Liveblog

1. Mai in Berlin - Demo aufgelöst, Kreuzberg feiert weiter

Tausende feierten in Berlin den 1. Mai. Daneben gab es zahlreiche Demos. Unser Liveblog von den Demos und Festen.

Der erste Tag im Mai 2018

Zwischen Demo und Party - das war der erste Mai in Berlin.

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Berlin.  Der 1. Mai in Berlin ist größtenteils friedlich gestartet. Tausende feiern im Görlitzer Park und auf dem Myfest. Wir berichten im Liveblog vom Tag in Berlin.

+++ 22.52 Uhr: Die besten Fotos des Tages

In unserem Fotoblog haben wir die besten Fotos des Tages gesammelt.

+++ 22.41 Uhr: Myfest offiziell beendet

Der Veranstalter hat das MyFest beendet, teilt die Polizei mit.

+++ 22.32 Uhr: An der Skalitzer Straße wird gefeiert, bis die Polizei kommt

Feiern an der Skalitzer Straße

+++ 21.43 Uhr: Auch an der Wrangelstraße alles friedlich

+++ 21.41 Uhr: Die Polizei hat alles im Blick

+++ 21.12 Uhr: Friedliche Stimmung am Görli

+++ 20.57 Uhr: Polizei hat Demogruppen im Blick

Teile der Demo strömen ab oder vermischen sich mit dem Kiezpublikum, so die Polizei auf Twitter. Sobald sich neue Demogruppen bildeten, habe man diese im Blick. Der Schutz der friedlichen Feiern sei weiterhin das Einsatzziel und bestimme die Einsatztaktik.

+++ 20.51 Uhr: Müll am Lausitzer Platz

+++ 20.49 Uhr: Einsatzleiter - Nächste Stunden entscheidend

Der Einsatzleiter Siegfried-Peter Wulff von der Polizei sagt: "Die Autonomen waren offenbar schlecht organisiert. Plötzlich ist ja der Demozug an der Spitze umgedreht und hat damit die eigenen Leute überrascht – die meisten wussten nicht, was passiert. Es gab mehrere Festnahmen und Flaschenwürfe. Entscheidend wird nun, wie sich die nächsten Stunden entwickeln."

+++ 20.47 Uhr: Teil der Demo am Lausitzer Platz

Ein weiterer Teil der Demo ist jetzt am Lausitzer Platz bzw. dort eben angekommen. Dort ist die Stimmung soweit friedlich, mittlerweile spielen dort Bands

+++ 20.37 Uhr: Görlitzer Park wird leerer

Das Bühnenprogramm ist zwischenzeitlich aus Sicherheitsgründen eingestellt worden, da sind viele Leute genervt gegangen, es wurden aber keine weiteren reingelassen. Deshalb war es zeitweise sehr leer. Jetzt sind alle Eingänge wieder offen, die Musik spielt seit kurz vor 20 Uhr wieder – aber richtig viel los ist nicht. Besucher beklagen, dass kein 1.-Mai-Gefühl aufgekommen ist.

+++ 20.31 Uhr: Rangeleien auf der Skalitzer Straße

Auf der Skalitzer Höhe Wrangelstraße befindet sich noch ein Pulk von rund 800 Leuten, die sich immer wieder Rangeleien mit der Polizei liefern. Die Polizei greift immer wieder Menschen heraus, vereinzelt fliegen Flaschen. Polizisten rennen immer wieder in die Menge, es ist teils nicht ersichtlich, warum.

+++ 20.24 Uhr: Demo stoppt wieder

Der Demozug stoppt jetzt wieder am Görlitzer Bahnhof.

+++ 20.17 Uhr: Teil der Demo zieht doch weiter

Überraschende Wende. Ein Teil des Demozuges darf nach Verhandlungen mit der Polizei ein Stück die Skalitzer Straße entlang zurück zum Lausitzer Platz laufen.

+++ 20.16 Uhr: 3000 Demonstranten waren im Grunewald

Die Demonstration im Stadtteil Grunewald war laut Polizei deutlich größer als angenommen. Erwartet wurden rund 200 Teilnehmer, tatsächlich seien etwa 3000 erschienen. „Das hat uns überrascht“, sagte Polizeipräsidentin Slowik. Es habe 66 Sachbeschädigungen gegeben, insgesamt sei die Stimmung aber "sehr entspannt" gewesen, so Slowik. Insgesamt zeigte sich die Polizeipräsidentin mit dem bisherigen Einsatz zufrieden.

"Ich habe den Eindruck, dass wir sehr professionell vorbereitet sind", sagte Slowik. Das Konzept der Deeskalation habe sich auch in diesem Jahr bewährt. "Ich halte das für sehr überzeugend."

Angesichts der Gefahr von Anschlägen hatte die Polizei an sechs Zugangsstraßen große und mit Wasser gefüllte Container mit einem Gewicht von jeweils mehr als 1,5 Tonnen aufgestellt. Sie sollten Lastwagen daran hindern in den Fest-Bereich zu gelangen. Die Sperren seien aber rein vorsorglich aufgestellt worden, sagte Innensenator Andreas Geisel (SPD). Hinweise auf einen bevorstehenden Anschlag habe es nicht gegeben.

+++ 20.10 Uhr: Erste Zwischenbilanz

Innensenator Andreas Geisel (SPD) und Polizeipräsidentin Barbara Slowik haben bei einem kurzen Statement vor dem Polizeipräsidium am Platz der Luftbrücke um etwa 19.30 Uhr eine positive Zwischenbilanz gezogen. An der Revolutionären 1. Mai Demo hätten etwa 7000 Personen teilgenommen. Das sind rund 3000 weniger als im vergangenen Jahr. Bisher habe es keine Ausschreitungen und kaum schwere Straftaten gegeben. Etwa 200 Teilnehmer seien als Gewalt suchend eingestuft worden (Kategorie rot), rund 500 als Kategorie gelb, also als Personen, die sich eventuell an Gewalt beteiligen könnten. "Ich hoffe, dass es weiter friedlich bleibt, aber wir sind auch auf anderes vorbereitet ", sagte Geisel.

Die eingesetzten Beamten hätten etwa 30 Fahnen der als Terrororganisation eingestuften kurdischen PKK gesehen und ein Bild des PKK-Führers Abdullah Öcalan. Das Zeigen der Fahnen ist eine Straftat. Ein Zugriff erfolgte bislang aber nicht. "Wir sichern Beweise und werden zu gegebener Zeit eingreifen ", sagte Polizeipräsidentin Slowik.

+++ 20.09 Uhr: Polizeipräsidentin im Interview

slowik im Interview

+++ 19.59 Uhr: Görli feiert weiter

Der Görli feiert weiter. In den letzten Sonnenstrahlen tanzen weiter tausende. Bis jetzt verlief der "MaiGörli" weitestgehend friedlich. An manchen Einlässen werden wieder Besucher eingelassen. Um 23 Uhr soll die Party offiziell enden.

+++ 19.52 Uhr: Demo löst sich langsam auf

Die Demo löst sich langsam auf Höhe Schlesisches Tor auf, allerdings ist die Stimmung weiter angespannt. Zuvor hatte die Polizei gezielt Demonstranten aus der Menge gezogen. Auch Pfefferspray war zum Teil zum Einsatz gekommen.

+++ 19.43 Uhr: Rangeleien und einzelne Zusammenstöße

Der Zug sitzt fest auf der Skalitzer Straße fest. Die Polizei lässt keinen raus oder rein, allerdings versuchen immer wieder Gruppen mit vermummten Personen, über die Seitenstraßen auszubrechen. Die Polizei rennt dann hinter her. Es kommt zu Rangeleien und einzelnen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und Polizei

+++ 19.36 Uhr: Polizei verhindert Weiterlaufen des Demozugs

Die Polizei erklärt bei Twitter, sie habe sich Höhe Skalitzer Straße / Wrangelstraße quer über die Fahrbahn gestellt, um zu verhindern, dass der Aufzug in den Bereich des Myfests läuft.

+++ 19.28 Uhr: Lage ist unübersichtlich

Die Lage ist laut Beobachtern unübersichtlich. Anscheinend kommt es vereinzelt zu Rangeleien.

+++ 19.24 Uhr: Polizei stoppt Demozug

Die Polizei hat den Demozug jetzt gestoppt, rund 50 Meter vor dem Schlesischen Tor.

+++ 19.20 Uhr: Demozug kehrt um

Der Demozug hat plötzlich die Richtung gewechselt und kehrt gemacht. Er zieht jetzt wieder Richtung Myfest. Eigentlich sollte es zum Schlesischen Tor gehen.

+++ 19.14 Uhr: Live-Fotoblog und Live-Video

Die besten Fotos vom 1. Mai gibt es übrigens in unserem Live-Fotoblog

Und hier unser Live-Video von der 18-Uhr-Demo:

+++ 19.02 Uhr: Flaschen und Böller fliegen

In Höhe Görlitzer Park fliegen Feuerwerkskörper und vereinzelt auch Flaschen in Richtung der Polizei.

+++ 18.57 Uhr: Die Demo auf ihrem Weg durch Kreuzberg

+++ 18.53 Uhr: Demonstrationszug bewegt sich auf Görlitzer Park zu

Die Demonstration zieht die Skalitzer Straße entlang in Richtung Görlitzer Park. An der Spitze laufen laut Polizei vermummte Teilnehmer.

+++ 18.48 Uhr: Anwohner schauen der Demo zu

+++ 18.41 Uhr: Demonstration erreicht Naunynstraße

Der Demozug läuft jetzt die Naunynstraße entlang.

+++ 18.38 Uhr: Bengalische Feuer bei der Demo

+++ 18.30 Uhr: Live-Video von der 18-Uhr-Demo

+++ 18.29 Uhr: 18-Uhr-Demo startet

Die Revolutionäre 1. Mai Demo startet. Offenbar werden sofort Bengalische Feuer entzündet. Zudem fliegen Feuerwerkskörper in Richtung des Hotels "Orania".

+++ 18.22 Uhr: Polizei - 1500 Teilnehmer auf Oranienplatz

Wie die Polizei mitteilt, sammeln sich 1500 Menschen auf dem Oranienplatz zur Demo. Man mache sich auf die Suche nach einem Veranstaltungsleiter für Absprachen.

+++ 18.17 Uhr: Erste Bilanz zur Grunewald-Demo

Die Pressestelle der Polizei meldet zur Grunewald-Demo: An der Spitze gab es wohl 3000 Teilnehmer, Veranstalter spricht sogar von über 5000. Es wird bestätigt, dass es Festnahmen gab, wie viele und weswegen könne man aber noch nicht sagen. Auch die 39 Sachbeschädigung können noch nicht bestätigt werden.

Ansonsten bestätigt die Polizei, dass die Demo weitgehend friedlich stattgefunden hat. Man spricht sogar von einem „Happening-Charakter“ ohne größere Rangeleien oder Anfeindung. Am S-Bahnhof Grunewald finden noch bis 20 Uhr Kundgebungen und Musik statt, danach wird die Veranstaltung aufgelöst.

+++ 18.14 Uhr: Teilnehmer der Grunewald-Demo fahren ab

Die Teilnehmer der Demonstration im Grunewald fahren ab, meldet die Bundespolizei. Zwei gut ausgelastete Züge der S7 seien bereits in Richtung Stadtzentrum abgefahren. Die Bundespolizei begleite "anlassbezogen" auch in den S-Bahnen.

+++ 18.11 Uhr: Aufräumen am Mariannenplatz

Am Mariannenplatz wird schon mal aufgeräumt. Statt Musik gibt es jetzt politische Reden zu Mieten und Abbau des sozialen Wohnungsbaus.

+++ 18.00 Uhr: Polizeihubschrauber macht Übersichtsaufnahmen

Kurz vor Beginn der "Revolutionären 1. Mai Demo" kündigt die Polizei an, dass ihr Hubschrauber Übersichtsaufnahmen vom Oranienplatz machen wird. Die ersten Demonstranten sammeln sich. Bislang ist offenbar alles noch ruhig.

+++ 17.53 Uhr: Polizei in Kreuzberg hält sich im Hintergrund

In Bereitschaft : Kurz vor dem geplanten Beginn der 18-Uhr-Demo hält sich die Polizei noch im Hintergrund. Hier in einer Nebenstraße der Wohnanlage Neues Kreuzberger Zentrum am Kottbusser Tor.

+++ 17.48 Uhr: Offenbar Dutzende Fahrzeuge in Grunewald beschädigt

Laut dem Pressesprecher der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Benjamin Jendro, seien in Grunewald 39 Autos von Anwohnern beschädigt worden. Zudem seien mehrere Fensterscheiben beschädigt worden. Wie unser Reporter vor Ort erfuhr, haben sich mehrere Anwohner darüber beschwert, dass sie nicht über die Demo informiert worden seien. Deshalb hätten viele ihr Auto draußen stehen lassen.

+++ 17.37 Uhr: Demo im Grunewald erreicht Endplatz

Die Polizei meldet über Twitter, dass die Demonstration im Grunewald ihren Endpunkt erreicht hat. Erste Teilnehmer würden die Veranstaltung verlassen.

+++ 17:34 Uhr: Polizisten und Bauzaun vor dem Hotel "Orania"

+++ 17.32 Uhr: Zaungäste an der Oranienstraße

Der beste Platz an der Oranienstraße ist im ersten Stock.

+++ 17.18 Uhr: "Orania" immer wieder Zielscheibe +++

Das Hotel Orania am Oranienplatz ist bereits in der Vergangenheit zur Zielscheibe geworden. Mindestens ein Farbbeutel wurde an die Fassade geworfen, außerdem sind Fensterscheiben beschädigt. Der Bereich ist abgesperrt – auch, weil dort der Backstage-Bereich für die Hip-Hop-Bühne ist. Linksextreme hatten dem Hotel vor der 18-Uhr-Demo mit "Räumung" gedroht.

+++ 17.07 Uhr: MaiGörli wegen Überfüllung geschlossen +++

Der Görlitzer Park ist jetzt wegen Überfüllung geschlossen, wie die Polizei bei Twitter mitteilt. Man möge bitte nicht mehr zum Park kommen.

+++ 17.05 Uhr: Ausgelassene Stimmung an der Naunynstraße +++

+++ 16.58 Uhr: Demo im Grunewald nähert sich Endpunkt +++

Die Demonstration im Grunewald nähert sich langsam dem Endpunkt am S-Bahnhof. Bislang bestätigt die Polizei 1300 Teilnehmer.

+++ 16.45 Uhr: Erster Zugang zu MaiGörli geschlossen +++

Der Andrang ist so groß, dass ein erster Zugang zu MaiGörli geschlossen wurde, so die Polizei. Sie bittet darum, den Lautsprecherdurchsagen des Veranstalters zu folgen. Vor den Eingängen ist es so voll, dass immer wieder Leute versuchen, über die Mauern in den Park zu klettern.

Die Polizei hat eine Live-Karte zu Myfest und MaiGörli veröffentlicht:

+++ 16.42 Uhr: Zwischenbilanz bei Grunewald-Demo +++

Laut einem Sprecher der Polizei vor Ort sind dort aktuell 1300 Teilnehmer. Außerdem wurden mehrere Sachbeschädigungen festgestellt. Die Polizei bereitet sich auf Festnahmen vor. Die Polizei begleitet den Aufzug jetzt auch seitlich, wie die Polizei auf Twitter mitteilte. Dem Veranstalter sei gesagt worden, dass Sachbeschädigungen nicht geduldet würden.

+++ 16.39 Uhr: Tausende auf dem Myfest +++

Am Görtlizer Bahnhof herrscht dichtes Gedränge. Alles ist friedlich, alle sind freundlich. Menschen aus aller Welt feiern zusammen.

+++ 16.37 Uhr: Viel los auf dem Oranienplatz +++

Auf dem Oranienplatz ist viel los. Tausende Menschen flanieren hier entlang.

+++ 16:19 Uhr: 9000 Menschen im Görli +++

12.500 Menschen wollen die Veranstalter dieses Jahr in den Görli hineinlassen. Zur Zeit sind es laut Bezirk an die 9000. Teilnehmer der sogenannten Revolutionäre 1.-Mai-Demo gaben angekündigt, den die Party zu stürmen. Der stellvertretende Bezirksbürgermeister Knut Mildner-Spindler (Die Linke) sagt: "Die Ordner sind nicht dafür da, den Park zu sperren." Soll heißen: Man wird die Demo passieren lassen. "Wir werden uns mit der Polizei absprechen", sagt Mildner-Spindler.

+++ 16.15 Uhr: Straßen werden Fußgängerzonen +++

Viele Straßen in Kreuzberg haben sich in Fußgängerzonen verwandelt, wie die Verkehrsinformationszentrale auf Twitter mitteilt. Die Skalitzer Straße sei nicht mehr passierbar. Selbst mit dem Fahrrad gebe es kaum noch ein Durchkommen.

+++ 16.10 Uhr: Tausende bei MaiGörli +++

Zwischenstand beim MaiGörli: Rund 8000 Menschen feiern laut dem Bezirk dort. Wegen der Einlassbeschränkungen zum Görlitzer Park befürchtet der Bezirk, dass sich die Party in die Nebenstraßen verlagert. Tatsächlich ist es vor allem am Görlitzer Bahnhof schon sehr voll. Hier treffen die Besucherströme der zwei Kreuzberger Maifeste aufeinander. Weil hier kein Einlass zum Myfest ist, sondern nur Ausgang und viele nicht wissen, wo das nächste Fest beginnt, bleiben viele Besucher einfach da. Zumal auf der Bühne ein lautstarkes Hardrockkonzert läuft, das offenbar viele Fans anzieht. Der Bezirk beschwichtigt aber, dass man Vorkehrungen getroffen habe und darauf vorbereitet sei.

+++ 16.08 Uhr: Schweres Gerät der Polizei an der Michaelkirchbrücke +++

+++ 16.07 Uhr: Demonstration im Grunewald hat gestoppt +++

Der Demozug im Grunewald hat vor dem Haus des Britischen Botschafters gestoppt. Die Demoverantwortlichen appellieren an die Teilnehmer, das Bekleben, Sturmklingeln und Sachbeschädigungen zu unterlassen. Bislang kann die Pressestelle der Polizei noch keine Festnahme oder Teilnehmerzahl bestätigen.

+++ 16:05 Uhr: Mit dem Ausflugsschiff über den Landwehrkanal +++

Auch das ist erster Mai: Auf einem Ausflugsdampfer über den Landwehrkanal schippern. Am Ufer sitzen viele junge Menschen in der Sonne. Eine Gruppe singt jetzt schon: "Das Schlimmste ist, wenn das Bier alle ist!"

+++ 15.56 Uhr: Rockbühne auf dem MyFest +++

Wer auf dem Myfest Punks sucht, schwarze Klamotten und finstere Mienen wie einst, muss vielleicht später wiederkommen - oder zur Rockbühne am östlichen Ende der Oranienstraße kommen. Achtung: Dort ist kein Eingang - nur Ausgang. Auf der Kreuzung Manteuffel-/ Skalitzer Straße bemühen sich Polizei und Ordner, die Besucherströme zu den zwei Festen auseinanderzuhalten.

+++ 15.53 Uhr: Anwohner sehen MaiGörli kritisch +++

Die Anwohner sehen das organisierte Maifest im Görlitzer Park kritisch. "Das ist jetzt ein Club hier", sagt Florian Fleischmann, Gründungsmitglied im Parkrat. Im den letzten Jahren seien die Anwohner zumindest tagsüber in den Park gekommen. Jetzt hielten Zäune, Ordner und organisierte Party die meisten davon ab. Fleischmann kritisiert auch, dass der Bezirk die Anwohner nicht in die Planung einbezogen habe. Annika Varadinek sagt: "Wenigstens übernimmt der Bezirk Verantwortung."

+++ 15.41 Uhr: Demo in Grunewald - Polizei: "Mehr Teilnehmer als erwartet" +++

Die Berliner Polizei meldet beim Kurznachrichtendienst Twitter, die Auslastung rund um den S-Bahnhof Grunewald sei sehr stark. "Es befinden sich mehr Teilnehmer als ursprünglich erwartet vor Ort. Mit Verkehrsbeeinträchtigungen in dem Bereich muss gerechnet werden", schreibt die Polizei.

+++ 15.35 Uhr: Lange Schlangen vor den MaiGörli-Eingängen +++

Vor der Einlasskontrolle stehen die Leute Schlange, aber es geht schnell voran. Dosen, Gläser, Lebensmittel und auch Instrumente dürfen nicht mit rein. Sicherheitsleute erzählen, dass sie Besuchern vereinzelt auch schon Messer abgenommen hätten.

+++ 15.32 Uhr: Antisemiten-Demo erreicht Hermannplatz +++

Der Jugendwiderstand kommt in diesen Minuten am Hermannplatz an. Hier findet jetzt die Abschlusskundgebung statt. Sie sind gegen das "faschistische Regime" in Israel, sagt ein Redner. Bislang verläuft alles friedlich. Lediglich das Auftreten der Teilnehmer ist martialisch.

+++ 15.27 Uhr: Demo in Grunewald - Autos besprüht +++

In der Mitte der Demonstration in Grunewald ist kaum Polizei zusehen. Es wurden bereits Autos mit Graffiti besprüht und bespuckt, Bewohner bedroht und Klingelschilder mit Aufklebern beklebt.

+++ 15.21 Uhr: Essen gegen Randale am Heinrichplatz +++

24 Stunden haben die zwei Schwestern in der Küche gestanden, um das türkische Essen für ihren Stand am Heinrichplatz vorzubereiten. Die Stände der Anwohner gehören seit Jahren zur Strategie, mit dem Myfest die abendliche Randale zu verhindern.

+++ 15.12 Uhr: Grunewald-Demo: Autos werden bespuckt und beklebt +++

Die Teilnehmer der Demo in Grunewald skandieren „Wo eine Villa ist, ist auch ein Weg“. Ihre Kritik an den Bezirk: Es gäbe keine Kiezkultur, keinen sozialen Austausch. Auch Auseinandersetzung mit Anwohnern gibt es bei der Demo: Einige Autos wurden bespuckt und mit Aufklebern beklebt.

+++ 15.07 Uhr: Parkmanager: "Heute maximal 12.500 Menschen im Görlitzer Park" +++

Cengiz Demirci ist Parkmanager im Görlitzer Park. Normalerweise koordiniert er drei Parkläufer. Sie sorgen dafür, dass kein Müll gemacht wird oder dass die Dealer niemandem belästigen. Beim MaiGörli sind es bis zu 100 Ordner. Im Bauwagen vom Parkmanager läuft die Organisation zusammen. Letztes Jahr waren bis zu 300.000 Menschen im Park, schätzt Demirci. "So viel verträgt kein Park". Heute sollen maximal 12.500 reingelassen werden.

+++ 15.04 Uhr: Andrang am Görlitzer Park wird größer +++

Inzwischen haben die Ordner Tor 16 Ecke Forster Straße geschlossen und leiten weiter zum nächsten Tor. Der Andrang ist einfach zu groß, denn über dieses Tor versuchen nach Angaben des Ordners die meisten zum MaiGörli-Fest zu gelangen.

+++ 14.58 Uhr: Görlitzer Park füllt sich +++

Der Görlitzer Park füllt sich. Am Eingang 16 von der Wiener Straße steht man derzeit aber nur wenige Minuten an, Taschen werden nach Flaschen und Waffen durchsucht. Innen wummern die House-Bässe, ist die Stimmung friedlich.

+++ 14.55 Uhr: Grunewald-Demo setzt sich in Bewegung +++

+++ 14.50 Uhr: Kundgebung in Grunewald hat begonnen +++

Der Demozug verharrt immer noch vor dem Bahnhof. Redner skandieren, Grunwald sei von der Gesellschaft „sozial benachteiligt“. Kritik richtet sich vor allem gegen Mietpreise und Luxusvillen. Die Polizei kann noch keine aktuellen Teilnehmerzahlen nennen. Mehrere Hundert Menschen werden vermutet.

+++ 14.45 Uhr: Jugendwiderstand hat kaum Zulauf +++

+++ 14.40 Uhr: Ausgelassenen Stimmung am Mariannenplatz +++

Am Mariannenplatz tragen die Statuen des Feuerwehrbrunnens jetzt weiße T-Shirts, auf denen steht „easy“. Die Stimmung ist ausgelassen, es wird getanzt, der Platz ist nicht so gedrängt voll wie in vergangenen Jahren. Gäste vermuten, dass das am parallelen Fest im Görlitzer Park liegt. Viele Besucher trauen dem Frieden aber dennoch nicht. „Bevor heute Abend die Randale beginnt, gehen wir wieder weg“, sagt Christin (27), die aus Moabit hergekommen ist.

+++ 14.36 Uhr: Die Spaß-Demo in Grunewald im Video

+++ 14.25 Uhr: Langsam füllt es sich beim MaiGörli +++

In Kreuzberg kommen immer mehr Besucher zum MaiGörli am Görlitzer Park. Vor der Bühne füllt es sich zusehends. Wenn es im Park zu voll wird (ca. 12.500 Menschen), werden die Zugänge geschlossen.

+++ 14.20 Uhr: Die Spaßguerilla macht sich zum Abmarsch bereit +++

In Grunewald sammeln sich die Demonstranten, um sich langsam in Bewegung zu setzen. Der Zug führt über Auerbachstraße, Koenigsallee, Wildpfad, Dellbrückstraße, Bismarckallee und Herbertstraße bis zum Hagenplatz.

+++ 14.20 Uhr: Strengere Kontrollen beim MaiGörli +++

Seit 14 Uhr wird am Tor 5 an der Ohlauer Straße nun deutlich strenger kontrolliert. Glasflaschen wandern in die aufgestellten Mülltonnen - oder werden schnell noch vor dem Tor geleert.

+++ 14.15 Uhr: Jugendwiderstand zieht durch Neukölln +++

Der antiisraelische Jugendwiderstand startet seinen Zug durch Neukölln. "Linke Hooligans" ist wohl die beste Beschreibung für viele der Demonstranten, dazu einige arabische Jugendliche. "Die Straße frei der roten Jugend", heißt es dort. Bisher gibt es etwa 60-70 Teilnehmer.

+++ 14.10 Uhr: Im Grunewald sammeln sich die Demonstranten +++

Die Demonstranten im Grunewald haben sich verkleidet und sammeln sich für ihren Gang durch die Villen-Gegend.

+++ 14.05 Uhr: Hier ist das MyFest politisch +++

Der politische Teil des MyFests wird wie immer auf dem hinteren Teil des Kreuzberger Mariannenplatzes verhandelt. Wie immer wehen rote Che-Guevara-Fahnen, haben linke Parteien und Gruppen ihre Stände. Neu sind die vielen Initiativen gegen Mietwucher, Immobilienspekulation und Verdrängung. Auf dem Rondell wird ab 14.30 Uhr diskutiert über Antifaschismus, Afrin, Clubsterben und anderen Themen.

+++ 14 Uhr: Eher wenige Demo-Teilnehmer im Grunewald +++

Die Polizei sagt, dass es wohl weniger Demoteilnehmer als erwartet gibt. Man wolle nun beobachten, ob doch noch mehr hinzustoßen. Rund um die Versammlung sitzen noch viele Familien in den Cafés und essen ihr Eis.

+++ 13.55 Uhr: Polizei-Helikopter sind im Einsatz +++

Die Berliner Polizei informiert via Twitter die Anwohner in Pankow und in Grunewald: "Auch dort verschafft sich unser #Polizeihubschrauber in den kommenden Minuten einen Überblick."

+++ 13.50 Uhr: Die Spaßguerilla reist im Grunewald an +++

Die Gruppe, die sich „Quartiersmanagement Grunewald“ nennt, will den Mai-Protest in die wohlsituierten Villenviertel nach Grunewald tragen. Bei der Berliner Polizei haben sie eine Demo mit 200 Teilnehmern angemeldet. Das Motto: „Wo eine Villa ist, ist auch ein Weg." Erste Demoteilnehmer, die am Bahnhof Grunewald ankommen, werden von der Polizei kontrolliert. Die Beamten stehen an jedem Gleiszugang.

+++ 13.45 Uhr: Frau wird vom Jugendwiderstand angepöbelt +++

Bei der Demo des Jugendwiderstandes zeigt sich eine Frau solidarisch mit Israel. Vom Organisator der Demo wird sie als "Zionistenschwein" beschimpft. „Wenn das schon als Provokation empfunden wird, dass ich hier mit einer Fahne stehe, macht mich das fassungslos", sagt sie.

+++ 13.40 Uhr: Türkische Tänze am Mariannenplatz +++

Am Mariannenplatz gibt es auf der Bühne traditionelle türkische Livemusik, zu der sich die Zuhörer an den Händen fassen und tanzen.

+++ 13.30 Uhr: Kaum Interesse am Jugendwiderstand +++

Kaum was los beim Jugendwiderstand in Neukölln bisher. Etwa 50 Personen bei den linksextremen Israelhassern. Außer Ermahnungen an Presse, keine Fotos zu machen. Nun, ja.

+++ 13.20 Uhr: Noch ist beim MyFest nicht viel los +++

Rauchschwaden, Bratwürste, türkisches Gebäck: Das MyFest beginnt traditionell, noch ist es mäßig viel los, aber es füllt sich nach und nach. Die Polizei warnt vor Gedränge - denn das ruft traditionell auch Taschendiebe auf den Plan. Besucher sollten auf ihre Wertgegenstände achten.

+++ 13.13 Uhr: Keine Flaschen erlaubt - und die Leute halten sich dran +++

Vor der Bühne im Görlitzer Park ist noch reichlich Platz. Auffallend im Vergleich zum Vorjahr: Es fehlen die Nebelschwaden der vielen Grill, die auf dem MaiGörli-Fest genauso verboten sind wie Dosen und Glasflaschen. Tatsächlich scheint das Verbot zu wirken.

Parkmanager Cengiz Demirci ist vorsichtig optimistisch, dass der Park diesmal nicht so in Mitleidenschaft gezogen wird wie in den Vorjahren. "Die Zugangskontrollen werden bislang gut akzeptiert, ich hoffe das bleibt so", sagt er um 13 Uhr, eine Stunde nach Start der Party. Letztes Jahr um diese Uhrzeit sei es schon deutlich voller und zudem bereits vermüllt gewesen. Davon heute noch keine Spur.

+++ 13.10 Uhr: Der Kotti wird zum Ballermann 36 +++

Das Kottbusser Tor heißt jetzt „Ballermann 36“. Die Papierschilder haben Spaßvögel angebracht. Die ersten Mojitos gibt's tatächlich an ambulanten Ständen schon vor den Absperrungen an der Kottbusser Brücke. Der Zugang zum MyFest ist nur auf der westlichen Seite des Kreisverkehrs möglich - und U-Bahn bzw. Schienenersatzverkehr fährt am Kottbusser Tor nicht mehr.

So sieht es am Kottbusser Tor aus: Polizei ist da, Martinshorn funktioniert, ansonsten strömen die Menschen. Viele Touristen, jung Leute mit und ohne „Wegebier“, und viele Familien mit Kindern. „Hoffentlich bleibt alles ruhig“, sagt ein Vater mit Kindern im Kita-Alter.

+++ 13 Uhr: BVG schließt U-Bahnhöfe +++

Um 13 Uhr hat die BVG die Bahnhöfe Warschauer Straße und Schlesisches Tor geschlossen. Seit 12 Uhr halten die U-Bahnen auch nicht mehr am Kottbusser Tor. Mehr Infos: Das sind die Änderungen im BVG-Verkehr am 1. Mai

+++ 12.40 Uhr: Die DGB-Demo im Video +++

+++ 12.20 Uhr: MaiGörli startet ruhig +++

Eine halbe Stunde nach Start des vom Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg organisierten Festes MaiGörli muss noch niemand am Zugang Tor 16 an der Ecke Forster Straße Schlange stehen. Auch die Taschenkontrollen durch das Sicherheitspersonal fallen eher lax aus. Kontrolliert werden fast nur die Taschen und Rucksäcke junger Männer.

+++ 12.20 Uhr: Müller spricht am Brandenburger Tor +++

Auch prominente Politiker nehmen an der Gewerkschaftsdemo teil, darunter Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) sowie mehrere Senatoren. "Wir müssen uns gemeinsam engagieren für eine solidarische Arbeitswelten", sagte er. Die Polizei verzeichnete zunächst keine Zwischenfälle bei der DGB-Demo.

+++ 12.08 Uhr: "Berlin muss sich jeder leisten können"

Christian Hoßbach, Vorsitzender von DGB Berlin-Brandenburg, fordert: "Berlin muss sich jeder leisten können, der hier lebt!"

+++ 11.45 Uhr: Nur wenige Besucher beim AfD-Fest +++

Der Andrang beim AfD-Fest hält sich in Grenzen - möglicherweise auch deswegen, weil die Polizei das Fest abgeriegelt hat und der Zugang vorbei an den Gegendemonstranten wenig einladend wirkt. Die AfD-Ordner prüfen auch Journalisten am Eingang intensiv und lassen nicht jeden rein. Der Berliner AfD-Chef Georg Pazderski: "Es ist schade, dass ein solches Fest nur unter Polizeischutz stattfinden kann."

+++ 11.37 Uhr: Polizei zeigt Karte von Sperrzonen in Kreuzberg +++

Rund um das "MyFest" hat die Polizei eine große Sperrzone für Autos eingerichtet. Damit soll das Fest auch vor Anschlägen geschützt werden. Auf einer dieser Karte informiert die Polizei, welche Bereiche gerade gesperrt sind.

+++ 11.15 Uhr: Protest gegen AfD-Fest +++

Die AfD feiert im Bleicheröderpark in Pankow. Vor dem Park protestieren einige hundert Bürger und Anhänger linker Gruppen. Die Polizei schützt das Fest mit einigen Dutzend Beamten.

+++ 10.40 Uhr: In Kreuzberg ist man vorbereitet +++

Die Commerzbank am Kottbusser Damm ist verbarrikadiert.

+++ 10.20 Uhr: Kurden nehmen an DGB-Demo teil +++

Beim DGB-Marsch laufen auch kurdische Demonstranten mit.

+++ 10 Uhr: MyFest startet mit Kundgebung - Görlitzer Park für MaiGörli gesperrt +++

Rund um Oranienstraße, Manteuffelstraße, Skalitzer Straße, Naunynstraße, Adalbertstraße und Oranienplatz wird in Kreuzberg wieder das MyFest mit Bands, Ständen und Kundgebungen gefeiert. Ab Mittag wird in Kreuzberg auch beim „MaiGörli“ im Görlitzer Park gefeiert. Der Park ist wegen des dortigen Festes erstmals abgesperrt. Besucher werden kontrolliert. Der Bezirk will so Überfüllung und Müll vermeiden.

+++ 9.30 Uhr: 17. Juni gehört heute den Fußgängern und Radfahrern +++

Wegen der Mai-Kundgebung ist der 17. Juni für den Autoverkehr gesperrt.

Noch hat die Polizei kaum etwas zu tun.

+++ 9.23 Uhr: Kultursenator Lederer ruft dazu auf, auf die Straße zu gehen +++

+++ 9 Uhr: Gewerkschafter sammeln sich zur DGB-Kundgebung +++

Der Feiertag beginnt mit Demonstrationszügen der Gewerkschaften zum Brandenburger Tor, wo es eine große Abschlusskundgebung gibt. Daneben sind tagsüber weitere Demonstration sowie Feiern in vielen Teilen der Stadt geplant. Langsam sammeln sich die DGB-Gewerkschafter in Mitte. Um 10 Uhr startet hier die traditionelle Kundgebung zum 1. Mai. Es werden bis zu 15.000 Menschen erwartet. Der Motorrad-, Skater- und Fahrradkorso soll schon um 9 Uhr beginnen.

+++ 8 Uhr: Innensenator erwartet "schwierigere" Situation als letztes Jahr +++

Innensenator Andreas Geisel (SPD) erwartete in Berlin eine Situation, die „vielleicht etwas schwieriger als im vergangenen Jahr“ ist. Die linksextreme Szene tritt demnach einheitlicher auf. Dazu kommt der Kurdenkonflikt, der die Stimmung anheizen könnte. Auch die Straßenschlachten beim G20-Gipfel in Hamburg könnten die Linksautonomen bestärken, hieß es.

+++ 6 Uhr: Die Polizei ist vorbereitet +++

Am Mai-Feiertag sind in Berlin rund 5300 Kräfte aus mehreren Bundesländern im Einsatz. Auch die Bundespolizei unterstützt. Die Polizei will nicht nur Kreuzberg im Blick haben, sondern ist auf mögliche „dezentrale Aktionen“ vorbereitet. Und hier wird heute demonstriert:

+++ 1 Uhr: Randalierer bewerfen BVG-Bus mit Steinen +++

Eine größere Gruppe Jugendlicher hat in der Nacht zum Dienstag in Berlin einen Linienbus mit Flaschen und Steinen beworfen. Es gingen mehrere Scheiben zu Bruch, wie ein Polizeisprecher sagte. Verletzt wurde niemand. Nach Aussage des Busfahrers bewarfen etwa 20 bis 30 Jugendliche, die sich unter den Yorckbrücken aufhielten, den Bus. Sie machten sich aber noch vor dem Eintreffen der Polizei aus dem Staub. Ob der Vorfall in Zusammenhang mit dem 1. Mai steht, ist unklar.

+++ 0 Uhr: Berlin tanzt friedlich in den Mai +++

Am Abend haben Tausende in Berlin weitgehend friedlich die Walpurgisnacht gefeirt. Auch eine linke Demo in Wedding blieb am Abend ruhig.

+++ So war die Walpurgisnacht in Berlin im Minutenprotokoll +++

+++ 22.25 Uhr: Autos gehen in Flammen auf +++

Mehrere Fahrzeuge sind in der Nacht zum Dienstag in Brand geraten. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Lesen Sie HIER mehr!

Vom 1. Mai in Berlin berichten Erik Baumgärtel, Michael Bee, Julius Betschka, Alexander Dinger, Isabell Jürgens, Uta Keseling, Nina Kugler, Michaela Menschner, Martin Nejezchleba, Hans H. Nibbrig, Nina Paulsen, Charlene Rautenberg und Alexander Uhl.

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