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Oper in Berlin 2013 - Programm-Highlights & Karten

Berlin ist bekannt für seine Opern: Ob Deutsche Oper, Komische Oper oder Staatsoper. Wir informieren über Kartenpreise & Programm-Highlights 2013 in Berlin.

Foto: Zauberflöte

Berlin hat das große Privileg, drei Opern zu beherbergen - die Neuköllner Oper mitinbegriffen sogar vier. Die Häuser haben im August und September Vorstellungspause. Davor und danach gibt es jedoch viele gute Inszenierungen und Festivals anzusehen und vor allem anzuhören .

„AiRossini“ in der Neuköllner Oper

„AiRossini“ ist nach Angaben der Macher eine Opéra oligarchique zur Flughafeneröffnung. Eine tragische Geschichte, die bereits zu Rossinis Zeiten ihren Grundstein hat. In seiner komischen Oper „Il viaggio a Reims“ zeigen Männer und Frauen unter Druck, was da alles möglich ist, wenn die Kutschen nicht kommen und die große Fahrt zum König platzt.

Die Oper von Alexandros Efklidis porträtiert das schwierige Leben führender Wirtschaftsführer aus der ganzen Welt. Ausgerechnet von BERlin aus sollen sie zur Weltkonferenz zur Lösung der globalen Probleme starten.

Premiere von „AiRossini“ ist am 14. Juni in der Neuköllner Oper. Bis zum 14. Juli laufen weitere Vorstellungen, jeweils um 20 Uhr. Karten beginnen bei neun Euro.

„Infektion!“ in der Staatsoper und der Schaubühne

Vom 14. bis 30. Juni findet das Festival für neues experimentelles Musiktheater in der Staatsoper und der Schaubühne statt. Premiere feiert die vom Nô-Theater inspirierte einaktige Oper „Hanjo“ des japanischen Komponisten Toshio Hosokawa in der Regie von Calixto Bieitos.

Eine Uraufführung feiert auch „AscheMOND oder The Fairy Queen“, eine Bearbeitung und Weiterschreibung von Henry Purcells Oper durch den zeitgenössischen Komponisten Helmut Oehring. Die Uraufführung von “For the Disconnected Child“ ist an der Schaubühne zu sehen. Auch in der Werkstatt ist mit Georges Aperghis' “Récitations“ eine Premiere zu erleben.

„La Traviata“ in der Staatsoper im Schiller Theater

In der Staatsoper im Schiller Theater inszeniert Peter Mussbach „La Traviata“ nach dem Drama "La Dame aux camélias" von Alexandre Dumas d. J. mit der Musik von Giuseppe Verdi. Die Oper thematisiert die Utopie von der Liebe und das Scheitern dieser Utopie an den Schranken des gesellschaftlichen Wertesystems.

Die letzte Vorstellung vor der Sommerpause ist am 15. Juni. Am 6., 9., und 14. November gib es weitere Termine. Karten kosten ab 34,36 Euro.

„Die Hochzeit des Figaro“ in der Komischen Oper

Am 16. Juni wird in der Komischen Oper „Die Hochzeit des Figaro“ - die Geschichte von einem Aristokraten, der von seinen Dienern im Bunde mit seiner Gattin an der Nase herumgeführt wird - von Wolfgang Amadeus Mozart in einer Inszenierung von Barrie Kosky gezeigt. Beginn ist um 19 Uhr. Karten kosten ab 30,37 Euro.

„Attila“ in der Berliner Philharmonie

In der Berliner Philharmonie wird am 19. und 21. Juni die konzertante Oper „Attila“ von Guiseppe Verdi gezeigt. Das Schicksalsdrama steckt voller Mystik, Imagination und Träumen sowie politischen Dimensionen. Die Oper in einem Prolog und drei Akten wird vom Orchester der Deutschen Oper intoniert und ist in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln. Karten kosten ab 28 Euro.

Komische Oper Festival

Eine Woche lang lädt die Komische Oper dazu ein, die Neuproduktionen der Spielzeit Revue passieren zu lassen. Vor jeder Vorstellung findet ein Einführungsvortrag und danach eine Podiumsdiskussion statt. Karten kosten ab 40,54 Euro.

28. Juni 2013, 19.30 Uhr - Hänsel und Gretel - Märchenspiel in drei Bildern von Engelbert Humperdinck

30. Juni 2013, 19 Uhr - American Lulu - Konzept und Bearbeitung des ersten und zweiten Aktes von Alban Bergs "Lulu" sowie Musik und Text für den dritten Akt von Olga Neuwirth

02. Juli 2013, 19.30 Uhr - Mazeppa - Oper in drei Akten von Pjotr I. Tschaikowski

03. Juli 2013, 19.30 Uhr - Ball im Savoy - Operette in drei Akten von Paul Abraham

04. Juli 2013, 19.30 Uhr - Die Zauberflöte - Große Oper in zwei Aufzügen von Wolfgang Amadeus Mozart

05. Juli 2013, 19.30 Uhr - Orpheus - Favola in musica in einem Prolog und fünf Akten von Claudio Monteverdi/Elena Kats-Chernin

06. Juli 2013, 19.30 Uhr - Odysseus - Drama per musica in einem Prolog und drei Akten von Claudio Monteverdi/Elena Kats-Chernin

07. Juli 2013, 19 Uhr - Poppea - Opera musicale in einem Prolog und drei Akten von Claudio Monteverdi/Elena Kats-Chernin

„Erwartung_Nada“ im Radialsystem V

Am 11. Juli 1995 begann das Massaker von Srebrenica. Genau an diesem Tag wird „Erwartung_Nada“ im Radialsystem V uraufgeführt.

In einer Collage aus Zeitzeugenberichten, Video-Dokumenten, bosnischer Volksmusik und Arnold Schönbergs Oper „Erwartung" begeben sich eine Sängerin, Schauspieler und Musiker auf eine Reise in die Jahre 1992-95, zu den Menschen und ihren hinter der Kriegsberichterstattung verborgenen Schicksalen. Bis zum 13. Juli ist diese Collage jeweils um 19 Uhr zu sehen. Kartenpreise beginnen bei 16 Euro.

„Die Csárdásfürstin“ im Budapester Operettentheater

Das Budapester Operettentheater präsentiert im Rahmen der Seefestspiele am 17. August Emmerich Kálmáns beliebte Operette "Die Csárdásfürstin" als Open-Air-Ereignis in der Berliner Waldbühne. In den Hauptrollen agieren Anna Maria Kaufmann und Ralph Morgenstern. Beginn ist um 19.30 Uhr. Der Preis für Karten beginnt bei 31,40 Euro.

„Die Zarenbraut“ in der Staatsoper

Die große tragische Oper in vier Akten von Nikolai Rimsky-Korsakow wurde vor einem realen geschichtlichen Hintergrund geschrieben: der Brautschau von Zar Iwan dem Schrecklichen. Eingebettet ist diese Brautschau in eine tragische Geschichte von Liebe, Eifersucht, Intrige, Verrat und Tod.

Zu sehen in der Staatsoper ab 3. Oktober in russischer Sprache mit deutschen Übertiteln unter musikalischer Leitung von Daniel Barenboim. Weitere Vorstellungen laufen bis 1. November. Karten kosten ab 28 Euro.

Festliche Opern-Gala

Am 2. November feiert die Festliche Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung ihr 20-jähriges Jubiläum in der Deutschen Oper. Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Medien werden erwartet. Internationale Starsolisten wie Bejun Mehta, Nicola Alaimo, Piotr Beczala, Joyce DiDonato, Olga Peretyatko und Anna Prohaska werden auftreten.

Auf dem Programm stehen bekannte Arien von Rossini, Verdi, Puccini und anderen Komponisten. Begleitet werden die Solisten von Chor und Orchester der Deutschen Oper unter der Leitung von Donald Runnicles. Max Raabe moderiert die Gala. Beginn ist um 19 Uhr, Karten kosten ab 289 Euro.

„Die Zauberflöte“ in der Staatsoper

Die Oper von Wolfgang Amadeus Mozart wird in der Staatsoper von August Everding inszeniert, das Bühnenbild stammt von Fred Berndt nach den Entwürfen von Karl Friedrich Schinkel. Vorstellungen sind am 8. und 10. November, 6., 13. und 28. Dezember. Karten kosten ab 34,36 Euro.

„Carmen“ in der Deutschen Oper

„Carmen“ von Georges Bizet ist eine der bekanntesten Oper überhaupt und handelt von der Begegnung eines Soldaten mit einer Tabakarbeiterin. Peter Beauvais inszeniert diese Opéra comique in vier Akten an der Deutschen Oper. Vorstellungen sind am 8. und 14. Dezember um 18 bzw. 19.30 Uhr. Tickets kosten ab 34,90 Euro.

„Die Fledermaus“ in der Komischen Oper

Am 14., 17. und 27. Dezember wird „Die Fledermaus“ in der Komischen Oper aufgeführt. Die komische Operette in drei Akten von Johann Strauß steckt voller Witz, Alberei und hinreißender Melodien. Regie führte Andreas Homoki. Beginn ist um 19.30 Uhr. Karten kosten ab 45,06 Euro.

„Hänsel und Gretel“ in der Deutschen Oper

Seit über 100 Jahren gehört Engelbert Humperdincks Werk zu den beliebtesten Opern für die ganze Familie und wird traditionell um Weihnachten herum aufgeführt. Bei der Inszenierung in der Deutschen Oper war Andreas Homoki federführend. Vorstellungen sind am 23. und 29. Dezember um jeweils 14 und 18 Uhr. Karten kosten ab 25,10 Euro.