Was startet diese Woche? Für die Daheimgebliebenen gibt es in den Sommerferien Blockbuster-Kino mit „Alien: Romulus“ und im Arthouse-Kino gleich zwei ungewöhnliche Coming-of-Age-Dramen: „Dìdi“ und „Gagarin“. Hier unsere Empfehlungen:

  • „Alien: Romulus“

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Vier Mal kämpfte Sigourney Weaver gegen das unheimliche Wesen aus dem All, dann hat Ridley Scott selbst zwei Sequels zu seinem Klassiker von 1979 gedreht. „Alien: Romulus“ versucht jetzt noch mal einen anderen neuen Zugang: Angesiedelt zwischen Teil Eins und Teil Zwei, geht es diesmal nicht um Astronauten, sondern um junge Menschen, die keine Hoffnung mehr haben und mit einem Raumschiff fliehen wollen. Wo dann der alte Horror lauert.

Lesen Sie hier die ausführliche Kritik: Gruselfahrt in der Geisterbahn: „Alien: Romulus“

  • „Gagarin - Einmal Weltall und zurück“

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Auch Gagarin war bekanntlich Raumfahrer, der erste sogar, der ins All flog. Hier geht es allerdings um die gleichnamige Vorstadtsiedlung von Paris. Die soll abgerissen werden, alle Mieter werden deshalb nach und nach verdrängt. Ein Teenager ist schließlich der letzte Mensch in der Hochhaussiedlung, will aber keineswegs weichen. Eine sehr ungewöhnliche Coming-of-Age-Geschichte.

Lesen Sie hier die ausführliche Kritik: So öde haben Sie Paris noch nie gesehen: „Gagarin“

  • „Dìdi“

Und gleich noch eine ungewöhnliche Teenager-Geschichte: In seinem Langfilmdebüt „Dìdi“ erzählt der US-Amerikaner Sean Wang, der für einen seiner Kurzfilme schon oscar-nominiert war, mehr oder weniger seine eigene Jugend. Wie er, Spross taiwanesischer Eltern, sich in Kalifornien als Außenseiter fühlt. Und wie er, im Jahr 2008, mit selbstgemachten Video-Filmen dagegen angeht. Sehr berührend, gerade auch durch Joan Chen als Dìdis leicht verzweifelnde Mutter.

Lesen Sie hier die ausführliche Kritik: Die schwere Zeit zwischen Zahnspange und erstem Kuss: „Dìdi“

  • „Nur noch ein einziges Mal“

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Dieser Film kommt zunächst wie eine typische Liebesromanze daher, Kitsch und Schnulze inbegriffen. Aber etwas stimmt nicht. Erst sind es nur blaue Flecken, dann die Erkenntnis: Es geht um häusliche Gewalt. Ein virulentes Thema, das oft genug verdrängt wird und hier einmal aufgearbeitet wird. Kein simples Gut-und-Böse-Schema, was das Entkommen gerade so schwierig macht. Verfilmung des Bestsellers von Colleen Hoover.

Lesen Sie auch: Liebe und Hiebe: „Nur noch ein einziges Mal“

  • „Paolo Conte alla Scala“

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Über den italienischen Sänger gab es erst vor drei Jahren einen Dokumentarfilm: „Paolo Conte - Via con me“. Dieser neue Film wagt dagegen einen ganz anderen Ansatz. Keine Rekonstruktion eines bewegten Lebens, sondern die Aufzeichnung eines legendären Konzerts, das der Sänger 2019 als erster Nicht-Klassikstar in der Mailänder Scala gab. Nachdem Conte sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat, eine schöne Gelegenheit, ihn noch einmal zu erleben.

Lesen Sie hier die ausführliche Kritik: Ohne Schmalz und Pathos: „Paolo Conte alla Scala“

Und das sagen die Filmkritiker:

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