In Berlin lassen sich eine Vielzahl von Schrottimmobilien und Geisterhäusern finden, verfallene Eckhäuser inmitten der belebten Stadt, Neubauruinen und abbruchreife Wohnkasernen. Eine der Problemimmobilien in Berlin-Wedding: das Geisterhaus an der Burgdorfstraße 1. Mehr als einhundert Jahre war es ein Zuhause für Generationen von Berlinern, dann stand der Gründerzeitbau leer – und verfiel mit den Jahren mitten in der Stadt und trotz drängender Wohnungsnot in Berlin zu einer verwahrlosten Ruine, durch deren Dach ein Baum wuchs. Zuletzt musste sogar die anliegende Straße jahrelang für den Durchgangsverkehr gesperrt werden, weil die Gefahr eines Einsturzes zur akuten Bedrohung wurde. Alle Infos zu dem ehemaligen Lost Place.

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Das sind die Fakten zum Geisterhaus Burgsdorfstraße im Überblick:

  • Adresse: Burgsdorfstraße 1, 13353 Berlin-Wedding
  • Geschichte: Das fünfgeschossige Wohnhaus wurde Anfang der 1890er-Jahre für den Berliner Kaufmann Max Scheffler errichtet und war 1891/1892 bezugsfertig; im Krieg unzerstört war das Haus über Generationen das Zuhause von Berlinern; seit mehreren Jahrzehnten Leerstand und Verfall
  • Führungen: Keine
  • Denkmalschutz: Nein
  • Status: Ehemaliger Lost Place

Wo lag das Geisterhaus genau?

Das Geisterhaus lag an der Adresse Burgsdorfstraße 1 im Ortsteil Wedding des Bezirks Mitte. Die Google-Koordinaten (Open-Location-Code) für das Objekt lauten: G9V7+86H Berlin. Das Grundstück kann mit öffentlichen Verkehrsmitteln am besten mit den Buslinien 120, 147, N6 und N20 (Haltestelle S + U Wedding) erreicht werden. Von der Bushaltestation ist es ein rund dreiminütiger Fußweg bis zu dem Grundstück in der Burgsdorfstraße. Achtung: Unbefugten ist das Betreten nicht erlaubt. Vor Ort hat sich nur Bauschutt von dem ehemaligen Geisterhaus erhalten.

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Das sind die wichtigsten Etappen der Geschichte des Geisterhauses Burgsdorfstraße:

Ausgangslage: Errichtung der Berliner Wohnhauses in der Kaiserzeit

Als der Grundstein für das Mehrfamilienhaus in Wedding in den 1890er-Jahren gelegt wurde, war die Burgsdorfstraße, an der es errichtet wurde, gerade erst fertiggestellt worden. Das Gebäude mit der Hausnummer 1 gehörte zur Erstbebauung des Gründerzeitquartiers im Sprengelkiez, das mit dem Bebauungsplan X/1 zwischen dem Courbièreplatz, dem heutigen Max-Josef-Metzger-Platz, im Osten und dem Sparrplatz im Westen südlich der St. Joseph-Kirche entstand. Bauherr und Eigentümer bis zu seinem Tod Ende der 1930er-Jahre war der Berliner Kaufmann Max Scheffler.

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Bei dem Stadthaus handelte es sich um ein zeittypisch mit ornamentalen Bauschmuck an der Fassade und Stuck in den Innenräumen geschmückten fünfgeschossigen Gründerzeitbau mit Ladenzeile im Sockelgeschoss, Rundbogenfenster in der Beletage und zweiflügeligem Treppenhaus, hinter dem sich der von Seitenflügeln eingerahmte Innenhof befand. Über dem Wohngebäude erhob sich das für die Stadtbebauung jene Zeit charakteristische „Berliner Dach“ – ein geziegeltes, asymmetrisches Plattformdach, das zusätzliche Wohnfläche ermöglichte. 1891/1892 war das Haus bezugsfertig. Die ersten Mieter bezogen die mit Parkett- und Dielenböden ausgestatteten Räumlichkeiten, die mit ihren großzügigen Raumschnitten und -höhen heute als Altbau bezeichnet werden.

Geisterhaus Burgsdorfstraße: Schefflers Erben übernahmen die Immobilie

Die Mietparteien in dem Mehrfamilienhaus entstammten dem bürgerlichen Milieu: So bildete in den Vorkriegsjahren die Hausgemeinschaft beispielsweise der Apotheker P. Korn, der Ingenieur O. Aue, der Kaufmann G. John, der Gastwirt J. Jaeger und der Schuhmachermeister J. Olm die Flur an Flur – alleinstehend oder mit ihren Familien – die Stockwerke des Miethauses bewohnten. Auch der Eigentümer Max Scheffler hatte eine der Wohnungen bezogen.

In den 1920er-Jahren unterhielten seine Kinder, Josef und Maria Scheffler, die beide eine medizinische Laufbahn eingeschlagen hatten, Arztpraxen in der Burgsdorfstraße 1, wo sie gleichzeitig auch ihre privaten Räumlichkeiten bezogen hatten. Dr. Josef Scheffler arbeitete als praktischer Arzt und Geburtshelfer mit Praxis im ersten Stock; Dr. Maria Scheffler, die sich als Fachärztin auf das Gebiet der Kinderkrankheiten spezialisiert hatte, und in damaligen Fachzeitschriften unter anderem zur Unfallheilkunde publizierte, empfing Patienten in ihrer Praxis im zweiten Stock. Als ihr Vater Max Scheffler verstarb, wurden sie als Scheffler´sche Erben 1940 Eigentümer des Hauses.

Geisterhaus Burgsdorfstraße: Gebäude entging im Krieg nur knapp der Zerstörung

Berlin-Wedding, Bernauer Straße 1948
Kriegszerstörung im Wedding. Im Vordergrund gestapelte Ziegelsteine zur Wiederverwendung. Foto: Bernauer Straße / Kreuzung Ruppiner Straße, um 1948.© picture alliance / akg-images | akg-images

In den letzten Kriegsjahren entging das Mehrparteienhaus und seine Bewohner nur knapp der Katastrophe. Das Nachbargebäude an der Ecke zur Müllerstraße wurde von einer Fliegerbombe getroffen und brannte bis auf die Grundmauern nieder. Den Häuserblock südlich der Burgsdorfstraße hatte es noch schlimmer getroffen. Hier ragten bis auf wenige Gebäude nur noch einzelne Mauerstümpfe aus der Trümmerwüste, die die Bombergeschwader hinterlassen hatten. Die ganze Häuserzeile an der Müllerstraße lag in Schutt und Asche. Wie durch ein Wunder war der Gründerzeitbau an der Burgsdorfstraße 1 unbeschadet aus dem Bombenhagel im Sprengelkiez hervorgegangen.

In der Nachkriegszeit gehörte der Bezirk Wedding zum französischen Sektor des geteilten Berlins. Größtenteils in den 1960er-Jahren wurden die kriegsbedingten Baulücken rund um das Wohnhaus Burgsdorfstraße 1 wieder geschlossen. Auf dem Trümmergrundstück Burgsdorfstraße Ecke Müllerstraße entstand nach Plänen des Architekten Wilhelm Nemack das Kurt-Schumacher-Haus, die Landesgeschäftsstelle der Berliner SPD, und Jahrzehnte später in den 1990er-Jahren der Verbindungsbau an der Burgsdorfstraße, ein Hotelgebäude, in dem auch das „Prime Time Theater“ residiert und seine Kult-Sitcom „Gutes Wedding, Schlechtes Wedding“ aufführt.

Geisterhaus Burgsdorfstraße: Leerstand und Verfall seit den 1990er-Jahren

Heruntergekommenes Haus sorgt für Ärger
Einst das Zuhause für Generationen von Berlinern, verkam das Wohnhaus seit den 1990er/2000er-Jahren zu einer unbewohnbaren Ruine und bot nur noch Ratten, Tauben und geschützten Tierarten Zuflucht© picture alliance / Paul Zinken/dpa | Paul Zinken

In guter Nachbarschaft bis in die 1990er-Jahre: das Wohnhaus an der Burgsdorfstraße 1 – dann setzte der Leerstand ein und mit ihm der Verfall des Hauses. In den 1960er- und 1970er-Jahren war das Wohngebäude noch im Besitz eines westdeutschen Eigentümers gewesen, Hermann S., dann übernahm es die Lehrerin Waltraud G. Ab den 1990er-Jahren begann der schrittweise Leerstand in der Burgsdorfstraße 1. Die Mieter verließen das sanierungsbedürftige Objekt und am Klingelschild waren bald mehr leere Felder als Namen zu finden, bis auch die letzten Mietparteien kündigten und das marode Wohnhaus verließen. Das alte Mietshaus fiel in einen jahrzehntelangen Dornröschenschlaf, in dem es unbewohnt langsam zu einer modernen Ruine verfiel und schließlich zu einer der bekanntesten Problemimmobilien Berlins wurde.

Die Behörden griffen 2004 das erste Mal ein, als ein Seitenflügel des Hauses wegen Baufälligkeit gesperrt werden musste. Weil das Gebäude immer mehr zur Ruine verfiel und eine Gefahrenquelle für Passanten darstellte, nahm der Bezirk 2007 zwangsweise zusätzliche Sicherungen vor. Weitere Jahre vergingen ungenutzt und ohne Sanierungsmaßnahmen, während sich die Zeichen von Verfall und Vandalismus immer deutlicher an dem Wohnhaus zeigten. Die Wände wurden großflächig mit Graffiti beschmiert, der Putz bröckelte von der Fassade und eingeschlagene Fenster wurden von Berlins Tierwelt und vermutlich auch von dem ein oder anderen „Urbexer“ genutzt, um das Lost-Place-Haus zu erkunden. Nötige Instandsetzungen blieben aus, das Haus verlassen – und so immer mehr zur Gefahr. Passanten und Anwohner konnten dabei zusehen wie sich die Zwischenböden der oberen Stockwerke gefährlich absenkten. Lose und morsche Holzbalken hatten sich gelöst. Es war Glück, dass bis zu diesem Zeitpunkt kein einstürzender Balken durch ein Fenster auf die Straße geschossen war.

Akute Einsturzgefahr: Burgsdorfstraße musste für Jahre gesperrt werden

Heruntergekommenes Haus sorgt für Ärger
Das Streitobjekt an der Burgsdorfstraße, das die Eigentümerin über Jahre verrotten ließ, kurz bevor der Bezirk die Straße sperren ließ. Foto, 2017.© picture alliance / Paul Zinken/dpa | Paul Zinken

Wegen der Trümmergefahr sperrte der Bezirk 2015 den Gehweg vor dem Geisterhaus ab. Gleichzeitig versuchte das Bezirksamt Mitte das erste Mal Schritte einzuleiten, um den Abriss der kaum noch sanierfähigen Schrottimmobilie durchzusetzen. Laut damaliger Pressemitteilung war das Dach des völlig maroden Gebäudes großflächig defekt, Nässe drang ein, an vielen Stellen zeigte sich „echter Hausschwamm“ und mehrere Decken waren eingestürzt. Doch die Eigentümerin wehrte sich juristisch gegen die Behördenmaßnahmen. Ein jahrelanges Tauziehen um das Objekt begann, dass Berlins Gerichte beschäftigte, während die Gewerbetreibenden in der Straße zunehmend Umsatzeinbußen verkraften mussten.

Im Oktober 2017 wurde die Durchfahrt der Burgsdorfstraße für den Autoverkehr wegen akuter Einsturzgefahr des gesamten Gebäudes dauerhaft gesperrt. Ein kleiner Durchgang ermöglichte Fußgängern auf der gegenüberliegenden Straßenseite das Bollwerk aus Baugerüsten, Holzplatten, Straßensperren und –schildern zu umgehen, das immer massivere Dimensionen annahm und irgendwann wirkte, als wären die Barrikadenkämpfe der Märzrevolution 1848 wiederaufgeflammt. Für die Geschäfte in der Straße war die jahrelange Sperrung ein Debakel, einige konnten die Umsatzeinbußen nicht kompensieren; Läden wurden geschlossen.

Geisterhaus Burgsdorfstraße: Bezirk und Eigentümerin stritten vor Gericht um Sanierung

Burgsdorfstraße 1 Berlin-Wedding
Kurz vor dem Abriss: Nachdem die Straße für acht Jahre gesperrt war, konnte es im Juli 2025 mit den Arbeiten losgehen. Foto, Januar 2025© Funke Foto Service | Reto Klar

2018 gab es eine Einigung mit der Eigentümerin, die vor Gericht zusagte, das Haus zu sanieren; umgesetzt wurden die Beteuerungen seitens der Besitzerin der Weddinger Ruine, der noch zwei weitere prominente Berliner Problemfälle gehören – am Hindenburgdamm in Friedenau und in der Brandenburgischen Straße in Wilmersdorf – jedoch nie. Stattdessen verschlechterte sich der Zustand des Hauses zusehends, während sich der Streit um die verfallene Ruine weiter hinzog. Der Bezirk leitete Verfahren ein, die Eigentümerin legte Widerspruch ein, beantragte die Aussetzung von Maßnahmen – ein Verwaltungs-Krimi mit nicht absehbarem Ende begann.

2019 beschloss der Bezirk das Vorderhaus und die Seitenflügel abreißen zu lassen, in „Ersatzvornahme“, wie das Stadtentwicklungsamt damals mitteilte. So heißt es, wenn die öffentliche Hand für einen anderen Akteur eintreten muss. Mit der Ersatzvornahme kann das Bezirksamt an Stelle der Eigentümerin den Abriss einleiten. Die Kosten übernimmt die öffentliche Hand, die in Vorleistung geht und sich die verausgabten Gelder erstatten lässt, so die Theorie. Keine Illusion machte sich ein Sprecher des Rathauses, wer die Kosten für den Abriss trägt: „Sie würden zulasten des Bezirks gehen.“

Geisterhaus Burgsdorfstraße: Am Ende wuchs aus dem Dach eine vier Meter hohe Birke

Wieder kam es zu Klagen, die damit endeten, dass der Bezirk am 1. September 2022 vom Oberverwaltungsgericht die Freigabe zum Abriss erhielt. Doch erst drei Jahre später, nachdem alle Rechtsmittel ausgeschöpft waren, konnte der Bezirk im Sommer 2025 eine Fachfirma mit dem Abriss des Hauses beauftragen. Inzwischen war die Burgsdorfstraße seit acht Jahren für den Durchgangsverkehr gesperrt, an der Traufe des Geisterhauses hatte eine Birke die Gunst der Stunde ergriffen, um durch die Dachziegel zu brechen. Ein rund vier Meter hoher Baum, der dem verwaisten Stadthaus einen postapokalyptischen Anstrich verlieh. Die meisten der Altbaufenster waren zersplittert und die Barrikaden vor dem Haus selbst zum Problem geworden. Über die Zäune geworfener Müll hatte Ratten angelockt.

Die Abrissmaßnahmen erforderten Umsicht, da das Vorderhaus und die Seitenflügel an bewohnte Häuser angrenzten, die nicht beschädigt werden durften. Nach mehreren Begehungen wurde entschieden, mit einem Spezialbagger mit Greifarm das Haus Stück für Stück von oben abzutragen. Außerdem wurden Vorkehrungen getroffen, um die Lärm- und Staubelastung für Anwohner möglichst gering zu halten. In letzter Minute versuchte Waltraud G. das Unvermeidliche hinauszuzögern. „Die Eigentümerin hat sich nochmals mit der Beantragung mehrerer Eilverfügungen bei den zuständigen Gerichten gegen den Abriss im Rahmen der Ersatzvornahme gewehrt“, teilte 2025 eine Sprecherin des Bezirksamts mit. „Den Eilverfügungen wurde nicht stattgegeben.“ Der Abriss konnte im Juli 2025 beginnen. Die geschätzten Kosten: 800.000 Euro.

Geisterhaus Burgsdorfstraße: Spatzen & Co. verzögerten Abrissmaßnahmen

Abriss Wohnhaus Burgsdorfstraße 1 Berlin-Wedding
Abrissarbeiten am maroden Wohnhaus Burgsdorfstraße 1 in Berlin-Wedding im November 2025© Berliner Morgenpost | Julia Lehmann

Kaum hatten die vorbereitenden Maßnahmen begonnen, mussten sie jedoch wieder gestoppt werden. Grund dafür waren geschützte Arten, die sich in der Ruine angesiedelt hatten. Begehungen hatten ergeben, dass Haussperlinge, Mauersegler und Zwergfledermäuse die Räumlichkeiten des Abrisshauses als erstklassigen Nistplatz für sich entdeckt hatten: ein Ort der Ruhe inmitten des Wedding. Die Arbeiten verzögerten sich bis zum Ende der Brutzeit und dem Auszug der flüggegewordenen Zwischenmieter.

Nach Prüfung des Gebäudes auf Brutstellen durch den Artenschutzbeauftragten wurde der Abriss Ende September 2025 wieder in Angriff genommen. Zur Sicherheit begleitet von einer Drohne, mit der sichergegangen werden sollte, dass keine weiteren tierischen Bewohner gefährdet waren. Monatelang wurde das Gebäude kontrolliert abgetragen, Abrissbagger mit Kränen frästen sich Stock für Stock vom Vorderhaus bis zu den Seitenflügeln durch die Etagen und legten dabei die Innereien des alten Stadthauses frei: Treppenhäuser, Wohnungen, Badezimmer. In einer Küche des Seitenflügels hing noch ein Schrank an einer weiß gefliesten Wand – letzte Zeugnisse vom Mobiliar einstiger Bewohner.

Geisterhaus Burgsdorfstraße: Seit 2026 ersetzt eine Baubrache die Ruine

Laut Planungen sollten die Abrissarbeiten im Frühjahr diesen Jahres zu einem Abschluss kommen und die Burgsdorfstraße nach Jahren des Stillstandes wieder für den Straßenverkehr geöffnet werden, doch mit Stand April 2026 sind die Arbeiten noch immer nicht beendet. Was mit der Baulücke geschehen soll, die nach den Abrissarbeiten das einsturzgefährdete Geisterhaus ersetzen wird, ist vollkommen unklar. Im Kiez hoffen die Menschen darauf, dass schnell wieder neues Leben anstelle der Ruine in die Straße einzieht.

Etwaige Bauprojekte, auf die man vor Ort hofft, können allerdings ohne das Zutun der Eigentümerin nicht verwirklicht werden. „Ein Bauantrag für ein neues Gebäude liegt dem Bezirk Mitte derzeit nicht vor“, teilt die Sprecherin des Bezirksamtes mit. Die schlimmste Befürchtung: Jahrelanger Stillstand auf dem brachliegenden Grundstück, das per Zaun vom Bezirksamt provisorisch gesichert wurde. Das Grundstück stehe nicht zum Verkauf, so der Bezirk, der auch keine rechtliche Möglichkeit sehe, die Eigentümerin zum Bauen zu zwingen.