• Ende 2023 hatte Amazon die Kooperation mit der Landesbank Berlin beendet und damit das Aus der Kreditkarte eingeläutet
  • Medienberichten zufolge könnte es ein Comeback der Amazon-Kreditkarte geben
  • Über eine neue Partnerbank wird spekuliert

Längst sind es nicht mehr bloß die großen Banken, die in Deutschland Kreditkarten ausgeben. Auch Finanzdienstleister, Banken im Ausland und große Konzerne haben sich am Markt etabliert. Die meisten Unternehmen oder Verbände kooperieren mit Banken, um Kreditkarten ausgeben zu können. Ein Beispiel dafür ist die ADAC-Kreditkarte, die der Automobilclub in Kooperation mit der Solaris Bank ausgibt, oder die Hotelkette Hilton, die in Kooperation mit der Advanzia Bank Kreditkarten ausgibt.

Neuer Zahlungspartner von Amazon: Der Name Santander fällt

Auch Amazon hatte eine eigene Kreditkarte am Start: eine Visakarte in Kooperation mit der Landesbank Berlin (LBB). Doch Ende 2023 wurde die Zusammenarbeit eingestellt – als offizieller Nachfolger der Amazon-Kreditkarte wurde die Visa Card Extra von der Berliner Sparkasse präsentiert. Diese bietet nicht denselben Leistungsumfang – teils können Alternativen zur Amazon-Kreditkarte die bessere Wahl sein. Womöglich kommt nun aber Bewegung in die Sache.

Weitere Tests zu diversen Produkten und Trends finden Sie auf der Themenseite der Berliner Morgenpost.

Schon kurz nach dem Ende der Kooperation mit der LBB wurde über eine mögliche Neuauflage der Amazon-Kreditkarte spekuliert. Nun heizt ein Medienbericht des Magazins „Finance Forward“ die Gerüchteküche wieder an. Konkret ist die Rede davon, dass die Santander Bank der neue Finanzierungspartner von Amazon werden könnte. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, dass ein europaweiter Deal im Gespräch ist, der unter anderem Ratenfinanzierungen beinhalten soll.

NameAmazon
GründerJeff Bezos
Gründung5. Juli 1994, Bellevue, Washington, Vereinigte Staaten
HauptsitzSeattle, Washington, Vereinigte Staaten
CEOAndy Jassy (seit 5. Juli 2021)

Neue Medienberichte zum Comeback der Amazon-Kreditkarte

Berichten von „Finanz-Szene“ und „Finance Forward“ zufolge könnte das auch ein Comeback der Amazon-Kreditkarte bedeuten, bei dem die Santander als neuer Kooperationspartner einsteigen könnte. Im Gespräch sollen offenbar auch die Deutsche Kreditbank (DKB) und der britische Zahlungsdienstleister Barclays gewesen sein.

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Die Wahl sei allerdings offenbar schließlich auf Santander gefallen. Die Amazon-Kreditkarte hatte viele Verbraucher angesprochen und war schon zu LBB-Zeiten kein Randprodukt. Zudem erfreuen sich Kreditkarten mit Benefits wie Cashback wachsender Beliebtheit, wie zuletzt der Ansturm auf die Kreditkarte von Trade Republic gezeigt hatte – zeitweise hatte es eine Warteliste gegeben.

Lesetipps zu Trade Republic:

Fazit zu neuer Amazon-Kreditkarte – es gibt eine Marktlücke

Fakt ist: Die Santander Bank wollte die Gerüchte auf Anfrage unserer Redaktion nicht kommentieren. Eine Anfrage an Amazon zu den Gerüchten blieb bis zum Freitagmorgen unbeantwortet.

Bislang haben Verbraucherinnen und Verbraucher wenig markenbezogene Alternativen. Neben der Cashback-Kreditkarte von Trade Republic hat auch Klarna eine Kreditkarte in sein konzerneigenes Finanzangebot integriert. Im Unterschied zu Schweden gibt es in Deutschland aber keine Versicherung, und mit der Klarna Card kann kein Bargeld abgehoben werden.

Unser Fazit: In Deutschland gibt es eine große Auswahl an Kreditkarten von Banken. Unternehmensbezogene Kreditkarten von Visa, Amex und Mastercard sind noch in der Unterzahl. Einige davon wie die Payback American Express oder die neue Hilton-Kreditkarte der Advanzia Bank sind nicht für jeden Verbraucher eine Option, da es Schwierigkeiten bei der Akzeptanz geben kann oder weil sie schlichtweg mit einer hohen Jahresgebühr verbunden sind.

+++ viele Informationen finden Sie auch auf unserer Themenseite Kreditkarte +++

Was sind kostenfreie Kreditkarten?

Kostenfreie Kreditkarten sind Kreditkarten ohne Jahresgebühr. Für ihre Nutzung fällt kein jährlicher Pauschalbetrag an. Einzelne Dienstleistungen können aber dennoch Geld kosten.

Sind kostenfreie Kreditkarten wirklich komplett kostenlos?

In der Regel fallen bei kostenfreien Kreditkarten keine Jahresgebühren an. Allerdings könnten dennoch Gebühren für bestimmte Dienstleistungen, wie Geldabhebungen im Ausland, Ersatzkarten oder Ratenzahlungen anfallen. Überprüfen Sie die Gebührenordnung des Kartenanbieters, bevor Sie sich für ein Produkt entscheiden.

Welche Vorteile bieten kostenfreie Kreditkarten?

Kostenfreie Kreditkarten bieten viele Vorteile, etwa

  • Bargeldlose Zahlungen im In- und Ausland
  • Weltweite Akzeptanz
  • Bargeldabhebungen an Automaten im In- und Ausland
  • Sicherheit vor Betrug und Diebstahl
  • Bonusprogramme und Belohnungen wie Cashback oder Punkte für Einkäufe

Gibt es Einschränkungen bei kostenfreien Kreditkarten?

Ja. Kreditlimits können bei kostenfreien Karten niedriger sein als bei kostenpflichtigen Produkten. Auch die angebotenen Bonusprogramme oder Versicherungsleistungen sind oft nur in abgespeckter Form verfügbar.

Worauf sollte ich bei der Auswahl einer kostenfreien Kreditkarte achten?

  • Gebühren: Überprüfen Sie, ob es versteckte Gebühren für bestimmte Dienstleistungen gibt.
  • Zusatzleistungen: Achten Sie auf eventuelle Versicherungen, Reisevorteile oder Bonusprogramme.
  • Akzeptanz: Stellen Sie sicher, dass die Karte international akzeptiert wird.
  • Kreditlimit: Prüfen Sie, ob das Kreditlimit Ihren Bedürfnissen entspricht.
  • Kundenservice: Informieren Sie sich über die Qualität des Kundenservice des Kartenanbieters.

Gibt es Alternativen zu kostenfreien Kreditkarten?

Ja, kostenpflichtige Kreditkarten bieten oft erweiterte Leistungen wie höhere Kreditlimits, umfassendere Versicherungsangebote und exklusive Bonusprogramme. Überlegen Sie, welche Leistungen Ihnen wichtig sind und ob Sie bereit sind, dafür eine Jahresgebühr zu zahlen.

Wie beantragt man eine kostenfreie Kreditkarte?

Normalerweise können Sie online einen Antrag auf eine kostenfreie Kreditkarte bei der ausgewählten Bank oder dem Kartenanbieter stellen. Sie müssen oft persönliche und finanzielle Informationen angeben, um Ihre Bonität zu überprüfen.

Was ist der Unterschied zwischen einer Debitkarte und einer Kreditkarte?

Eine Debitkarte ist mit Ihrem Bankkonto verbunden und verwendet Ihr vorhandenes Guthaben, während eine Kreditkarte Kredit von der Bank leiht, den Sie später zurückzahlen müssen. Debitkarten verhindern, dass Sie Schulden ansammeln, während Kreditkarten Kreditmöglichkeiten bieten.

Wie geht man verantwortungsvoll mit einer Kreditkarte um?

  • Pünktliche Zahlungen: Zahlen Sie Ihre Kreditkartenschulden immer pünktlich, um Zinsen zu vermeiden.
  • Kontrolle der Ausgaben: Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Abrechnungen, um Ausgaben im Auge zu behalten.
  • Kreditlimit beachten: Überschreiten Sie nicht Ihr Kreditlimit, um Strafen zu vermeiden.
  • Sicherheit: Geben Sie Ihre Kartendaten niemals an unbekannte Quellen weiter und melden Sie verlorene oder gestohlene Karten sofort.

Was passiert, wenn Kreditkartenschulden nicht bezahlt werden können?

Wenn Sie Ihre Kreditkartenschulden nicht rechtzeitig begleichen können, werden hohe Zinsen fällig, und Ihre Kreditwürdigkeit könnte negativ beeinflusst werden. Es ist ratsam, sich frühzeitig mit Ihrer Bank in Verbindung zu setzen und nach Lösungen zu suchen – wie beispielsweise Ratenzahlungen.