• Der Baufinanzierungsrechner zeigt, welche Anbieter derzeit mit besonders günstigen Zinsen überzeugen.
  • Wer die wichtigsten Einflussfaktoren kennt, kann seine Immobilienfinanzierung gezielt und realistisch planen.
  • So setzen Sie den Baufinanzierungsrechner effektiv ein und umgehen typische Fallstricke bei der Kalkulation.

Der Traum von der eigenen Immobilie ist für viele Menschen ein Lebensziel. Doch die richtige Baufinanzierung zu finden, kann eine Herausforderung sein – insbesondere, wenn es darum geht, sich die besten Bauzinsen und Konditionen zu sichern. Um schnell und einfach Angebote zu vergleichen, kann ein Baufinanzierungsrechner hilfreich sein.

Eine Übersicht über die besten Zinsen finden Sie zudem im Baufinanzierung-Vergleich. Aktuelle Entwicklungen und Angebote bei den Bauzinsen finden Sie in unserem Kreditzinsen-Ticker.

Baufinanzierungsrechner findet den besten Zins

Mit unserem Rechner sparen Sie sich eine lange Recherche. Geben Sie rechts oben Ihr gewünschtes Nettodarlehen ein und wählen Sie im Anschluss die gewünschte Kreditlaufzeit. Zudem können Sie Postleitzahl, Beleihung und Tilgung auswählen.

Unser Vergleichsrechner nimmt dann die Arbeit für Sie ab – er ermittelt automatisch die passenden Angebote und sortiert diese nach den günstigsten Raten:

Unser Baufinanzierungsrechner: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Bei der Baufinanzierung gibt es einige Schritte, die Sie beachten sollten – unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung kann Ihnen dabei helfen. Mit unserem Rechner können Sie die Top-Konditionen für eine Baufinanzierung finden. So funktioniert er:

1. Nettodarlehenssumme als erster Schritt zur Baufinanzierung

Zuerst sollten Sie überlegen, wie viel Sie insgesamt für Ihr Bauvorhaben (Hauskauf oder Neubau) benötigen, um die Summe für Ihr Nettodarlehen zu ermitteln. Dabei wichtig: Das eigene Budget prüfen und genau abwägen. Ein Haushaltsbuch kann helfen, um die eigenen Einnahmen und Ausgaben zu kennen. Eine Bauherrin verrät, wie viel ihr Hausbau gekostet hat.

2. Kreditlaufzeit festlegen

Haben Sie die sich auf eine Nettodarlehenssumme festgelegt, sollten Sie Ihre gewünschte Kreditlaufzeit ermitteln. Die Kreditlaufzeit sollte so gewählt werden, dass die monatlichen Raten finanziell für Sie tragbar sind. Die Kreditlaufzeit kann bei unserem Rechner maximal 25 Jahre betragen.

Anzeige

Patientenverfügung, Vollmachten & mehr

Vorsorge regeln: Hier bekommen Sie guten Rat

Mit der Vorsorgemappe des DIA treffen Sie alle wichtigen Regelungen für den Ernstfall. Welche Dokumente Sie brauchen und warum Vorsorge so wichtig ist, erfahren Sie hier.

  • Musterformulare
  • Checklisten
  • Anleitungen

3. Standortangabe ermöglicht genaueren Bauzins

Danach können Sie die Postleitzahl des Ortes eintragen, indem Ihr Haus gebaut oder gekauft werden soll. Die Postleitzahl ist bei der Baufinanzierung relevant, weil sie Einfluss auf unterschiedliche Faktoren hat, wie zum Beispiel den Immobilienwert, die regionale Marktlage, mögliche Förderprogramme und die Höhe der Grundsteuer. Banken und Finanzierungsinstitute berücksichtigen die Lage einer Immobilie, um das Risiko und die Werthaltigkeit des Objekts besser einschätzen zu können.

4. Beleihung für Ihre Baufinanzierung angeben

Danach müssen Sie die Beleihung bestimmen. Diese bezeichnet das Verhältnis zwischen dem Darlehensbetrag und dem Beleihungswert der Immobilie. Der Beleihungswert ist der geschätzte Wert der Immobilie, den die Bank als Sicherheit für das Darlehen heranzieht. Ein Beispiel: 80 Prozent Beleihungsauslauf bedeutet, dass die Bank 80 Prozent des Wertes finanziert und Sie mindestens 20 Prozent Eigenkapital benötigen. Ist es sinnvoll, ein Haus ohne Eigenkapital zu kaufen? Experten erklären wichtige Regel.

Je niedriger der Beleihungsauslauf, desto bessere Konditionen erhalten Sie, weil das Risiko für die Bank geringer ist. Eine hohe Beleihung kann hingegen zu höheren Zinsen führen.

5. Tilgungsrate als letzter Schritt

Ein junges Paar richtet ihr Eigenheim ein
Wer eine Baufinanzierung plant, sollte genau durchrechnen. © Getty Images/iStockphoto | ElenaNichizhenova

Zu guter Letzt müssen Sie die Tilgung auswählen. Diese legt fest, wie schnell Sie das Darlehen zurückzahlen und wie hoch die monatliche Belastung sein wird. Ein Beispiel: Eine zwei Prozent Tilgung bedeutet, dass Sie jährlich zwei Prozent der ursprünglichen Darlehenssumme zurückzahlen.

Die Höhe der Tilgung beeinflusst die Gesamtlaufzeit des Kredits und die Zinskosten. Je höher die Tilgung, desto schneller ist der Kredit abbezahlt und desto weniger Zinsen zahlen Sie insgesamt.

Grundsätzlich zu beachten: Kein Rechner bietet eine vollständige Markttransparenz. Daher ist die Nutzung unterschiedlicher Anbieter sinnvoll. Ebenfalls können Sie sich auf Vergleichsseiten wie Check24 oder Verivox umsehen. Auf diese Weise bekommen Sie eine breitere Auswahl an Angeboten.

Häufige Fragen und Antworten zum Thema Baufinanzierung

1. Was ist eine Baufinanzierung?

Eine Baufinanzierung ist ein langfristiges Darlehen, das zur Finanzierung eines Hauskaufs, Hausbaus oder einer Immobilie genutzt wird. Da Immobilienkäufe oft hohe Summen erfordern, werden sie in der Regel nicht aus eigenen Mitteln bezahlt, sondern mit einem Kredit finanziert.

2. Was versteht man unter einem Bauzins?

Der Bauzins ist der Zinssatz, den Banken für eine Baufinanzierung oder einen Immobilienkredit berechnen. Er gibt an, wie viel Zinsen ein Kreditnehmer für das geliehene Geld zahlen muss.

3. Wie viel Eigenkapital sollte ich bei einer Baufinanzierung einbringen?

Grundsätzlich gilt: Je mehr Eigenkapital vorhanden ist, desto besser sind die Zinssätze. „Eine gute Faustregel ist, neben den Kaufnebenkosten zusätzlich 10 bis 20 Prozent des Kaufpreises als Eigenkapital einzubringen. Damit erreicht man eine Beleihungsgrenze von 80 Prozent oder 90 Prozent, was in der Regel zu attraktiveren Konditionen führt“, sagt Daniel Fersch Spezialist für Baufinanzierung und Ratenkredit bei Dr. Klein.

4. Welcher Zinssatz ist aktuell realistisch?

Die Zinsen hängen von der Marktlage und Ihrer Bonität ab. Aktuell liegen Zinsangebote zwischen drei bis fünf Prozent, je nach Laufzeit und Eigenkapital. In unserem Kredit-Zinsen-Ticker finden Sie die besten Konditionen.

5. Wie lange sollte die Zinsbindung bei der Baufinanzierung sein?

„Die typische Zinsbindung beträgt zehn Jahre – das ist auch die Laufzeit, für die meist die besten Konditionen angeboten werden“, erklärt Fersch. Die meisten Kunden wählen seiner Erfahrung nach eine Zinsbindung zwischen zehn und 20 Jahren, je nach individueller Strategie und Risikobereitschaft. Hier erfahren Sie außerdem, welchen Richtwert es bei der Zinsbindung in der Baufinanzierung gibt.

6. Was ist die Beleihung?

Die Beleihung bei der Baufinanzierung bezeichnet das Verhältnis zwischen dem Darlehensbetrag und dem Beleihungswert der Immobilie. Der Beleihungswert ist der geschätzte Wert der Immobilie, den die Bank als Sicherheit für das Darlehen heranzieht. Eine 80%-Beleihung bedeutet also, dass sich die maximale Höhe des Immobilienkredites auf bis zu 80 Prozent des Immobilienwertes beläuft. Somit müssen Kreditnehmende mindestens 20 Prozent Eigenkapital einbringen.

7. Wie hoch sollte die Tilgung bei Baufinanzierung sein?

Die Tilgung bezeichnet die Rückzahlung des aufgenommenen Darlehens. Diese legt fest, wie schnell Sie das Darlehen zurückzahlen und wie hoch die monatliche Belastung sein wird. Sebastian Schick von der Finanzplattform biallo.de rät, bei der aktuellen Zinslage eine Tilgungsrate von mindestens zwei Prozent zu wählen – besser seien allerdings 2,5 bis 3 Prozent. Eine Beispielrechnung zeigt die richtige Balance bei der Tilgung in der Baufinanzierung.

8. Welche Darlehensarten gibt es?

Die vier Baufinanzierungsarten gibt es auch hier im Überblick.

9. Gibt es staatliche Förderungen für Baufinanzierungen?

Ja, zum Beispiel KfW-Kredite mit günstigen Zinsen oder regionale Förderprogramme für Familien und energieeffizientes Bauen. Welche Nachteile KfW-Darlehen haben können hat ein Profi hier erklärt.

10. Was passiert nach Ablauf der Zinsbindung?

Sie benötigen eine Anschlussfinanzierung. Entweder verlängern Sie bei der aktuellen Bank oder wechseln zu einem besseren Anbieter.