Weihnachtszeit

Die fünf besten Weihnachtsmärkte in Friedrichshain-Kreuzberg

Außergewöhnliche Geschenke und extra-wenig Rummel: Die Märkte im Bezirk unterscheiden sich vom restlichen Angebot in der Stadt.

Hinter diesem Tor erwartet Besucher auf dem RAW-Gelände ein uriger Weihnachtsmarkt mit mittelalterlichen Speisen, Spielen und Attraktionen.

Hinter diesem Tor erwartet Besucher auf dem RAW-Gelände ein uriger Weihnachtsmarkt mit mittelalterlichen Speisen, Spielen und Attraktionen.

Foto: Patrick Goldstein

Historischer Weihnachtsmarkt auf dem RAW-Gelände.

Dieser Weihnachtsmarkt hebt sich deutlich ab vom Rest im Bezirk. Wo eher gefeiert oder am Wochenende auf dem Flohmarkt geshoppt wird, geht es beim Weihnachtsmarkt des RAW-Geländes wohltuend altmodisch zu. Dieser steht ganz im Zeichen des Mittelalters. Zu trinken gibt es Met, Vergnügungen sind Bogenschießen- und Axtwerfen, Gaukler ziehen durch das Publikum.

Ein knarrendes Riesenrad dreht der Aussteller per Hand. Auch das Karussell kreist ganz ohne halsbrecherische Geschwindigkeit und laute begleitende Radiomusik - und den Kindern gefällt es trotzdem. So ist der Besuch auf dem kleinen Areal eine Wohltat, die besonders wochenends die Gäste anzieht.

RAW-Gelände, Eingang Revaler Straße/ Ecke Dirschauer Straße, Friedrichshain, 21. November bis 22. Dezember, Mo.-Fr.: 15-22 Uhr, Sbd., So.: 12-22 Uhr, Eintritt: Mo.-Mi.: frei, Do.-So.: Erwachsene zwei Euro, ermäßigt ein Euro, Kinder bis 5 Jahre haben freien Eintritt, Anfahrt: S-Bahn/Tram Haltestelle Warschauer Straße. S5, S75, S5, Tram Linie 10.

Tolle Geschenkideen in den Mosaikwerkstätten

Das kurze Ereignis rühmt sich, kleinster Weihnachtsmarkt in Kreuzberg zu sein. Hier kommt es nicht so sehr auf die Stimmung an, hier zählt, was im Angebot ist. Und das ist außergewöhnlich. Wer etwas für den Gabentisch sucht, das es anderswo nicht gibt, ist in den in den historischen Gewerbehöfen am Paul-Lincke-Ufer genau richtig.

In den Mosaikwerkstätten arbeiten und gestalten Menschen mit Beeinträchtigungen oder Behinderungen. Sie bieten an zwei Tagen Ende November beispielsweise handgegossene Kerzen, Kunsthandwerk und Nützliches für Zuhause. An Getränken und Essen gibt es etwa Glühwein und Deftiges vom Grill.

Mosaik Betriebsstätte Kreuzberg, Paul-Lincke-Ufer 42/43, Kreuzberg, Tel. 61 69 15-12, Donnerstag, 29. November und Freitag 30. November, 14-18 Uhr, U-Bahnhof Schönleinstraße, Kottbusser Tor, U1, U3, U8

Lesen Sie auch: Was Sie über die Berliner Weihnachtsmärkte wissen müssen

Weihnachtsmarkt mit Spreeblick

Irgendetwas für jeden gibt es ganz sicher beim „Heissa Holzmarkt“, den vielfältigen Vorweihnachtstagen am Ufer der Spree. Für Kinder gibt es Märchenerzähler und einen Indoorspielplatz - d e r Renner bei schlechtem Wetter.

Es werden Filme gezeigt, Artisten treten auf, DJ stehen am Pult. Dazu gibt es Feinkost oder Fettiges aus der Hand, vielerlei Geschenkideen und Gastronomie zum Hinsetzen mit Aussicht auf Mitte, Friedrichshain und Kreuzberg.

Holzmarkt, Holzmarktstraße 25, Friedrichshain, 29. 11.-22. 12, freitags 16-22 Uhr, sonnabends und sonntags 14-22 Uhr, Programm: holzmarkt.com Bus 140, 300, N40,

Kiezweihnacht im Samariterkiez

In diesem Viertel mit seinen engen Straßen und restaurierten Jahrhundertwendegebäuden kommt nach Einbruch die richtige, fast dörfliche Atmosphäre für einen Weihnachtsmarkt auf. Das Fest dort mit seinem kirchlichen Schwerpunkt hat Tradition und findet am zweiten und dritten Advent statt.

Neben Marktständen und Speisen mit 60 Händlern hebt es sich durch sein Programm ab. Einige Highlights sind am 7. Dezember Plätzchenbacken und afrikanische Musik mit „Macamo“ (14.:0-16.:30 Uhr ), am Tag darauf ein 19 Uhr Chorkonzert mit dem Jungen Ensemble Berlin (19 Uhr). Am Sonntag, den 15. November gibt es um 17.30 Uhr ein Orgelkonzert

Weihnachtsmarkt an der Samariterkirche, Samariterplatz, Friedrichshain 7./8. und 14./15. Dezember, 13-20 Uhr, U-Bahnhof Samariterstraße, S- und U-Bahn Frankfurter Allee, S41, S42, S8, S85, U5

Lesen Sie auch: Weihnachtsmärkte - So schützen Sie sich vor Taschendieben

Markthalle Neun: Alle Varianten von „süß“

Die Markthalle Neun hat alles andere als ein besinnliches Jahr hinter sich. Die Anfeindung durch Anwohner, die Gentrifizierung fürchten, lastete auf Betreibern und Händlern. Und da bei schweren Sorgen bekanntlich Süßigkeiten vorübergehend für gute Laune sorgen, hebt der Berliner Naschmarkt am zweiten Advent wohl nicht nur bei Besuchern die Stimmung. „Merry Naschmarkt“ heißt es am 8. Dezember.

Diesmal dreht sich das Angebot um Nuss-Sorten. Walnüsse, Haselnüsse und Mandeln landen in und auf handgemachten Süßigkeiten aus kleinen Manufakturen. Zu kaufen sind außergewöhnliche Plätzchen, Lebkuchen, Spekulatius, Stollen, Torten, Törtchen, Schokoladen und Bonbons. Um 13 Uhr wird die beste Nussschöpfung prämiert.

Markthalle Neun, Eisenbahnstraße 42, Kreuzberg, 8. Dezember, 12-18 Uhr, Programm: markthalleneun.de, Eintritt 5 Euro, Kinder, Jugendliche und Nachbarn mit der Postleitzahl 10997 in der Adresse haben freien Eintritt, U-Bahnhof Görlitzer Bahnhof U1, U3, Bus 140, 165, 265, N65

Im Überblick: Weihnachtsmärkte in Berlin: Alle Adressen und Öffnungszeiten

Lesen Sie auch: