Adventszeit

Die fünf besten Weihnachtsmärkte in der City West

Weihnachtsmärkte gibt es jetzt überall in Berlin. Nicht alle sind gleichermaßen schön. Wir haben ein paar, die uns gefallen, ausgesucht.

Der Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Charlottenburg liegt vor einer der schönsten Kulissen Berlins.

Der Weihnachtsmarkt vor dem Schloss Charlottenburg liegt vor einer der schönsten Kulissen Berlins.

Foto: pa/dpa

Berlin. Seit dem 25. November haben sie wieder geöffnet: die großen Berliner Weihnachtsmärkte. Auch in Charlottenburg-Wilmersdorf ist die Saison gestartet. Neben den großen Märkten, die über mehrere Wochen gehen, gibt es auch viel kleine

Weihnachtsmarkt am Schloss Charlottenburg

Mit rund 250 internationalen Anbietern verwandelt sich der Platz vor dem Schloss Charlottenburg zusammen mit dem Ehrenhof und Bereichen der Schlossanlage selbst über 30 Tage zum weihnachtlichen Ensemble. Auch das Schloss selbst wird in der Adventszeit romantisch und bunt angestrahlt. Mit glitzernden Lichtinstallationen, diskreten Laserstrahlen und farbigen Leuchten lädt der Schlossplatz zu einem romantisch-gemütlichen Spaziergang um die Stände ein. Plastikschmuck sucht man bei deren Außendekoration vergeblich: Durch den Einsatz natürlicher Materialien herrscht auf dem Weihnachtsmarkt am Schloss Charlottenburg ein nostalgische Atmosphäre. In den Holzhütten oder Pagodenzelten gibt es ausgefallene Geschenkideen und Kunsthandwerk. Zwei kostenlose Karussells warten auf kleine Mitfahrer. In beheizten Zelten gibt es Snacks für den kleinen Hunger oder komplette Menüs für den großen Appetit.

Spandauer Damm 20, Charlottenburg, Öffnungszeiten: 25. November bis 26. Dezember 2019, Montag bis Donnerstag, 14 bis 22 Uhr, Freitag bis Sonntag, 12 bis 22 Uhr, 25. und 26 Dezember, 12 bis 20 Uhr, 24. Dezember geschlossen. Eintritt frei. Nahverkehr: Busse M45, 109 und 309 bis zu den Haltestellen Luisenplatz oder Klausenerplatz

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Skandinavische Weihnachtsmärkte

Dänemark und Schweden bieten am ersten Adventswochenende Einblicke in die Bräuche und Sitten der nordischen Länder. Auf dem Dänische Weihnachtsmarkt in der Christianskirche in Wilmersdorf können Besucher sich beim Dänischen Weihnachtsmarkt oder Christianskirkens julemarked auf landestypische Leckereien wie Smørrebrød, dänische Mini-Krapfen – genannt Æbleskiver – und Lakrids freuen. Der Markt bietet auch dänische Lebensmittel, Textilien und dänisches Spielzeug zum Kauf an.

Am gleichen Wochenende und ebenfalls in Wilmersdorf zeigt auch die Schwedischen Victoriagemeinde an der Landhausstraße in Wilmersdorf wie im hohen Norden Weihnachten gefeiert wird. Wer Elchwürste mag, wird hier fündig. Es gibt aber auch die Grüne Prinzesstorte mit Marzipan, die Zimtschnecken Kanelbuller und heißen Glögg. Angeboten wird auch landestypisches Kunsthandwerk und Spielzeug wie Dalapferde in verschiedenen Größen und Farben. An beiden Tagen gibt es jeweils um 16 Uhr eine Luciaprozession.

Christianskirche der Dänischen Gemeinde, Brienner Straße 12, Wilmersdorf, Öffnungszeiten: 30. November und 1. Dezember 2019, Sonnabend von 12 bis 19, Sonntag von 12 bis 18 Uhr. Nahverkehr: U3 und U7 bis Fehrbelliner Platz, Bus 115 bis Haltestelle Mansfelder Straße/Barstraße

Schwedische Viktoriagemeinde, Landhausstraße 26, Wilmersdorf, Öffnungszeiten: 30. November und 1. Dezember 2019, Sonnabend von 10 bis 19 Uhr, Sonntag von 12 bis 18 Uhr. Der Eintritt kostet einen Euro. Nahverkehr: U9 bis Berliner Straße

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Goldnetz-Weihnachtsmarkt auf dem Klausenerplatz

Handgefertigte oder -aufgearbeitete Produkte aus den Goldnetz-Werkstätten können auf dem Weihnachtsmarkt für kleines Geld erworben werden. Das Angebot umfasst Weihnachtsartikel, Gestricktes, Schmuck, Spielzeug, Lederwaren und mehr. Ein Kinderprogramm sowie eine Tombola runden das Programm ab. Der soziale Weihnachtsmarkt in Charlottenburg richtet sich vornehmlich an Menschen, deren Netto-Einkommen unter 969 Euro liegt. Um die Einhaltung dieser Regel zu gewährleisten, wird auf dem Markt nur mit der Währung „Goldtaler“ gehandelt. Ein Goldtaler entspricht 50 Cent und muss an der Kasse eingetauscht werden. Besucher müssen deshalb ihren „Berlinpass“, ALG-Bescheid, Rentenbescheid oder Einkommensnachweis mitbringen und vorzeigen.

Klausenerplatz, Charlottenburg, Öffnungszeiten: Sonnabend, 7. Dezember, 10 bis 15 Uhr, Eintritt frei Nahverkehr: Busse M45 und 309 bis Klausenerplatz

Grunewalder Weihnachtsmarkt

Wenn es schneit sieht es auf dem Grunewalder Weihnachtsmarkt rund um die gleichnamige Kirche fast aus wie im Bilderbuch. Auf diesem Markt geht es eher gemütlich und familiär zu: An rund 60 Ständen bieten gemeinnützige Organisationen süße und herzhafte Leckereien und originelle Geschenkideen zum Verkauf. Veranstaltet wird der Markt von der Evangelischen Kirchengemeinde Grunewald und der der katholischen Gemeinde St. Borromäus/Salvator. Beliebt sind die Beschäftigungsangebote für Kinder, besonders das gemeinsame Basteln in der Kirche.

Bismarckallee 28b, Grunewald, Öffnungszeiten: Sonntag, 1. Dezember, 11 bis 19 Uhr, Nahverkehr: Bus M19 bis Hasensprung oder Taubertstraße

Weihnachtsmarkt vor dem Bröhan-Museum

Der kleine Weihnachtsmarkt mit etwa 40 Ständen vor dem Bröhan-Museum ist ebenfalls ein wenig abseits vom großen Weihnachtsrauschen in der Innenstadt und unbedingt einen Besuch wert: Wie der große Markt vor dem Schloss ist auch die Kulisse am Museum schön, wenn auch nicht ganz so spektakulär, dafür aber nachbarschaftlicher und gemütlicher. Organisiert wird der Markt vom Kiezbündnis Klausenerplatz, das ebenfalls berühmt ist für seinen starken Zusammenhalt. Im Fokus stehen deshalb nachbarlicher Zusammenhalt sowie das friedliche Zusammenleben verschiedener Menschen und Generationen in der Umgebung. Der kommerzielle Aspekt rückt in den Hintergrund. Alle angebotenen Waren sind handgefertigt. Maschinell hergestellte Güter sind nicht zugelassen.

Schloßstraße 1a, Charlottenburg, Öffnungszeiten: Sonnabend, 14 bis 20 Uhr, Sonntag, 12 bis 18 Uhr, Nahverkehr: Busse M45 und 109 bis Luisenplatz oder Schloss Charlottenburg

Im Überblick: Weihnachtsmärkte in Berlin: Alle Adressen und Öffnungszeiten

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