Walpurgnisnacht und 1. Mai

Diese Demonstrationen ziehen durch Berlin

Am Montag zieht ein Protestzug durch Wedding. Am 1. Mai werden 5300 Polizisten im Einsatz sein – nicht nur in Kreuzberg beim Myfest.

Der erste Tag im Mai 2017

Berlin hat einen überwiegend friedlichen 1. Mai erlebt. So war der Tag in Berlin im Video.

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Berlin. Rund um den 1. Mai finden in diesem Jahr auch wieder zahlreiche Kundgebungen, Demonstrationen und Kiezfeste sowie Motorrad- und Fahrradkorsos statt. Neu in diesem Jahr ist die Veranstaltung „Mai Görli“ im Görlitzer Park am 1. Mai. Im Internet kündigt die autonome Szene bereits Störungen der Feier an. Für den 1. Mai ist auch eine sogenannte Spaß-Demonstration in Grunewald angemeldet. Start ist um 13.30 Uhr am S-Bahnhof Grunewald. Die Demonstranten wollen im Villenort „für mehr Stimmung sorgen“.

Bereits am Montag bildet eine Demonstration gegen steigende Mieten und Kapitalismus in Wedding den Auftakt zu den zahlreichen Veranstaltungen. Erwartet werden am Montag ab 16 Uhr am U-Bahnhof Seestraße rund 2000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. In den vergangenen Jahren konnte die Polizei trotz aggressiver Stimmung Krawalle verhindern. Gleichzeitig werden Zehntausende Menschen in der Walpurgisnacht in verschiedenen Parks feiern. Allein im Mauerpark in Prenzlauer Berg werden Tausende Besucher erwartet.

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Wie berichtet, werden etwa 5300 Polizisten aus Berlin, aus neun anderen Bundesländern und von der Bundespolizei am Abend des 1. Mai in Kreuzberg unterwegs sein. Nach Angaben der Gewerkschaft der Polizei (GdP) werden „aufgrund des Einsatzaufkommens“ neben allen 16 Einsatzhundertschaften auch alle Alarmhundertschaften sowie 13 Einheiten aus anderen Bundesländern und dem Bund im Einsatz sein. Seit vielen Jahren gibt es während der 1.-Mai-Demonstration ab 18 Uhr oder danach Gewaltausbrüche von Links­extremisten und Angriffe gegen Polizisten. In den vergangenen Jahren ging die Gewalt zurück, allerdings sei in diesem Jahr die Situation vielleicht „etwas schwieriger als im vergangenen Jahr“, sagte Innensenator Andreas Geisel (SPD). Die linksextreme Szene trete einheitlicher auf, dazu komme der Kurdenkonflikt, der die Stimmung anheizen könnte. Die Veranstalter der Demons­tration hatten angekündigt, mit Fahnen der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK auf die Straße zu gehen.

„Wir sind gut aufgestellt, und ich möchte vorab neben unseren eigenen Kräften auch allen Kolleginnen und Kollegen danken, die sich auf den Weg gemacht haben, um Berlins Sicherheit zu wahren“, sagte der GdP-Landesvorsitzende Norbert Cioma. Die neue Polizeipräsidentin Barbara Slowik kündigte im Vorfeld der Demonstrationen an: „Wir werden mit allen sprechen, aber, und da können Sie sicher sein, bei Straftaten auch sehr konsequent vorgehen.“

Die aktuelle Folge des Berlin-Podcasts "Molle und Korn": Diesmal: AfD-Antrag will Berghain verbieten, So kurios reagiert das Berghain auf E-Mails, Paar hat Oralverkehr in Berliner S-Bahn, Das hält man in Lüderitz/Namibia von der Umbenennung der Berliner Lüderitzstraße:

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