Donald Trump flüsterte bei dem Treffen mit europäischen Staatschefs am Montag Frankreichs Emmanuel Macron etwas zu. Was der US-Präsident nicht wusste: Sein Ansteckmikrofon war an. So wurden die Sätze, die für Macrons Ohren bestimmt waren, schließlich einem Millionenpublikum zu Teil.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

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Der US-Präsident sprach mit Macron über Wladimir Putin und sagte, frei übersetzt: „Ich glaube er will einen Deal eingehen. Ich glaube er will mir zuliebe einen Deal machen. Verstehst du? So verrückt sich das auch anhört.“

Hält sich Trump also für einen Putin-Flüsterer? Zumindest betonte der US-Präsident zuletzt öffentlich, dass er Putin schon sehr lange kenne und sagte: „Ich habe immer eine großartige Beziehung zu ihm gehabt. Über das Treffen mit dem russischen Diktator am vergangenen Freitag in Alaska sagte Trump: „Wir haben sehr aufrichtig miteinander gesprochen“. Er glaube, dass Putin es bald zu Ende bringen will.

Donald Trump: Putin soll sich zu zweit mit Selenskyj treffen

Nach dem Alaska-Gipfel hatten sich zudem unbestätigte Medienberichte gemehrt, dass der US-Präsident die Möglichkeit für ein schnelles Friedensabkommen sehe, wenn die Ukraine Russland den gesamten Donbass überlässt. Inbegriffen seien auch strategisch wichtige Gebiete, die russische Streitkräfte bisher nicht unter ihre Kontrolle bringen konnten.

Nach dem Ukraine-Gipfel im Weißen Haus mit Wolodymyr Selenskyj und den europäischen Staatschefs strebt Trump nun ein Zweiertreffen des ukrainischen Präsidenten mit Kremlchef Putin an. Danach solle es ein Dreiertreffen geben, an dem auch er teilnehmen werde, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.

lro/dpa/AFP