Konzert verlegt

Bushido aus Programm der Berliner C-Halle gestrichen

Nach dem Skandal um Bushidos Hass-Song „Stress ohne Grund“ ist das Konzert des Berliner Rappers in der Kreuzberge C-Halle gestrichen worden. Nun muss Bushido umziehen.

Foto: Paul Zinken / dpa

Der Berliner Rapper Bushido darf offenbar nicht in der Berliner C-Halle auftreten. Der Skandal um seinen Hass-Song „Stress ohne Grund“ veranlasste die Betreiber des ehemals als Columbiahalle bekannten Veranstaltungsortes, dem Musiker für sein geplantes Konzert im September nicht ihre Türen zu öffnen. Der Gig wurde kurzerhand aus dem Programm gestrichen, wie die Zeitung „Bild am Sonntag“ berichtete.

Unter anderem wegen der Zeile "Ich schieß' auf Claudia Roth und sie kriegt Löcher wie ein Golfplatz" hatte Bushido vor einigen Wochen für einen Aufschrei gesorgt und auch den Unmut von Berlins Regierendem Bürgermeister Klaus Wowereit auf sich gezogen. Der Politiker kündigte sogar eine Anzeige an, nachdem auch er sich mit dem Song verunglimpft fühlte.

Bushido müsse nun, wie das Blatt berichtet, ins etwa halb so große „Huxleys“ umziehen. Die Halle in Neukölln fast nur 1600 Konzertbesucher. Der Musiker selbst habe sich nicht zu dem Vorgang äußern wollen.

Vor einiger Zeit hatte er lediglich betont, sich für den Song, der mittlerweile auf dem Index gelandet ist, nicht entschuldigen zu wollen. "Ich bin ein bisschen übers Ziel hinausgeschossen, aber ich würd' mich jetzt hier auf gar keinen Fall entschuldigen", sagte er dem Sender N24.