Wer eine Immobilie kaufen möchte, sollte nicht nur den Kaufpreis im Blick behalten. Auch die Bauzinsen spielen eine wichtige Rolle: Schon kleine Veränderungen können die monatliche Kreditrate und die Gesamtkosten der Baufinanzierung beeinflussen. Bei der ING sind die Zinsen für Immobilienkredite zuletzt gestiegen – gleichzeitig bietet die Bank einen neuen Zins-Rabatt an.
Unsere Kredit-Zinsen-Übersicht berichtet regelmäßig über die aktuellen Zinssätze für Immobilienfinanzierungen. Außerdem geben wir Tipps für die Vorbereitung und den Antrag des Immobilienkredits. Die Konditionen hängen von mehreren Faktoren wie der Bonität des Antragstellers, dem Eigenkapital und dem Immobilienwert ab. In die Bewertung fließt auch der Schufa-Score ein. Dieser lässt sich über eine kostenlose Schufa-Auskunft bei Bonify* prüfen und optimieren.
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1. Oktober: ING bietet neuen Rabatt für Bauzinsen

Wer eine größere Summe für einen Immobilienkredit aufnehmen will, kann bei der ING* künftig von einem Zins-Rabatt profitieren. Die Bank hat ihre Rabattstaffel für Baukredite ausgeweitet: Je höher die Darlehenssumme, desto stärker sinkt der Zinssatz. Ab 350.000 Euro Darlehenssumme gewährt die ING 0,05 Prozentpunkte Zins-Rabatt. Bei mindestens 450.000 Euro sind es 0,10 Prozentpunkte, ab 550.000 Euro steigt der Rabatt auf 0,12 Prozentpunkte.
Das Angebot gilt für Neu- und Anschlussfinanzierungen, Aufbaufinanzierungen sowie Forward-Darlehen. Der Rabatt lässt sich mit der Baufinanzierung Green und Baufi Energy kombinieren. Ausgenommen sind Prolongationen, weitere Finanzierungen und Zwischenfinanzierungen. Die ING bietet auch noch weitere Rabatte. Mehr dazu lesen Sie im Ratgeber: „Neue Bauzinsen bei der ING – doch dieser Vorteil für Kreditnehmer bleibt“
Grundsätzlich gilt: Die Konditionen für Immobilienkredite lassen sich nicht pauschal vergleichen, da sie maßgeblich von der finanziellen Situation des Antragstellers sowie dem Immobilienwert abhängen. Kreditnehmer sollten mehrere Angebote mit möglichst identischen Eckdaten gegenüberstellen. Mit unserem Rechner können Interessierte erste Kalkulationen durchführen:
30. September: BBBank ändert Bauzinsen erneut

Die Zinsen für Immobilienkredite steigen. Nach Änderungen der ING hebt nun auch die BBBank ihre Konditionen an. Das zeigt sich im repräsentativen Beispiel der Bank. Dort erhöht sich der effektive Jahreszins von 4,09 Prozent auf 4,29 Prozent. Die BBBank gewährt eine Baufinanzierung zum 2/3-Zinssatz unter der Annahme, dass 100.000 Euro mit zehn Jahren Zinsbindung und einer anfänglichen Tilgungsrate von 2,00 Prozent vereinbart werden. Die Beleihung der Immobilie beträgt in der Rechnung 60 Prozent. Mit der Zinserhöhung geht auch die monatliche Rate nach oben. Der Betrag steigt von 499,17 Euro auf 515,00 Euro pro Monat. Das entspricht Mehrkosten von rund 16 Euro im Monat oder etwa 190 Euro im Jahr, falls die Tilgungshöhe unverändert bleibt.
Im Marktvergleich können die neuen Konditionen trotz der Erhöhung mithalten. Der Vermittler Interhyp* gibt für zehnjährige Laufzeiten einen üblichen Zins von 4,39 Prozent an. Die BBBank liegt mit einem Sollzins von 4,18 Prozent und einem effektiven Jahreszins von 4,29 Prozent darunter. Dr. Klein* nennt für die Immobilienfinanzierung eine Top-Zinsspanne von 3,93 bis 4,47 Prozent je nach Sollzinsbindung, womit sich die BBBank innerhalb dieser Spanne bewegt. Allerdings sollten Kreditnehmer beachten, dass die Summe von 100.000 Euro im BBBank-Beispiel vergleichsweise gering für einen Immobilienkredit ist.
25. September: Rolle rückwärts bei den ING-Bauzinsen

Erst gestern hat die ING ihr Bauzinsen über alle Zinsbindungen um bis zu 0,07 Prozentpunkte gesenkt. Heute hebt die Direktbank die Zinssätze wieder an. Die Erhöhung um 0,13 Prozentpunkte frisst die zuvor gewährte Vergünstigung wieder auf und treibt die Kosten höher.
Im repräsentativen Beispiel der Bank zeigen sich die Änderungen: Bei einem Darlehen über 300.000 Euro, einer Zinsbindung von 15 Jahren und einer anfänglichen Tilgung von 3 Prozent steigt der Sollzins auf 4,79 Prozent pro Jahr. Der effektive Jahreszins liegt nun bei 4,93 Prozent, zuvor waren es 4,79 Prozent. Grundlage ist eine Beleihung von 85 Prozent – die Bank finanziert also 85 Prozent des Immobilienwerts. Auch die monatliche Rate steigt: Sie erhöht sich von 1915 Euro auf 1947,50 Euro. Damit müssen Kreditnehmer monatlich 32,50 Euro mehr bezahlen. Auf ein Jahr gerechnet entspricht das einer Mehrbelastung von 390 Euro.
Im Marktvergleich gab es auch schon vor der Zinserhöhung günstigere Angebote. Der Vermittler Interhyp* gibt für fünfzehnjährige Laufzeiten einen üblichen Zins von 4,51 Prozent an. Die ING liegt mit einem Sollzins von 4,79 Prozent und einem effektiven Jahreszins von 4,93 Prozent darüber. Dr. Klein* nennt für die Immobilienfinanzierung eine Top-Zinsspanne von 3,69 bis 4,27 Prozent je nach Sollzinsbindung, womit sich die ING ebenfalls über dieser Spanne bewegt. Allerdings bietet die ING auch einige Zinsrabatte.
24. September: Neue Entwicklung – ING senkt Bauzinsen

Nachdem die Bauzinsen bei mehreren Anbietern in den vergangenen Wochen gestiegen sind, zeichnet sich am Markt nun eine erste Gegenbewegung ab: Die ING* senkt die Zinsen für Immobilienkredite. Die Direktbank teilte mit: „Aufgrund der Situation an den Geld- und Kapitalmärkten senkt die ING die Konditionen für die Baufinanzierung per Donnerstag, den 24.09.2026, um bis zu 0,07 Prozentpunkte über alle Zinsbindungen.“
Die Änderung zeigt sich auch im repräsentativen Beispiel der Bank. Bei einem Darlehen über 300.000 Euro, einer Zinsbindung von 15 Jahren und einer anfänglichen Tilgung von 3 Prozent sinkt der Sollzins auf 4,66 Prozent pro Jahr. Der effektive Jahreszins liegt nun bei 4,79 Prozent, zuvor waren es 4,84 Prozent. Grundlage ist eine Beleihung von 85 Prozent – die Bank finanziert also 85 Prozent des Immobilienwerts. Auch die monatliche Rate fällt: Sie sinkt von 1927,50 Euro auf 1915 Euro. Damit müssen Kreditnehmer monatlich 12,50 Euro weniger aufbringen. Auf ein Jahr gerechnet entspricht das einer Entlastung von 150 Euro.
Im Marktvergleich bieten sich trotz der Zinssenkung derzeit günstigere Angebote. Der Vermittler Interhyp* gibt für fünfzehnjährige Laufzeiten einen üblichen Zins von 4,51 Prozent an. Die ING liegt mit einem Sollzins von 4,66 Prozent und einem effektiven Jahreszins von 4,79 Prozent darüber. Dr. Klein* nennt für die Immobilienfinanzierung eine Top-Zinsspanne von 3,69 bis 4,27 Prozent je nach Sollzinsbindung, womit sich die ING ebenfalls über dieser Spanne bewegt. Allerdings bietet die ING auch einige Zinsrabatte.
Grundsätzlich gilt: Die Konditionen für Immobilienkredite lassen sich nicht pauschal vergleichen, da sie maßgeblich von der finanziellen Situation des Antragstellers abhängen. Kreditnehmer sollten mehrere Angebote mit möglichst identischen Eckdaten gegenüberstellen.
23. September: KfW stockt Förderung für Familien deutlich auf

Förderungen können die Finanzierung einer Immobilie erleichtern – insbesondere angesichts der aktuellen Bauzinsen. Bei der KfW gibt es dafür verschiedene Förderprogramme, die je nach Vorhaben und persönlicher Situation infrage kommen können. Eines davon ist „Jung kauft Alt“, dessen Konditionen nun verbessert wurden.
Familien können beim Kauf einer sanierungsbedürftigen Bestandsimmobilie seit August über das KfW-Programm „Jung kauft Alt“ höhere Förderkredite erhalten. Für Familien mit einem Kind steigt der Höchstbetrag auf 140.000 Euro, bei zwei Kindern auf 160.000 Euro und bei drei oder mehr Kindern auf 180.000 Euro. Zuvor lagen die Grenzen bei 100.000, 125.000 beziehungsweise 150.000 Euro. Für die Kredite gelten vergünstigte Zinsen. Aktuell liegt der effektive Jahreszins für ein Darlehen mit 35 Jahren Laufzeit und zehn Jahren Zinsbindung bei 1,00 Prozent.
Auch bei der energetischen Sanierung gibt es mehr Spielraum. Statt die Immobilie vollständig zum Effizienzhaus 85 EE oder Effizienzhaus Denkmal EE zu sanieren, können Familien nun auch mehrere Einzelmaßnahmen umsetzen. Ein Effizienzhaus bezeichnet dabei einen besonders energieeffizienten Gebäudestandard, bei dem der Energiebedarf des Hauses bestimmte Grenzwerte einhalten muss. Zu den verpflichtenden Einzelmaßnahmen gehören in der Regel der Austausch der Fenster, die Dämmung der Fassade, die Dämmung des Dachs oder der obersten Geschossdecke sowie ein Heizungstausch auf mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien. Ist diese Heizungsanforderung bereits erfüllt, entfällt die Maßnahme. Die Sanierung muss innerhalb von 54 Monaten nach der Förderzusage abgeschlossen sein.
Das Programm richtet sich an Familien und Alleinerziehende mit mindestens einem minderjährigen Kind, die erstmals selbst genutztes Wohneigentum erwerben. Das zu versteuernde Haushaltseinkommen darf bei einem Kind höchstens 90.000 Euro betragen, zuzüglich 10.000 Euro für jedes weitere Kind. Die gekaufte Immobilie muss laut Energieausweis in die Effizienzklassen F, G oder H eingestuft sein.
Wer eine Immobilienfinanzierung plant, sollte neben den Konditionen der Bank auch prüfen, welche staatlichen Förderprogramme infrage kommen. Diese können sie bei ihrer Bank anfragen.
22. September: Sparkassen-Tochter erhöht Bauzinsen deutlich

Der Aufwärtstrend bei den Bauzinsen hält weiter an. Nun geht es auch bei der Sparkassen-Tochter 1822direkt* weiter nach oben. Das zeigt sich unter anderem im repräsentativen Beispiel: Der effektive Jahreszins steigt hier auf 4,41 Prozent. Anfang September lag er noch bei 3,93 Prozent. Der Zins berechnet sich auf Grundlage einer Finanzierung über 300.000 Euro mit zehn Jahren Zinsbindung und einer anfänglichen Tilgungsrate von 2,00 Prozent. Mit der Zinserhöhung steigt auch die monatliche Rate von 1460,00 auf 1577,50 Euro. Das sind Mehrkosten von 117,50 Euro im Monat beziehungsweise 1410 Euro im Jahr.
Ein Vergleich zeigt, dass die Konditionen der Online-Sparkasse mit den Angeboten am Markt mithalten können. Der Kreditvermittler Interhyp* bezifferte die Bauzinsen für Darlehen mit zehnjähriger Zinsbindung auf rund 4,36 Prozent. Die 1822direkt liegt mit einem Sollzins von 4,31 Prozent und einem Effektivzins von 4,41 Prozent in etwa gleichauf. Dr. Klein* nennt für die Immobilienfinanzierung eine Top-Zinsspanne von 3,93 bis 4,47 Prozent – abhängig von der Sollzinsbindung. Der Effektivzins der 1822direkt bewegt sich damit innerhalb dieser Spanne.
21. September: Neue Bauzinsen bei der PSD Bank Nürnberg

Nachdem ING und Allianz in der vergangenen Woche die Bauzinsen erhöht haben, geht es nun auch bei der PSD Bank Nürnberg* nach oben. Die Bank, die ebenfalls als Kreditvermittler auftritt, erhöht den effektiven Jahreszins in ihrem repräsentativen Beispiel von 3,70 auf 3,91 Prozent. Das Beispiel gilt unter der Annahme, dass insgesamt 300.000 Euro mit zehn Jahren Zinsbindung und einer anfänglichen Tilgungsrate von 1,00 Prozent finanziert werden. Vorausgesetzt wird eine Finanzierung von Darlehen bis zu 50 Prozent des Kaufpreises beziehungsweise der Herstellungskosten sowie ausschließlich wohnwirtschaftlich genutzter Objekte.
Mit dem steigenden Zins erhöht sich auch die monatliche Rate. Diese liegt nun bei 1429,49 Euro. Zuvor waren es 1370,42 Euro. Damit müssen Kreditnehmer mit Mehrkosten von rund 59 Euro im Monat beziehungsweise etwa 708 Euro im Jahr rechnen.
Trotz der Zinserhöhung können die Konditionen im direkten Vergleich mit anderen Anbietern mithalten. Der Kreditvermittler Interhyp* bezifferte die Bauzinsen für Darlehen mit zehnjähriger Zinsbindung auf rund 4,32 Prozent. Die PSD Bank Nürnberg liegt mit einem Sollzins von 3,84 Prozent und einem Effektivzins von 3,91 Prozent darunter. Dr. Klein* nennt für die Immobilienfinanzierung eine Top-Zinsspanne von 3,93 bis 4,47 Prozent – abhängig von der Sollzinsbindung. Auch in diesem Vergleich bewegt sich die PSD Bank Nürnberg unterhalb der genannten Spanne.
Kreditnehmer sollten allerdings beachten: Im Beispiel der PSD Bank Nürnberg wird ein Beleihungsauslauf von 50 Prozent zugrunde gelegt, der vergleichsweise günstig gewählt ist. Er besagt, dass das Darlehen höchstens 50 Prozent des Kaufpreises beziehungsweise der Herstellungskosten ausmacht. Ein niedriger Beleihungsauslauf geht in der Regel mit günstigeren Finanzierungskonditionen einher. Kreditnehmer, die einen höheren Anteil des Immobilienwerts finanzieren müssen, sollten daher mit höheren Zinsen rechnen.
18. September: Allianz erhöht Bauzinsen

Nach einigen Zinserhöhungen diese Woche zieht nun auch die Allianz nach. Im aktuellen repräsentativen Beispiel liegt der effektive Jahreszins nun bei 5,13 Prozent. Anfang September waren es noch 4,97 Prozent. Die Allianz rechnet mit einem Nettodarlehen von 150.000 Euro, einer Zinsbindung von 25 Jahren und einer anfänglichen Tilgung von 2,00 Prozent. Der Beleihungsauslauf der Immobilie beträgt 80 Prozent des Marktwerts.
Mit der Zinserhöhung steigt auch die monatliche Rate deutlich. Anfang September lag sie noch bei 855 Euro, nun werden 873,75 Euro fällig. Das sind 18,75 Euro mehr im Monat beziehungsweise 225 Euro pro Jahr. Die Entwicklung passt zum allgemeinen Zinstrend. Baufinanzierungen haben sich in den vergangenen Wochen verteuert. Der Kreditvermittler Interhyp* bezifferte die Bauzinsen für Darlehen mit zwanzigjähriger Zinsbindung auf rund 4,53 Prozent. Hier liegt die Allianz mit einem Sollzins von 4,99 Prozent und einem Effektivzins von 5,13 Prozent drüber. Dr. Klein* nennt für die Immobilienfinanzierung eine Top-Zinsspanne von 3,93 bis 4,47 Prozent je nach Sollzinsbindung, womit sich die Allianz ebenfalls über dieser Spanne bewegt. Kreditnehmer sollten allerdings beachten: Gerade bei langen Zinsbindungen können die Konditionen höher ausfallen.
16. September: Nach der ING – auch die BBBank erhöht Bauzinsen jetzt

Diese Woche haben gleich mehrere Banken ihre Konditionen erhöht. Nach der ING hebt auch die BBBank ihre Konditionen an. Das zeigt sich im repräsentativen Beispiel der Bank. Dort steigt der effektive Jahreszins von 3,98 Prozent auf 4,09 Prozent. Die BBBank gewährt eine Baufinanzierung zum 2/3-Zinssatz unter der Annahme, dass 100.000 Euro mit zehn Jahren Zinsbindung und einer anfänglichen Tilgungsrate von 2,00 Prozent vereinbart werden. Die Beleihung der Immobilie beträgt in der Rechnung 60 Prozent. Mit der Zinserhöhung geht auch die monatliche Rate nach oben. Der Betrag steigt von 490,83 Euro auf 499,17 Euro pro Monat. Das entspricht Mehrkosten von rund 9 Euro im Monat oder etwa 108 Euro im Jahr.
Im Marktvergleich können die neuen Konditionen trotz der Erhöhung dennoch überzeugen. Der Vermittler Interhyp* gibt für zehnjährige Laufzeiten einen üblichen Zins von 4,25 Prozent an. Die BBBank liegt mit einem Sollzins von 3,99 Prozent und einem effektiven Jahreszins von 4,09 Prozent darunter. Dr. Klein* nennt für die Immobilienfinanzierung eine Top-Zinsspanne von 3,93 bis 4,47 Prozent je nach Sollzinsbindung, womit sich die BBBank innerhalb dieser Spanne bewegt. Allerdings sollten Kreditnehmer beachten, dass die Summe von 100.000 Euro im BBBank-Beispiel vergleichsweise gering für einen Immobilienkredit ist.
15. September: ING ändert Bauzinsen erneut

Die ING* erhöht die Zinsen für Immobilienkredite weiter. „Aufgrund der Situation an den Geld- und Kapitalmärkten erhöht die ING die Konditionen für die Baufinanzierung um bis zu 24 Prozentpunkte über alle Zinsbindungen“, heißt es in einer Meldung der Bank.
Die erneute Erhöhung zeigt sich auch im repräsentativen Beispiel der ING. Bei einem Darlehen von 300.000 Euro, einer Zinsbindung von 15 Jahren sowie einer anfänglichen Tilgung von 3 Prozent steigt der Sollzins auf 4,71 Prozent p. a. Der effektive Jahreszins steigt auf 4,84 Prozent p. a. Grundlage ist eine Beleihung von 85 Prozent. Das heißt, die Bank finanziert 85 Prozent des Immobilienwerts. Die monatliche Rate steigt damit von 1845 Euro Ende August auf 1927,50 Euro. Damit müssen Kreditnehmer monatlich 82,50 Euro mehr aufbringen. Auf ein Jahr gerechnet entspricht das einer zusätzlichen Belastung von 990 Euro.
Im Marktvergleich zeigen sich derzeit günstigere Angebote. Der Vermittler Interhyp* gibt für fünfzehnjährige Laufzeiten einen üblichen Zins von 4,42 Prozent an. Die ING liegt mit einem Sollzins von 4,71 Prozent und einem effektiven Jahreszins von 4,84 Prozent darüber. Dr. Klein* nennt für die Immobilienfinanzierung eine Top-Zinsspanne von 3,69 bis 4,27 Prozent je nach Sollzinsbindung, womit sich die ING ebenfalls über dieser Spanne bewegt. Allerdings bietet die ING auch einige Zinsrabatte.
11. September: Neue Prognose zu Bauzinsen

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Leitzinsen erneut angehoben (mehr dazu im Update vom 10. September). Immobilienkäufer sollten sich jedoch weniger an einzelnen EZB-Entscheidungen als an der Entwicklung am Anleihemarkt orientieren, erläutert Jörg Utecht vom Kreditvermittler Interhyp. Die hohen Energiepreise hatten zuletzt die Sorge vor einer länger anhaltenden Inflation verstärkt. Dadurch stiegen die Renditen langfristiger Staatsanleihen. Das zog auch die Bauzinsen nach oben. Käufer sollten sich daher darauf einstellen, dass das Zinsniveau vorerst oberhalb der 4-Prozent-Marke bleibt, prognostiziert der Profi.
Aber: Eine aktuelle Umfrage von Interhyp unter Banken zeigt, wie uneinheitlich die Erwartungen derzeit sind. Bei der kurzfristigen Prognose für die nächsten ein bis zwei Monate sind die Experten geteilter Meinung: 50 Prozent rechnen mit weiter steigenden Zinsen, während die anderen 50 Prozent eine Seitwärtsbewegung auf dem aktuellen Niveau erwarten. Mit Blick auf das Jahresende ist das Panel exakt gedrittelt. Jeweils rund 33 Prozent der Befragten erwarten steigende, gleichbleibende oder wieder fallende Zinsen. Die Uneinigkeit zeigt, wie stark die weitere Entwicklung von externen Faktoren wie Inflation und geopolitischen Spannungen abhängt.
Auch die Verbindung von Fiskalpolitik und Marktzinsen bleibt laut Panel ein wesentlicher Faktor. Die Kombination aus dem Iran-Konflikt, der EZB-Zinserhöhung und den globalen Fiskalprogrammen – insbesondere der europäischen Aufrüstung – hält den Aufwärtsdruck auf die langfristigen Renditen aufrecht. Bis Ende September dürften die Zinsen für zehnjährige Hypotheken moderat steigen. Der Grund: Der jüngste Anstieg der Bund-Renditen ist noch nicht vollständig in den Finanzierungskonditionen berücksichtigt. Erst ein nachhaltiger Waffenstillstand im Nahen Osten oder ein deutlicher Konjunktureinbruch könnte eine Zinswende nach unten einleiten. Beides sei kurzfristig nicht absehbar.
10. September, 14:15 Uhr: EZB erhöht Leitzinsen – Auswirkungen auf Immobilienkredite

Die EZB hat, wie von mehreren Marktteilnehmern erwartet, die Leitzinsen in diesem Jahr erneut um 0,25 Prozentpunkte erhöht. Damit liegt der für Verbraucher relevante Einlagenzins bei 2,50 Prozent. Für die Bauzinsen hat das zunächst wenig Auswirkungen. Denn die Zinsen für Immobilienkredite orientieren sich vor allem an den Renditen von Staatsanleihen. Diese sind in den vergangenen Wochen gestiegen – mit direkten Auswirkungen auf die Bauzinsen. Doch wie geht es nun weiter?
Florian Paffinger vom Kreditvermittler Dr. Klein sagt: „Wir werden zeitnah keine Berg- und Talfahrt der Bauzinsen sehen.“ Vielmehr geht der Kredit-Experte davon aus, dass am Zinsmarkt in den nächsten Wochen wieder mehr Ruhe einkehren wird. Er erwartet insgesamt eine Seitwärtsbewegung. „Bauzinsen um 3,8 Prozent für eine 10-jährige Baufinanzierung und 80 Prozent Beleihung halte ich aus heutiger Sicht in den kommenden Wochen für realistisch“, so der Experte.
Kurzfristig erwartet Paffinger damit eine Seitwärtsbewegung mit Schwankungen. Langfristig sieht er eine Seitwärtsbewegung mit leichter Aufwärtstendenz.
10. September, 10 Uhr: Profi hat klare Erwartung zu Bauzinsen vor EZB-Sitzung

Heute steht eine weitere Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) an, bei der die Leitzinsen im Euroraum auf der Tagesordnung stehen. Vor der Entscheidung gibt es bereits klare Erwartungen. „Ich gehe davon aus, dass die Notenbanker auf ihrer kommenden Sitzung die Anhebung der Leitzinsen um 0,25 Prozentpunkte bekannt geben werden“, sagt Florian Paffinger, Zinsexperte beim Kreditvermittler Dr. Klein.
Auch bei den Baufinanzierungszinsen ging es zuletzt weiter nach oben. Im September erreichte das Zinstableau einen neuen Jahreshöchstwert: Der repräsentative Zins von Dr. Klein für eine zehnjährige Baufinanzierung kletterte auf 3,87 Prozent. Grund dafür waren die zuletzt deutlich gestiegenen Renditen zehnjähriger Bundesanleihen. „Die Aufwärtsbewegung im Anleihebereich geht vor allem auf den anhaltenden Nahostkonflikt und die daraus resultierenden Folgen zurück“, erklärt Paffinger. „Dieser Anstieg der Renditen für deutsche Staatsanleihen hat sich inzwischen adäquat und mit gewohntem Zeitversatz auf die Bauzinsen ausgewirkt.“
Die Renditen deutscher Staatsanleihen, an denen sich die Bauzinsen orientieren, spiegeln die Einschätzung der Finanzmärkte zur wirtschaftlichen Lage wider. Derzeit gibt es dabei laut Paffinger gemischte Signale: „Zum einen wächst die Unsicherheit aufgrund des anhaltenden Nahostkonflikts, und die Ölpreise sowie die Inflationserwartung steigen. Zeitgleich nimmt die Staatsverschuldung deutlich zu.“ All dies seien Treiber für die Anleiherenditen und folglich auch für die Bauzinsen. „Zum anderen hat sich die Konjunktur in den vergangenen Monaten etwas besser entwickelt, als es von Wirtschaftsexperten erwartet wurde. Dieses Signal wirkt wiederum leicht bremsend“, so der Profi.
Trotz des derzeitigen Anstiegs der Baufinanzierungszinsen erwartet Paffinger mittelfristig keine „Zinsexplosion“. Stattdessen rechnet er allenfalls mit kleineren Schwankungen nach oben oder unten. Grundsätzlich gilt: Die Konditionen für Immobilienkredite lassen sich nicht pauschal vergleichen, sondern hängen maßgeblich von der finanziellen Situation des Kreditnehmers, dem Immobilienwert und dem Eigenkapitalanteil ab.
9. September: Aktuelle Bauzinsen im Vergleich

Banken passen ihre Konditionen für Immobilienkredite laufend an. Kreditvermittler versuchen, für ihre Kunden die besten Zinsen herauszuholen. Doch die Unterschiede zwischen den Angeboten können je nach Anbieter erheblich ausfallen. Das zeigt ein Fallbeispiel: Ein Paar möchte eine Bestandsimmobilie für 400.000 Euro kaufen und bringt 80.000 Euro Eigenkapital mit. Finanziert werden soll mit einer Zinsbindung von zehn Jahren und einer anfänglichen Tilgung von zwei Prozent.
| Vermittler | Effektiver Jahreszins | Monatliche Rate (gerundet) |
|---|---|---|
| Dr. Klein | 4,04 % (vor einer Woche 3,82 %) | 1742 Euro |
| Interhyp | 4,19 % (vor einer Woche 4,05 %) | 1802 Euro |
| Baufi24 | 4,31 % (vor einer Woche 4,13 %) | 1827 Euro |
Quelle: Eigene Recherche mit den Kreditrechnern der jeweiligen Anbieter. Es handelt sich um Beispiele, keine verbindlichen Angebote.
Das günstigste Angebot kommt wie in der vorherigen Woche von Dr. Klein*, mit einem effektiven Zinssatz von 4,04 Prozent und einer Rate von 1742 Euro monatlich. Danach folgt Interhyp* mit einem Zinssatz von 4,19 Prozent und einer monatlichen Rate von rund 1802 Euro. Eine größere Differenz gibt es im Vergleich zu Baufi24* mit einem effektiven Jahreszins von 4,31 Prozent und einer monatlichen Rate von 1827 Euro. Das Angebot liegt rund 85 Euro pro Monat über jenem von Dr. Klein. Aufs Jahr gesehen sind es 1020 Euro – unter der Voraussetzung, dass die monatliche Tilgung unverändert bleibt.
Einen weiterführenden Vergleich zeigt unser Artikel „Dr. Klein, Interhyp oder Baufi24? Klare Unterschiede bei Bauzinsen“. Spannend ist derzeit auch ein Blick auf das Angebot der Sparkassentochter 1822direkt, die ebenfalls als Vermittler auftritt.
8. September: Nächste Bank verändert Bauzinsen

Der Aufwärtstrend bei den Bauzinsen hält an. Auch bei der Comdirect geht es nun weiter nach oben. Der effektive Jahreszins steigt hier von 4,61 Prozent auf 4,65 Prozent p. a. Die Bank nennt ihren 2/3-Zins unter der Annahme, dass 140.000 Euro mit 15 Jahren Zinsbindung und einer anfänglichen Tilgung von 2,00 Prozent finanziert werden. Die Beleihung der Immobilie beträgt in dieser Berechnung 80 Prozent. Die monatliche Rate steigt von 666,17 Euro auf 668,50. Damit ergeben sich überschaubare Mehrkosten von rund 2,33 Euro im Monat oder etwa 30 Euro im Jahr.
Was ist der Zweidrittelzins?
Der Zweidrittelzins gibt an, wie viel zwei Drittel der Kreditnehmer für einen Kredit höchstens zahlen. Ein Kreditinstitut muss zwei Drittel aller Kunden eine Finanzierung zu diesem oder einem niedrigeren Zins anbieten – und den Zins auch einsehbar angeben. Denn der Zweidrittelzins ist vom Gesetzgeber vorgeschrieben.
Im Marktvergleich zeigen sich derzeit günstigere Angebote. Der Vermittler Interhyp* gibt für fünfzehnjährige Laufzeiten einen üblichen Zins von 4,33 Prozent an. Die Comdirect liegt mit einem Sollzins von 4,55 Prozent und einem effektiven Jahreszins von 4,65 Prozent darüber. Dr. Klein* nennt für die Immobilienfinanzierung eine Top-Zinsspanne von 3,93 bis 4,47 Prozent je nach Sollzinsbindung, womit sich die Comdirect ebenfalls über dieser Spanne bewegt.
7. September: Bauzinsen steigen weiter
Die Bauzinsen sind im August weiter gestiegen. Das zeigen Daten des Baufinanzierungsvermittlers Baufi24. Für Darlehen mit zehnjähriger Zinsbindung zahlten Kunden im vergangenen Monat durchschnittlich 4,15 Prozent – nach 4,03 Prozent im Juli. Über alle Laufzeiten hinweg kletterte der durchschnittliche Zins von 4,04 auf 4,17 Prozent. „Der Zinsanstieg im August spiegelt die Entwicklung am Anleihemarkt wider“, sagt Oliver Kohnen von Baufi24. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sei im Monatsverlauf gestiegen und habe zum Monatsende mit rund 3,31 Prozent den höchsten Stand seit 15 Jahren erreicht.

Auch die Bestkonditionen verschlechterten sich: Der Bestzins für zehnjährige Darlehen stieg von 4,00 auf 4,20 Prozent. Gleichzeitig veränderte sich das Finanzierungsverhalten der Baufi24-Kunden. Das durchschnittliche Darlehensvolumen sank von 303.913 auf 297.470 Euro. Auch das eingebrachte Eigenkapital ging leicht zurück und lag im August bei durchschnittlich 112.243 Euro.
Trotz der gestiegenen Bauzinsen sank zudem die durchschnittliche monatliche Belastung. Sie lag im August bei 1388 Euro und damit rund 32 Euro niedriger als im Juli. Für Immobilienkäufer dürfte die Finanzierung dennoch anspruchsvoller werden, so Kohnen. Zudem entscheidet die EZB am 10. September über die Leitzinsen und der Markt erwartet eine Erhöhung. Wer eine Finanzierung plane, solle sich deshalb „Konditionen frühzeitig sichern und ausreichend finanziellen Spielraum einplanen“, rät der Baufi24-Experte.
FAQ zu Bau-, Auto- und Ratenkrediten
Was ist ein Baukredit?
Ein Baukredit ist ein Darlehen, das speziell für die Finanzierung von Bauvorhaben oder den Kauf von Immobilien vorgesehen ist. Die Zinssätze sind oft über einen längeren Zeitraum festgeschrieben, um Planungssicherheit zu gewährleisten.
Wie unterscheiden sich Auto- und Ratenkredite?
Autokredite sind speziell für die Finanzierung von Fahrzeugen gedacht. Sie bieten oft günstigere Zinssätze und spezifische Konditionen. Ratenkredite hingegen sind vielseitiger und können für verschiedene Konsumzwecke verwendet werden.
Welche Faktoren beeinflussen die Zinssätze für Kredite?
Die Zinssätze für Kredite werden von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Dazu gehören die Leitzinsen der EZB, die Kreditwürdigkeit des Kreditnehmers und die spezifischen Konditionen der Bank.
Kann ich mehrere Kredite gleichzeitig haben?
Ja, es ist möglich, mehrere Kredite gleichzeitig zu haben. Allerdings sollten Verbraucher und Verbraucherinnen ihre finanzielle Belastbarkeit sorgfältig prüfen und Angebote vergleichen, um die besten Konditionen zu erhalten.
Wie sicher sind die Kredite bei verschiedenen Banken?
In Deutschland sind alle Bankeinlagen bis zu 100.000 Euro pro Kunde und Bank durch die Einlagensicherung geschützt. Dies gilt jedoch nicht für Kredite: Hier ist die Bonität des Kreditnehmers entscheidend.
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