Rama Altarsha hat es geschafft. 17 Jahre ist sie alt, floh vor gut drei Jahren aus Syrien nach Deutschland. Und nun steht sie da, mit ihrem Abschlusszeugnis der Mittelschule im bayerischen Garching. Notendurchschnitt: 1,4. Jahrgangsbeste.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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Altarsha hat noch viel vor in diesem Land. Sie wolle Ärztin werden, erzählt sie im Interview. „Damit will ich Deutschland danken für die Chance, lernen zu dürfen.“ Besser kann es kaum laufen. Für Altarsha. Für Deutschland.
Aber haben wir es geschafft? Ein Jahr ist es her, um kurz nach halb zehn abends auf dem Solinger Stadtfest, da sticht Issa Al H. wahllos zu. Er tötet mit einem Messer drei Menschen. Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ reklamiert das Attentat für sich.

Rama Altarshas Bestnote macht kaum Schlagzeilen, der Anschlag von Al H. ist wochenlang Thema. Weil der Terror die Menschen verunsichert, weil das Attentat die Schwächen im System von Polizei, Ausländerbehörde und Aufnahmeeinrichtungen offenbart.
Vor zehn Jahren sagte die damalige Kanzlerin Angela Merkel in der Bundespressekonferenz ihre berühmten Worte: „Wir schaffen das.“ Ein Satz als Symbol für die Kraft eines Landes, das im Sommer und Herbst 2015 fast eine Million Menschen aufnimmt – vor allem aus den Kriegsregionen Syrien, Afghanistan und Irak.
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Wie ist die Situation heute? Was wurde geschafft? Was nicht? Die Asylzahlen gehen deutlich zurück. In den ersten sieben Monaten 2025 suchten noch 70.000 Menschen neu Schutz in Deutschland, die meisten aus Syrien, Afghanistan und Türkei. 61 Prozent sind Männer, 39 Prozent Frauen.
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Unsere Redaktion hat mehrere Migrationsforscherinnen und Forscher interviewt, darunter eine Kriminologin, eine Stadtplanerin, eine Humangeografin. Wir haben zudem Statistiken und Studien ausgewertet. Der Tenor: Es gibt Probleme, es gibt Herausforderungen. Aber es wurde auch einiges geschafft. Vieles, etwa der angespannte Wohnungsmarkt, das kränkelnde Bildungssystem, die hohen Sozialkosten, all das ist nicht durch Geflüchtete ausgebrochen. All diese Schwächen und Lücken im System gab es schon vorher. Aber die Fluchtkrise 2015 hat sie in Teilen verschärft. Es lohnt ein Blick auf die Details.
Der Arbeitsmarkt: Integration ist eine Investition – aber sie kann sich lohnen
Heben Fachleute die Erfolge der Asylpolitik nach 2015 hervor, dann nennen sie oft die Lage der Geflüchteten auf dem Arbeitsmarkt. „Schon 2022 waren rund zwei Drittel der Menschen erwerbstätig, die 2015 hierher geflohen waren“, sagt Herbert Brücker vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die Zahl dürfte seitdem weiter angestiegen sein.
85 Prozent sind in sozialversicherungspflichtigen Jobs, die meisten in Vollzeit. Viele arbeiten als Hilfskräfte, einige auch als Fachkräfte, manche sogar als Spezialisten. Diese Branchen profitieren am meisten: Verkehr, Logistik, Lebensmittelproduktion. Geflüchtete von damals arbeiten heute als Putzkräfte, in der Gastronomie und auf dem Bau.

Blickt man – losgelöst von der Gruppe, die 2015 kam – auf die Statistik der Arbeitsagentur zu den wichtigsten Asylherkunftsländern, sind heute knapp 700.000 Geflüchtete beschäftigt. Zum Vergleich: 2014 waren es nicht einmal 100.000. Heute liegt die Beschäftigungsquote unter Asylsuchenden bei gut 45 Prozent. Unter allen Menschen in Deutschland bei 67 Prozent. Das zeigt zum einen: Integration in den Arbeitsmarkt braucht Zeit. Viele, die erst in den vergangenen Jahren nach Deutschland kamen, suchen Arbeit – oder sitzen noch in Asylverfahren und Integrationskursen und können keinen Job aufnehmen.
Und es gibt ein Problem: Bei Asylsuchenden sind viel weniger Frauen in Arbeitsverhältnissen als Männer. Hier liegt die Beschäftigungsquote aktuell gerade mal bei 26 Prozent. „Die meisten haben Kinder, und wenn sie Kinder haben, dann im Durchschnitt drei. Häufig Kleinkinder“, sagt Experte Brücker. „Es gelingt nur schwer, diese jungen Mütter in Arbeit zu bringen. Und das ist schon bei deutschen Frauen ein Problem, die keine Sprachbarriere haben.“ Was hier fehle, sei die Kinderbetreuung. Studien zeigen, dass geflüchtete Frauen zudem in ihrer Heimat weniger gut ausgebildet sind, weniger Berufserfahrungen nach Deutschland mitbringen.
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Viele Geflüchtete erhalten Sozialleistungen. 43 Prozent der Asylsuchenden sind auf Hilfe des Staates angewiesen, gibt die Arbeitsagentur an. Auch hier liegt der Anteil der Frauen höher (Deutschland gesamt: acht Prozent). „Transferleistungen sind der größte Posten, bis Menschen in Arbeit kommen. Aber auch Sprachkurse kosten, die Bildungsausgaben für Kinder und Jugendliche. Doch diese Investition zahlt sich langfristig aus“, sagt Arbeitsforscher Brücker.
Gerade wirtschaftsstarke Orte mit einem gesunden Arbeitsmarkt waren und sind aufnahmebereit, hebt die Humangeografin Birgit Glorius von der Technischen Universität Chemnitz hervor.
Der Wohnungsmarkt: Asylsuchende finden selten Wohnung, Unterkünfte bergen Risiken
Für die Länder und Kommunen ist die Versorgung und Unterbringung eine der größten Herausforderungen. Das war 2015 so, das gilt heute. Laut einer Umfrage der Universität Hildesheim schätzten im Frühsommer gut 70 Prozent der Kommunen die Lage der Unterbringung als „herausfordernd, aber machbar“ ein. Im Herbst waren es nur 61 Prozent. Das zeigt: Die Lage für die Kommunen verbessert sich, mit den stark rückläufigen Asylzahlen entspannt sich die Situation zumindest allmählich. Nur noch selten müssen Turnhallen als Notquartiere herhalten.
Dennoch: Ein Drittel der Verwaltungen sieht sich „am Limit“ und „im Krisenmodus“. In Ostdeutschland ist die Lage besser als im Westen, Metropolen wie Berlin, Hamburg, Frankfurt sind stärker gefordert als ländliche Regionen, in denen Wohnraum günstiger ist. Und überhaupt vorhanden.

Manche Erstaufnahmeeinrichtungen sind überfüllt. Seit Jahren bleibt die Zahl der Flüchtlinge in Gemeinschaftsunterkünften konstant – Forschende sprechen von einer „Auszugskrise“. Es gelingt nicht, Asylsuchende auf dem freien Wohnungsmarkt unterzubringen. Die Residenzpflicht ist ein Hindernis. Asylsuchende werden zugeteilt, dürfen den Wohnort nicht frei wählen.
Vor allem aber ist der Wohnungsmarkt angespannt. Was für deutsche Studierende gilt, gilt für den afghanischen Geflüchteten umso mehr: Bezahlbare Zimmer sind knapp. Und: „Der Wohnungsmarkt ist ausgrenzend. Menschen mit dunkler Hautfarbe oder einem syrischen Namen werden bei der Vergabe benachteiligt“, sagt Stadtplanerin Heike Hanhörster, Professorin an der Technischen Universität in Berlin. Die Hauptstadt habe mittlerweile eine eigene Fachstelle gegen Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt. „Das ist ein erster guter Schritt.“

Gerade bei Familien, die nach 2015 geflohen sind, gibt es Erfolge. Schon 2017 lebten drei Viertel von ihnen in Privatunterkünften. Erstaunlich gut gelang auch die Integration der fast eine Million Ukrainerinnen und Ukrainer: Im Spätsommer 2022 lebten rund drei Viertel in privaten Wohnungen.
Ein Problem bleibt aber die Verteilung von Schutzsuchenden, die sich nach Steueraufkommen und Bevölkerungszahl der Bundesländer richtet. Das führt zu Ungleichheiten in Landkreisen. So lag der Bevölkerungsanteil der Geflüchteten Ende 2023 in Bayreuth beispielsweise bei 10,8 Prozent, im Kreis Coburg aber nur bei 1,3 Prozent.
Ein Hindernis für Integration in Deutschland ist nach Ansicht von Migrationsforscherin Petra Bendel von der Universität Erlangen: „Bedarfe sowohl der aufnehmenden Kommune als auch der Geflüchteten werden nicht systematisch berücksichtigt, die Verteilung ist nicht passgenau.“ Bendel hat deshalb mit einem Team ein technisches Werkzeug entwickelt. Es ist ein „Matching“, das auf einem Algorithmus basiert. „Damit können die individuellen Voraussetzungen und Bedürfnisse der Schutzsuchenden sowie die vorhandenen Strukturen und Ressourcen der Kommunen in eine stärkere Übereinstimmung gebracht werden“, sagt Bendel.
Das Bildungssystem: Fehler vom Anfang werden jetzt bestraft
Allein die Zahlen zeigen, was 2015 auf Schulen und Kitas zukam: Rund ein Viertel der Geflüchteten damals waren Kinder und Jugendliche. Mehr als 300.000 Menschen mussten in ein Bildungssystem integriert werden, in dem ohnehin schon Lehrkräfte und Klassenräume fehlten. Ein System, das in den vergangenen Jahren nicht nur eine Fluchtkrise zu bewältigen hatte, sondern auch eine Pandemie.
Von 2014 bis 2016 stieg der Anteil von Asylsuchenden unter den ausländischen Schülern von rund sechs auf 27 Prozent. Damals suchten viele Bundesländer ihr Heil in der Not und bauten „Willkommensklassen“ auf. Heute zeigt sich: Das war ein Fehler. Eine Studie der Universität Hamburg kam zu der Erkenntnis, dass Schulergebnis geflüchteter Kinder besser sind, wenn sie mit anderen Schülern in Regelklassen lernen – und nicht abgesondert in Integrationsklassen. Das gilt gerade für die Fächer Deutsch und Mathe. Insgesamt sind Schüler mit Fluchtgeschichte etwa beim Lesen oft Jahre hinterher, wenn sie nicht ausreichend gefördert werden. Viele Länder haben mittlerweile umgeschwenkt.
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Noch etwas fällt auf: Je älter ein Kind ist, wenn es nach Deutschland flieht, desto mehr kostet der Weg zu einem Schulabschluss. Ältere Geflüchtete besuchen länger die Grundschule, gehen häufiger auf Förderschulen, beenden öfter ohne Abschluss.
Hinzukommt: Viele Kinder erleben Gewalt in ihrer Heimat oder auf der Flucht. Wer in Unsicherheit lebt, nicht weiß, wie es der Familie geht, der kann sich schwer auf Mathe und Deutsch konzentrieren. Schulen aber können psychische Hilfe kaum leisten.

Vor allem aber eines ist ein Problem: Wer lernen will, muss die Sprache können. Bildung hängt in Deutschland für junge Menschen stark von den Eltern ab. Doch geflüchtete Erwachsene können oft selbst kaum Deutsch. 45 Prozent von denen, die zwischen 2014 und 2016 in Deutschland ankamen, hatten laut einem Bericht des „Spiegel“ gar keine Schule besucht oder keinen Schulabschluss. Auch Auszubildende brechen oft ab, beenden ohne Zeugnis.
Ein schweres Erbe für die Kinder. Immerhin: Der Bund will in diesem Jahr mehr als eine Milliarde Euro in Integrationskurse investieren – und damit rund 300 Millionen Euro mehr als ursprünglich geplant. Viele Schulen legen Förderprogramme für benachteiligte Kinder auf.
Vor allem hier sehen Wissenschaftlerinnen wie Bendel von der Universität Erlangen den entscheidenden Hebel: Schulen und Kitas brauchen mehr Geld, besseres Personal. Denn vor Ort leisten die Kommunen die Hauptlast der Integration. Und auch hier gilt: Die Last ist ungerecht verteilt. Während Berufsschulen überfüllt sind, nehmen Gymnasien deutlich weniger Schutzsuchende auf.
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Statistiken über Schulabschlüsse unter den Geflüchteten von 2015 sind kaum zu finden. Musterschülerinnen wie die junge Syrerin Rama Altarsha sind aber eher prominente Einzelfälle. Forscherin Glorius sagt dennoch: „Wir erleben junge Menschen, die kommen mit 12 Jahren aus Syrien und machen dann noch ihr Abitur. Wir sehen den 20-Jährigen aus Afghanistan, der eine duale Ausbildung meistert. Wer flieht, ist hoch motiviert, ein neues Leben zu starten. Es gibt die Erfolgsgeschichten, aber wir reden zu wenig darüber.“
Die Sicherheit: Einzelfälle von Gewalttätern unter Geflüchteten machen Angst
Der Anschlag in Solingen, das Attentat vom Berliner Breitscheidplatz, die Messerattacke von Aschaffenburg, der Angriff auf einen Polizisten in Mannheim – es sind mehrere terroristische Angriffe oder schwere Gewalttaten, die Deutschland seit 2015 erschüttert haben. Menschen sterben, in Aschaffenburg sogar ein Kita-Kind. Als Silvester 2015 massenhaft Menschen sexuell attackiert wurden, stammte ein Großteil der Täter aus Nordafrika.
Das macht Sorgen: Bei Erhebungen der R+V Versicherung gehören Terrorismus und die „Überforderung des Staates durch Geflüchtete“ seit Jahren zu den Spitzenplätzen bei den „Ängsten der Deutschen“. Immer wieder landen Polizeiberichte über Messerangriffe durch Asylsuchende in den Medien. Ein Blick auf die Polizeistatistiken zeigt zunächst: Syrer, Afghanen und Algerier sind überrepräsentiert, fallen öfter mit Körperverletzungen, Diebstahl oder Drogendelikten auf.
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Gerade Gewalt durch jugendliche Täter besorgt die Sicherheitsbehörden – das gilt allerdings auch für deutsche Täter. Was zugleich kaum thematisiert wird: Weniger als ein Prozent der Ausländer in Deutschland begeht Gewalttaten. Und: Asylsuchende sind auch bei den Opferstatistiken überrepräsentiert, sind häufiger von Gewalt betroffen als andere Gruppen. Straftaten durch Rechtsextremisten nehmen zu, islamfeindliche Angriffe steigen, die AfD ist im Umfragehoch. Vor allem mit Anti-Flüchtlingspolitik punktet sie.

Die Taten von Geflüchteten würden nicht verschwiegen, sagt Susann Prätor, Kriminologin an der Polizeiakademie Niedersachsen. „Diese Taten sind ein Risiko für die Sicherheit in Deutschland.“ Zugleich hebt sie hervor: „Das Land ist im Vergleich über die Jahrzehnte nicht unsicherer geworden. Im Gegenteil, vor etwa 20 Jahren lag die Kriminalität laut Polizeistatistik noch deutlich über den Deliktszahlen heute.“
Und man muss über die Ursachen reden, denn wer sie versteht, kann Kriminalität von Migranten besser begegnen. Zunächst gilt: Nach Deutschland fliehen vor allem junge Männer. Die Jugend fällt stärker mit Straftaten auf, egal, woher sie kommt. Und: Junge Geflüchtete leben in engen sozialen Räumen, etwa Asylunterkünften. Ihnen fehlen nach der Flucht soziale Bindungen zur Familie, viele haben wenig Geld. All das sind Faktoren, die begünstigen können, dass ein Mensch kriminell wird.
Vor allem eines ist relevant: Die Asylsuchenden bringen einen Rucksack mit – erlebte Gewalt in ihrer Heimat im Krieg, in der Familie, auf der Flucht. Eigene Erfahrungen mit Übergriffen sind eine Hauptursache für spätere eigene Gewaltausübung. Hinzukommt, dass etwa ein Viertel der Schutzsuchenden psychisch krank ist oder therapeutische Hilfe braucht. Die fehlt in Deutschland oft, Therapieplätze sind schon für Einheimische schwer zu bekommen.

Kriminologin Prätor sagt: „Egal in welcher Phase des Asylverfahrens – die Integrationsbemühung kann ein Schutz für einen Menschen sein, nicht in die Kriminalität abzudriften.“ Der Staat müsse helfen, dass Menschen Wohnungen finden, eine Arbeit aufnehmen können, ein soziales Umfeld aufbauen.
Zehn Jahre „Wir schaffen das“ – ein Fazit
Die Politologin Petra Bendel sagt: „Merkels Satz war ein Appell. Als Wissenschaftler können wir heute Indikatoren anführen, um auszubuchstabieren, was wir denn geschafft haben – und was auch nicht.“ Statistiken und Studien zeigen, dass die Integration in den Arbeitsmarkt trotz Problemen ein Erfolg nach zehn Jahren ist. Das Bildungssystem steht vor den größten Herausforderungen bei der Integration – auch weil es schon ohne Geflüchtete am Limit ist.
Unter dem angespannten Wohnungsmarkt leiden Schutzsuchende besonders. Doch gerade hier hat der Staat am meisten Hebel: Er kann selbst Wohnraum schaffen, er kann die Verteilung von Flüchtlingen besser steuern. Nicht nur mehr Geld ist wichtig, um Integration zu meistern, sondern auch ein besseres „Matching“: ein gezielteres Zusammenführen von Bedürfnissen der Asylsuchenden – und den Angeboten und Nachfragen von Landkreisen, Unternehmen und Nachbarschaften.

Vor allem psychisch erkrankte Einzeltäter machen den Sicherheitsbehörden große Sorge. Der Terrorismus durch Islamisten bleibt ein Risiko für Deutschland. Zugleich wächst der Rassismus gegen Geflüchtete, treibt vor allem die AfD die Polarisierung der Gesellschaft voran.
Dabei zeigt eine aktuelle Online-Umfrage des Think Tanks „More in Common“, gefördert von der Robert-Bosch-Stiftung: Die Deutschen betrachten Flucht und Einwanderung differenziert und nicht zwangsläufig polarisierend. Sie wünschen sich nicht zuerst eine Begrenzung von Asylsuchenden und Zuwanderung, sondern vor allem eine bessere Kontrolle und Steuerung.












