildeckenplatten zusammengebaut worden und nahm auf einem annähernd quadratischen Grundriss eine Fläche von gut 1.000 Quadratmetern ein, wovon die Verkaufsfläche etwa 550 Quadratmeter betrug und die übrige Nutzfläche durch Lager, Warenannahme, Gebäudetechnik und Personalräume beansprucht wurde. Charakteristisch für die Kaufhalle waren die kubische Bauform und die flache Dachkonstruktion mit abschließender Attika aus umlaufend profilierten Wellenblechbändern. Das Gebäude stand leicht erhöht auf einem Sockel mit geklinkerten Außenmauern – zum Teil begrünt und mit vorgelagerten, aus Spaltriemchen gemauerten Hochbeeten versehen –, die zu beiden Straßenseiten eine Terrasse bildeten, die über niedrige Treppen und eine Rampe zugänglich war. Wiedererkennungswert hatte auch das blaue HO-Logo neben drei im Gleichschritt einkaufenden Figuren mit hochrotem Kopf und die Kaufhallen-Leuchtschrift über dem mit einem Vordach überspannten Eingangsbereich.
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Kaufhalle Kniprodestraße: Spartanische Sachlichkeit im Inneren

Im Inneren herrschte bis auf die leicht geringere Dimensionierung der mit Halogenlampen beleuchteten, eingeschossigen Kaufhalle die gleiche spartanische Sachlichkeit wie in anderen Kaufhallen der Republik: gesellschaftspolitische Parolen statt aufmerksamkeitsheischender Reklame, schlichte Präsentation, in Regalen aufgestapelte Grundnahrungsmittel und Konsumgüter, Kühltruhen in den Gängen zur Selbstbedienung und einzelne Verkaufsstände mit Bedienung für Fleisch, Fisch und Käse.
Preise zu vergleichen, konnte man sich sparen. Die Festsetzung des Einzelhandelsverkaufspreises (EVP) erfolgte unter staatlicher Aufsicht durch das Amt für Preise beim Ministerrat. Lange Zeit kostete das Brötchen staatlich verordnet genau fünf Pfennig, ein Kilogramm Schnitzel zehn Mark und eine Schokoladentafel „Bambina“ zwei Mark. Die Löhne waren allerdings auch viel niedriger: 1980 lag der Durchschnittslohn bei 1.021 Ostmark. Außer Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs – bekannten Ostmarken wie Wernesgrüner, Vita Cola, Nudossi, Spee & Co. – bezog die Kaufhalle auch Frischwaren aus dem Umland.
Kaufhalle Kniprodestraße: Westwaren nach der Wiedervereinigung

Seit der Eröffnung 1984 hatte die Kaufhalle an der Hanns-Eisler-Straße Tausende Anwohner im Einzugsgebiet des Mühlenkiezes mit DDR-Waren versorgt, bevor das Sortiment am ersten Montag nach der Einführung der Wirtschaftsunion Anfang Juli 1990 – quasi über Nacht – rasant erweitert wurde. Doch die Freude an der bunten Sortimentserweiterung hielt nicht lange an. Mit der Wiedervereinigung waren die HO-Filialen im Gegensatz zu den genossenschaftlich organisierten Konsum-Märkten in den Zuständigkeitsbereich der Treuhandanstalt gefallen, die seit 1990 viele der Filialen und Grundstücke des ehemals staatlichen Betriebs veräußerte.
Die meisten der Kaufhallen wurden von Supermarktketten übernommen: Aus ihnen wurden erst Kaisers-, Spar- und Netto-Filialen, dann Rewe- und Edeka-Supermärkte. Auch die Kaufhalle an der Hanns-Eisler-Straße fand einen Abnehmer. Das HO-Logo über dem Markt wurde abgenommen, das Kassensystem umgestellt und die Besucher genossen ab jetzt die Beschallung mit Musik und Verbraucherinformationen beim Einkauf. Aus der Filiale wurde eine Kaisers-Filiale, bevor die Lebensmittelkette den Standort Ende der 2000er-Jahre aufgab. Bis Mitte der 2010er-Jahre wurde das Gebäude noch als „Kaufhalle der Wohnanlage“ (KdW) – eine augenzwinkernde Anspielung auf das Luxuskaufhaus KaDeWe – genutzt. Der Antik- und Trödelmarkt versorgte die alteingesessene und neu hinzugezogene Nachbarschaft stilecht mit DDR-Möbeln und Haushaltsgegenständen der 60er- und 70er-Jahre, bevor auch der Gebrauchtwarenhändler 2015 seinen Posten räumte und die Ex-Kaufhalle für Jahre in einen ruinösen Dornröschenschlaf fiel.
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Kaufhalle Kniprodestraße: Verfall und Vandalismus an dem DDR-Relikt
Im Inneren erinnerte nichts mehr an die aufgeräumte Geschäftigkeit früherer Tage: Schicht für Schicht legte sich Staub und Dreck auf die einst blankpolierten Verkaufsflächen. Die Terrassenmauern überzogen sich mit Moos und Flechten, und durch die Pflasterung der Treppen und des Vorplatzes begannen erste wildwuchernde Pflanzen zu brechen. Die blind gewordenen Fensterfronten, an denen eingerissene Plakate flatterten, wurden so großflächig mit Graffiti beschmiert, dass kaum noch Licht ins Innere drang. Von den Profilblechen des Daches blätterte langsam das angestrichene Rot aus „Kaisers“-Zeiten ab und gab den Blick auf das überdeckte DDR-Grau frei, an dem sich Rostflecken zeigten.
Auch im Inneren hinterließ der Leerstand sichtbare Spuren. An der abgehängten Rasterdecke der ehemaligen Kaufhalle fehlten zahlreiche Paneele, waren herabgestürzt oder hingen lose herab und gaben den Blick frei auf das skelettierte Innenleben aus offenliegenden Kabelsträngen, Lüftungskanälen und dem Trägergestell der Decke. Die Deckenbeleuchtung befand sich in einem beklagenswerten Zustand und war kaum noch funktionsfähig. Risse durchzogen die Pfeiler, Bodenfliesen und Wände. Überall im Gebäude sammelte sich der Schutt – dazwischen vereinzelt zurückgelassenes Inventar, größtenteils zertrümmert.
„KulturMarktHalle“: Ehrenamtliche hauchen dem Lost Place neues Leben ein

Drei Jahre lang verfiel die marode Immobilie langsam zu einer Ruine, bis das leerstehende Gebäude von einer Initiative entdeckt wurde, die auf der Suche nach einem Ort war, an dem kreative Ideen und soziale Projekte Raum finden konnten, und die das Potenzial der verwaisten Kaufhalle für die Umsetzung von Nachbarschaftsprojekten und kulturellen Austausch erkannte. Zu jener Zeit gab es im Mühlenkiez zum einen kaum Kulturangebote und Vernetzungsmöglichkeiten für die Nachbarschaft. Andererseits entstanden im benachbarten Gewerbegebiet Storkower Straße Flüchtlingsunterkünfte. Um sowohl Geflüchteten die Begegnung mit Anwohnern zu ermöglichen und ihnen damit die Ankunft und Vernetzung im Kiez zu erleichtern als auch ein Kultur- und Kontaktangebot für den Mühlenkiez und seine Bewohner zu schaffen, hatten Nachbarn die Idee, die alte DDR-Halle in eine „KulturMarktHalle“ (KMH) zu verwandeln.
Die Jüdische Gemeinde, der das Grundstück gehört, auf dem das früher als Kaufhalle genutzte Gebäude steht, gab für die kreative Zwischennutzung 2018 grünes Licht. Bei einem ersten Arbeitseinsatz gemeinsam mit Akteuren aus dem Nachbarschaftsverbund Mühlenkiez wurde zunächst an und in der Halle aufgeräumt. So wurde unter anderem Wildwuchs im Umfeld der Halle entfernt, es wurden Reparaturen am Dach vorgenommen und im Inneren wurde Ordnung geschaffen. Schutt und Dreck wurden entfernt und die Räumlichkeiten sowie die Außenbereiche für die unterschiedlichen Nutzungszwecke hergerichtet. Auch die Innenbeleuchtung wurde instand gesetzt, die Fassade erhielt einen blauen Anstrich und das Gebäude ein neues Logo. „KMH“ steht seitdem in großen Lettern über der Halle, die mit einem vielfältigen Programm zum Besuch einlädt.
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„KulturMarktHalle“: DDR-Relikt wird zum Stadtteilzentrum Prenzlauer Berg Ost
Die KMH schafft Raum für Kunst, Kultur, kreative Ideen und soziales Programm: Unter anderem finden regelmäßig Ausstellungen und Vernissagen statt, Konzertabende, Theater, Karaoke, Workshops und Tanzveranstaltungen. Ein Café, die neu gestaltete Terrasse und Sitzecken laden zum Kennenlernen, Diskutieren und Verweilen ein. Dazu gibt es ein umfangreiches Programm, das vom gemeinsamen Kochen über Urban Gardening bis zu Zeichenkursen, Drechselwerkstatt und Strickgruppen reicht, sowie Freizeit- und Beratungsmöglichkeiten samt Spielenachmittagen, Reparierwerkstatt, Sprach-Café und Familientreff. Ergänzt wird das nachbarschaftliche Miteinander durch Angebote, die von Lern- und Sprachhilfen über Hausaufgabenhilfe bis zu Sozialberatungen reichen.
Da das Angebot des Vereins „KulturMarktHalle e.V.“ ausdrücklich offen für die Initiative der Menschen vor Ort ist, können eigene Ideen eingebracht werden. Auch gewerbliche Projekte und Start-ups finden Unterstützung, von Floh- und Tauschmarktständen bis zu größeren Vorhaben – so entstand unter anderem das Markthallen-Café im Tiny-House auf einem umgebauten Pkw-Anhänger vor der Markthalle, das Nebras Othman betreibt. Auf 15 Quadratmetern werden italienischer Cappuccino und arabischer Tee angeboten, dazu gibt es mit Dattelpüree gefülltes Mürbegebäck und andere Spezialitäten.
Gestartet ist die KMH 2018 zunächst als zweijähriger Versuch. Weil das Angebot von Nachbarn für Nachbarn gut angenommen wurde und sich das Programm stetig weiterentwickelte, ist der Vertrag mit der Jüdischen Gemeinde verlängert worden, und die KulturMarktHalle wurde 2023 von der Senatsverwaltung für Soziales offiziell in den Kreis der Berliner Stadtteilzentren aufgenommen. Die einst verfallene DDR-Kaufhalle im Mühlenkiez verwandelte sich durch die unermüdliche Arbeit von Ehrenamtlichen und Freiwilligen zu einem lebendigen, offenen Begegnungsort, an dem Menschen zusammenfinden, sich kennenlernen, einander helfen und spannende kulturelle und soziale Projekte miteinander verfolgen. Auf der Internetseite des Stadtteilzentrums finden sich mehr Informationen zum Angebot und Programm der KulturMarktHalle.





