Bundesliga

Für Neu-Herthaner Langkamp ist Luhukay „ein Phänomen“

Herthas neuer Innenverteidiger Sebastian Langkamp stellte sich vor und schwärmte von seinem Trainer Jos Luhukay, den er aus Augsburg kennt. Bei den Berlinern will er schnell Stammspieler werden.

Foto: Oliver Mehlis / picture alliance / ZB

Seit Sonntag trainiert Sebastian Langkamp bei seinem neuen Klub Hertha BSC. Vom FC Augsburg wechselte der 25-Jährige nach Berlin und schloss sich seinem alten Trainer Jos Luhukay an.

Unter dem Niederländer schaffte Langkamp in der Saison 2011/12 seinen Durchbruch als Bundesligaprofi und war maßgeblich am Klassenerhalt des FCA beteiligt.

Nach einer langen Leistenverletzung will sich der Innenverteidiger nun bei Hertha für die Startformation bewerben. Am Dienstagnachmittag stellte sich Langkamp der Presse vor und sprach ...

... über die ersten Eindrücke von Hertha:

„Bisher habe ich durchweg positive Eindrücke gesammelt. Man merkt die mannschaftliche Geschlossenheit. Hier hat es niemand schwer, gut aufgenommen zu werden.“

... über die Gründe für seinen Wechsel:

„Augsburg wird wohl auch in den nächsten Jahren immer gegen den Abstieg spielen. Hertha traue ich in den kommenden vier, fünf Jahren mehr zu. Ich sehe sehr viel Entwicklungspotenzial in Berlin. Das war in Augsburg nicht so, und deshalb habe ich mich für Hertha entschieden.“

... über seine Ziele mit Hertha:

„Wir wollen Hertha BSC wieder zu einer Fußballmarke machen.“

... über sein Verhältnis zu Trainer Jos Luhukay:

Jos Luhukay ist ein Phänomen. Dass man in diesem Haifischbecken Profifußball einen Trainer hat, der immer authentisch und menschlich geblieben ist, ist nicht selbstverständlich. Die gemeinsame Zeit in Augsburg verbindet uns. Wenn man zusammen den Klassenerhalt schafft, schweißt das zusammen. Aber er wird nicht nach Sympathie aufstellen, sondern nach Leistung.“

... über seine lange Verletzungspause:

„Ich hatte eine ähnliche Situation schon beim Karlsruher SC, als ich einmal dreieinhalb Monate verletzt ausfiel. Jetzt war es etwas länger, aber ich habe mich in Spanien mit einem Personal Coach vorbereitet. Ich bin konkurrenzfähig und absolut gewillt, am ersten Spieltag in der Startelf zu stehen.“

... über die Konkurrenzsituation in Herthas Abwehr:

„Jeder von meinen Kollegen bei Hertha hat etwas vorzuweisen. Keiner muss sich verstecken. Ich aber auch nicht. Ich muss meine Rolle in der Mannschaft aber erst noch finden.“