US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben seit dem Ukraine-Gipfel im Weißen Haus vor einer Woche mit Russlands Machthaber Wladimir Putin gesprochen. Trump bejahte eine entsprechende Frage einer Journalistin und erklärte, jedes Gespräch, das er mit Putin führe, sei „ein gutes Gespräch“.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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„Und dann wird leider eine Bombe nach Kiew oder irgendwo anders geschickt, und dann werde ich sehr wütend darüber“, sagte Trump weiter. Er fügte hinzu, er habe gedacht, dies sei der einfachste Konflikt, den er lösen könne, und sagte: „Im Krieg passieren seltsame Dinge.“
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Trump: Putin will „die Sache beenden“
Wann genau das erneute Gespräch stattfand, sagte Trump nicht. Der US-Präsident hatte Putin am 15. August im US-Bundesstaat Alaska empfangen. Drei Tage später, am 18. August, war der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gemeinsam mit europäischen Staats- und Regierungschefs – darunter auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) – nach Washington gereist. Schon während des Gipfels hatte es ein kurzes Telefonat zwischen Trump und Putin gegeben.
Trump lobte Putin nun erneut dafür, nach Alaska gekommen zu sein. Er betonte, dies sei seiner Meinung nach „ein deutliches Zeichen“ gewesen, dass der russische Staatschef „die Sache beenden“ wolle.
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Das sagt Trump zu einem möglichen Treffen zwischen Putin und Selenskyj
Zugleich dämpfte Trump die Erwartungen an ein mögliches Treffen zwischen Putin und Selenskyj: „Ich weiß nicht, ob sie sich treffen werden. Vielleicht werden sie es tun. Vielleicht auch nicht“, sagte der US-Präsident. In der vergangenen Woche hatte seine Sprecherin Karoline Leavitt noch auf wiederholtes Nachhaken von Journalisten erklärt, Putin habe einem direkten Treffen mit Selenskyj in den kommenden Wochen zugestimmt.
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Trump verwies nun auf die Spannungen zwischen den beiden Präsidenten: „Zwischen den beiden Männern herrscht eine enorme persönliche Abneigung“, sagte er. Ob es tatsächlich zu einer Begegnung komme, liege an Putin und Selenskyj. Er halte es jedoch für angemessen, dass die beiden zunächst miteinander sprächen – „meiner Meinung nach bevor ich ein Treffen habe und wahrscheinlich den Deal abschließe“. Zugleich betonte er: „Sie würden mich gern bei dem Treffen dabeihaben. Ich habe gesagt: Ihr solltet das selbst regeln. (...) Es ist nicht unsere Sache.“

Trump spricht mit Russland auch über Begrenzung von Atomwaffen
Zudem spreche er mit Putin auch über die Begrenzung von Atomwaffen, wobei auch China miteinbezogen werden soll, sagte Trump. „Wir haben die meisten. Russland hat die zweitmeisten und China die drittmeisten. China liegt weit zurück, wird uns aber in fünf Jahren einholen. Wir möchten denuklearisieren“, sagte der US-Präsident.
jst/dpa






