Liebe, Leid, Missbrauch, Verbrechen – die mehr als 100-jährige Geschichte der kaiserzeitlichen Villa Schade und ihrer Bewohner in Waidmannslust ist reich an Skandalen, Tragödien und dunklen Geheimnissen. Mehr als 50 Jahre lang stand der einst stolze Prachtbau am Waidmannsluster Damm 161/163 samt hinterem Gesindehaus leer. Im Inneren konservierte die zuletzt windschiefe Geistervilla, deren Zustand Anwohner als Schandfleck von Waidmannslust betrachteten, ein Sammelsurium an Inventar, medizinischem Gerät und persönlichen Papieren der letzten Bewohner, die das Haus offenbar überstürzt verlassen hatten.
Für Generationen von Jugendlichen wurde das Überklettern der verrosteten Eingangszäune und das Betreten des verwilderten Grundstücks zur Mutprobe. Wer sich noch etwas weiter hinein traute und die morsche Eingangstür durchschritt, fand sich plötzlich in eine längst vergangene Welt versetzt. Das Innere der Geistervilla war wie eine Zeitkapsel, die über Jahrzehnte den Zustand ihres Verlassens in den 60er-Jahren bewahrte.
Das sind die Fakten zur Villa Schade im Überblick:
- Adresse: Waidmannsluster Damm 161/163, 13469 Berlin-Waidmannslust
- Geschichte: Die Villa wurde Ende des 19. Jahrhunderts für den Waidmannsluster Juwelier und Gemeindevertreter Friedrich Schade erbaut; 1896 und 1901 erweitert durch einen Wintergarten, samt Loggia und Speisekammer sowie einer Remise mit Kutscherwohnung; seit den 1930er-Jahren war der Arzt Paul Helm Hausherr der Villa am Waidmannsluster Damm, der bis in die 1960er-Jahre das Haus bewohnte; danach Leerstand und Verfall
- Führungen: Keine
- Denkmalschutz: Nein
- Status: Ehemaliger Lost Place. 2017 wurde das mehr als 50 Jahre leerstehende Haus zugunsten eines Neubaus abgerissen
Wo lag die Villa Schade genau?
Die Villa Schade lag an der Adresse Waidmannsluster Damm 161/163 im Ortsteil Waidmannslust des Bezirks Reinickendorf. Die Google-Koordinaten (Open-Location-Code) für das Objekt lauten: J848+HR Berlin. Das Grundstück kann mit öffentlichen Verkehrsmitteln am besten vom S-Bahnhof Waidmannslust (S1, S85) erreicht werden. Von der S-Bahn-Station ist es ein rund vierminütiger Fußweg entlang des Waidmannsluster Damms bis zum Anwesen der ehemaligen Geistervilla. Achtung: Von der alten Villa haben sich vor Ort keine Spuren erhalten. Es handelt sich um Privatbesitz. Unbefugten ist das Betreten nicht erlaubt.
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Das sind die wichtigsten Etappen der Geschichte der Villa Schade:
Ausgangslage: Errichtung der Villa in der Kaiserzeit

Als der Berliner Hofjuwelier Friedrich Schade Ende des 19. Jahrhunderts nach Waidmannslust kam, um eine Villa nach seinen Vorstellungen errichten zu lassen, hatte er wenige Nachbarn, aber viel Pioniergeist. Nur einige Jahre zuvor, 1875, hatte der Hermsdorfer Gutsförster Ernst Bondick (1836–1892) der Bauersfamilie Knobbe große Ländereien Lübarser Ackerlands abgekauft und mitten im Nirgendwo, umgeben von Wald und Wiesen, die Ausflugsgaststätte „Waidmannslust“ errichtet, die der brandenburgischen Ortschaft – damals noch vor den Toren Berlins gelegen – ihren Namen verlieh.
Der weitsichtige Koloniegründer bekniete die Eisenbahngesellschaft einen Bedarfshaltepunkt einzurichten und hatte damit 1884 Erfolg. Zwei Jahre später gab es drei Häuser und 25 Einwohner in der ländlichen Gemeinde, die allerdings rasch zu wachsen begann. 1893 waren es bereits knapp 400 Einwohner, die 67 mit reichlich Garten ausgestattete Villen und Landhäuser bewohnten. Eines der prächtigsten Bauten der jungen Ortschaft war die Villa des Juweliers Friedrich Schade an der damaligen Waidmannstraße 16, dem heutigen Waidmannsluster Damm 161–163. Auf einem Grundstück von gut 2200 Quadratmetern ließ Schade eine dreigeschossige Villa errichten, die mit zahlreichen eigenwilligen und verspielten Details, den Repräsentationswillen ihres vermögenden Bauherrn zum Ausdruck brachte.
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Geistervilla Schade: Ein Eigenheim im Grünen für den Hofjuwelier
Auf dem parkähnlich mit Hecken, Gartenelementen, Zierpflanzen, Staudenbeeten und Schotterwegen gestalteten Grundstück, eingerahmt von großen Tannen, Rotbuchen, Zier- und Obstbäumen wurde die Schad‘sche Villa zum Blickfang für Passanten. Das Gebäude mit seinen Jugendstilelementen steinbalustradenbewehrten Balkonen und Terrassen, Pilastern, Säulen, geschwungenen Zugangstreppen, Blendbögen und Farbglasfenstern stach aus der Umgebung heraus. Insbesondere der Eingangsbereich der Westseite der Villa imponierte mit großer säulenverzierter Fensterfront, darüber liegender Terrasse mit pavillonartiger, eisenbeschlagener Holzüberdachung und dem hochaufragenden Volutengiebel des Dachs.
Auch im Inneren der Steinziegelvilla setzte sich der Prunk vom Treppenhaus bis zu den Räumlichkeiten mit geschnitzten Holzelemente, Eisenschmiedearbeiten, gravierten Vertäfelungen und goldleistenumrahmten Stuck in den Wohnräumen fort. Das Anwesen bot Friedrich Schade reichlich Platz. Die dreigeschossige Villa mit Satteldach war auf einer Grundfläche von gut 200 Quadratmetern des Grundstücks entstanden, ohne den Keller betrug die Bruttogeschossfläche 600 Quadratmeter. 1896 kam noch ein Wintergarten, inklusive Loggia und Speisekammer hinzu – gebaut vom Berliner Bauunternehmen H. Többicke & Christiani. 1901 folgte im hinteren Grundstücksbereich eine Remise mit Kutscherwohnung im Gesindehaus.
Geistervilla Schade: „Liebe, Friede, Glück im stillen Häuschen wohnen“

Friedrich Schade engagierte sich für die junge Gemeinde nördlich von Berlin – war lokal bekannt. Er war Gemeindevertreter in Lübars und Gründer und Vorsitzender des Ortsvereins Waidmannslust, der sich für die Verschönerung der Gemeinde einsetzte, die nach der Eingemeindung mit dem Groß-Berlin-Gesetz von 1920 zum Berliner Ortsteil wurde. Während der Kaiserzeit vertrat Schade die Belange der Waidmannsluster Bürger gegenüber der zuständigen Lübarser Gemeindevertretung. 1905 schrieb er seiner Verlobten ein Gedicht auf einer Ansichtskarte, die die Villa Schade zeigte. In seinem Vorgarten schrieb er ihr, die nach der Hochzeit bei ihm lebte, die Zeilen: „Denn Liebe, Friede, Glück im stillen Häuschen wohnen – Möge dieses Dreigestirn doch ewig bei uns thronen!“
„Denn Liebe, Friede, Glück im stillen Häuschen wohnen – Möge dieses Dreigestirn doch ewig bei uns thronen!“
Friedrich Schade an seine Verlobte 1905
Als 1913 die Königin-Luise-Kirche festlich geweiht wurde – das hochaufragende Wahrzeichen Waidmannslusts im Stil der norddeutschen Backsteingotik, dessen Bau zusammen mit dem Pfarrhaus Kaiserin Auguste Viktoria (1858–1921) als Schirmherrin mit Bauzuschüssen ermöglichte, hatte sich auch Friedrich Schade namhaft am Bau des evangelischen Gotteshauses an der Bondickstraße beteiligt. Er stiftete die Orgel, die eigens von der Orgelbauwerkstatt Paul Voelkner in Bromberg angefertigt und nach Deutschland transportiert worden war.
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Geistervilla Schade: Ein Hausfräulein wird zur (fast) fatalen Entscheidung
In der Hyperinflationszeit nach dem Ersten Weltkrieg, in den frühen Jahren der Weimarer Republik, verlor Friedrich Schade – wie so viele – ein Großteil seines Vermögens. Ein persönlicher Schicksalsschlag traf ihn, der noch auf beträchtliche Reserven in Form von Sachwerten zurückgreifen konnte, schwerer: seine Ehefrau verstarb. Als Witwer lebte Schade allein im Haus und traf Anfang der 1920er-Jahre eine folgenschwere Entscheidung: Er stellte zu seiner Pflege und als Hausdame die 44-jährige Krankenschwester Fräulein Goldhahn ein.
In den 1920er-Jahren lebte Friedrich Schade zunehmend zurückgezogen. Familie hatte der Rentner keine mehr und auch Besucher empfing der Hausherr erst seltener, dann gar nicht mehr. Wenn sonntags das Orgelspiel im Kirchenschiff der Königin-Luise-Kirche erklang, fehlte Friedrich Schade beim Gebet. Weder die Kirchgänger noch seine Nachbarn konnten ahnten, welche makabren Szenen sich unterdessen hinter zugezogenen Vorhängen in der Villa Schade abspielten.
Geistervilla Schade: Kriminalfall hinter zugezogenen Vorhängen in den 20ern
Schade kämpfte um sein Leben. Fräulein Goldhahn hatte den geschwächten Mann in der Gewalt – wohl in der Hoffnung, an seine verbliebenen Wertsachen zu kommen. Fast wäre sie damit durchgekommen, wenn es dem ans Bett gefesselten Schade nicht gelungen wäre, auf seine verzweifelte Lage aufmerksam zu machen. Als seine Nemesis das Haus für einen Einkauf verlassen hatte, gelang es Schade einen zufällig im Haus befindlichen Handwerker mit Krach auf sich aufmerksam zu machen. Dieser rief Hilfe.
Herr Röhler, ein benachbarter Zahnarzt, traf ein und war entsetzt über Schades Zustand – dieser war bis auf die Knochen ausgezehrt und hatte eine klaffende Wunde am Hinterkopf. Das Haus war verdreckt. In der Speisekammer krochen Maden durch Verdorbenes. Schade wurde ärztlich untersucht. Er war in den letzten zwei Jahren nur mit Brot, Wasser und Küchenabfällen ernährt worden. Goldhahn wurde verhaftet und verurteilt. Der Hausherr hatte die Tortur überlebt. Unter der Schlagzeile „Martyrium eines hiesigen Greises“ berichtete 1923 die Hermsdorf-Waidmannsluster Zeitung von dem Fall und räsonierte: Vielleicht solle man in diesen Zeiten seinen Nachbarn etwas mehr Aufmerksamkeit schenken.
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Geistervilla Schade: Neuer Eigentümer – 1930 wird das Gebäude zur Arztvilla
Schade verkaufte die Waidmannsluster Villa 1930 zusammen mit dem angrenzenden Personalhaus an den Arzt Dr. Paul Rudolf Helm. Der Mediziner hatte im Ersten Weltkrieg als Feldhilfsarzt gedient und nach dem Krieg an der Universität Rostock sein Studium abgeschlossen. In den Räumlichkeiten in Waidmannslust richtete sich der Arzt nicht nur seinen Wohnsitz ein, der gut vernetzte Mediziner – er erhielt Postkarten aus Japan – eröffnete hier auch seine Praxis, wovon Schade in seinen letzten Lebensjahren vermutlich profitierte.
Der Rentner wohnte, bis zu seinem Tod in den 1930er-Jahren in der Villa; als Mieter mit lebenslangem Wohnrecht. Helm dürfte sich für die Immobilie schon länger interessiert haben. Er hatte in den 1920er-Jahren eine der drei Töchter des Waidmannsluster Kinobesitzers Oswald Arlt geheiratet. Die legendären Hubertus-Lichtspiele seines Schwiegervaters befanden sich fast angrenzend zur Villa am Waidmannsluster Damm 167. Das Ehepaar Helm hatte im April 1926 eine Tochter bekommen, mit der sie in den 1930er-Jahren die Villa bezogen. Auch sie wurde Ärztin; promovierte, heiratete den Nachfolger ihres Vaters als Assistenzarzt, verließ (West-)Berlin und arbeitete später in der pharmazeutischen Industrie in Westdeutschland.
Geistervilla Schade: Lost Place in Berlin seit Mitte der 1960er-Jahre
Paul Helm wohnte bis zu seinem Tod Mitte der 1960er-Jahre in der Schad‘schen Villa, die entweder zu diesem Zeitpunkt oder nicht viel später, zu einem von Berlins zahlreichen Geisterhäusern wurde. Im Inneren bewahrte das mit den Jahren immer windschiefere Haus treusorgend die zurückgelassenen Besitztümer seines früheren Eigentümers. Ein Sammelsurium an Besitzstand, das hinter den bröckelnden Mauern wie eine museale Zeitkapsel aus den 1960er-Jahren die Jahrzehnte überdauerte. Das Grundstück verwilderte, machte den ehemals parkähnlichen Garten zu einem fast undurchdringlichen Dickicht, an den Mauern der Villa rankten Pflanzen empor. Wurzeln begannen die Ziegel zu sprengen und Geäst bahnte sich seinen Weg durch zerschlagene Fensterscheiben.
Die moosüberzogenen Grundstücksmauern und das Rost überzogene schmiedeeiserne Tor zu überklettern entwickelte sich bald zu einer gefürchteten Mutprobe für Generationen von Waidmannsluster Jugendlichen. Wer sich noch etwas weiter vorwagte und die ehemalige Arztvilla betrat, wer sich in die verwaisten Wohnräume vorkämpfte, die Küche im Erdgeschoss, das Herrenzimmer der ersten Etage oder die Dachkammer erkundete, fand sich inmitten eines urplötzlich verwaisten Hausstandes wieder, in einer Alltagsgeschichte der Ex-Bewohner in Fragmenten.
Windschiefe Villa in Waidmannslust wird zur Fundgrube für Lost-Place-Jäger
Im Haus fanden sich persönliche Unterlagen, Briefe, Rechnungen und Kontoauszüge, daneben eine aufgeschlagene Revue von 1956, Stapel von Zeitschriften und Zeitungen neben dem persönlichen Journal Dr. Paul Helms auf einem verstaubten Tisch. In den Küchenregalen reihten sich halbvolle Kaffeedosen aneinander – Nestle Nescafé und Becking Kaffee aus Hamburg, daneben Vollmilch in Pulverform, Pflaumenmus, eingelegte Früchte, als ob der Hausherr nur eben das Haus verlassen hätte und gleich zurückkehrt.
Ein Klavier der Marke J.P. Linder & Sohn mit aufgeklapptem Tastendeckel wartete vergeblich darauf, wieder gespielt zu werden. Kinderbücher, ein Schuh auf der Treppe, Gläsern, Porzellan und Töpfe, dazwischen medizinisches Gerät und eine schier unüberschaubare Menge lose verteilter Medikamente, stapelweise verpackte Pillen, Salben, Tropfen und Tinkturen in Flaschen, pharmazeutische Broschüren aus den 1930er-Jahren, Arbeitsnotizen aus den 40ern, Lehrbücher aus den 50ern – das intime Kabinett eines Doktors wahllos verstreut zwischen vergilbter Wäsche, morschen Stühlen, Schränken, Anrichten und zersprungenem Porzellan. Vom einstigen Familienleben des Arztes zeugten noch Damenschränke mit Kleidern auf Bügeln und ein ausrangiertes Kindergitterbett.
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Geistervilla Schade: Verfall und Vandalismus setzten der Ruine zu
Mehr als fünfzig Jahre lang stand die verlassene Arztvilla in Waidmannslust leer und verfiel. Witterung und Vandalismus hinterließen ihre Spuren. Türen waren aufgebrochen, Fenster zerschlagen, über viele Jahre war das Innere dem Wetter ausgesetzt und das Äußere längst ein ruinöses Schattenbild des Glanzes früherer Tage. Durch den abgebröckelten Putz kam großflächig das bloßliegende Mauerwerk zum Vorschein, der einstige Zugang von der Westseite war zubetoniert, statt Bauschmuck zierte die Fassade Graffiti. Insgesamt machte die Ruine seit Jahren einen baufälligen Eindruck und es schien nur eine Frage der Zeit zu sein, wann erste Gebäudeteile in sich zusammenstürzen würden.
In den 2010er-Jahren bildete sich eine Nachbarschaftsinitiative, um dem Problem der verfallenen Villa am Waidmannsluster Damm und des ebenfalls seit Jahrzehnten verwaisten Ex-Kinos „Hubertus-Lichtspiele“ auf dem benachbarten Grundstücks Herr zu werden – mit Erfolg. Die in Westdeutschland lebende Tochter Helms, die auch die Enkelin des einstigen Kinobesitzers Oswald Arlt war, konnte ausfindig gemacht werden. Sie erklärte sich bereit die Berliner Problemimmobilien zu veräußern. In den 2010er-Jahren übernahm die Hanseatische Wohnungsbaugesellschaft HBB das Grundstück der Schad‘schen Villa am Waidmannsluster Damm 161–163 mit dem Plan, die Altbauten abzureißen und stattdessen unter dem Namen „Die Waidmanns“ zwei viergeschossigen Wohnhäuser mit 18 Wohnungen zu errichten.
Neubauprojekt am Waidmannsluster Damm: 2017 endete die Villa Schade unter Abrissbaggern

„Mit diesem Projekt wird erneut ein bislang verwahrlostes Grundstück im Ortsteil Waidmannslust mit hochwertigem Wohnungsbau gefüllt“, freute sich Stadtrat Martin Lambert (CDU). Doch nach dem Abriss der Villa 2017 tat sich zwei Jahre lang gar nichts auf dem brachliegenden Grundstück. Der Grund: ein Baustopp während eines laufenden Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht, nachdem Anwohner Widerspruch gegen den Bebauungsplan eingelegt hatten.
Die HBB trennte sich von dem Grundstück, 2019 übernahm die Project Immobilien Gruppe das Bauvorhaben, die die 18 Apartment-Wohnanlage mit Aufzug, Keller, Tiefgarage im Wert von rund 10,9 Millionen Euro zwischen 2020 und 2022 realisierte. Die letzte der Eigentumswohnungen stand 2023 zum Verkauf: 4 Zimmer, 140 Quadratmeter, 996.000 Euro Angebotspreis. An die Historie der früheren Villa Schade erinnert noch die alte, unter Schutz stehende Rotbuche, die zwischen den weißgetünchten Neubauten aufragt und ein stehen gelassenes Mauerfragment des Gesindehauses im rückwärtigen Grundstücksteil.
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