Trotz niedriger Zinsen wollen die Deutschen auch im neuen Jahr vermehrt ihr Erspartes auf Tagesgeldkonten anlegen. Waren es im Jahr 2015 noch 24 Prozent, wollen 2016 bereits 28 Prozent ihr Geld auf ein verzinstes Konto einzahlen. Der Vorteil eines Tagesgeldkontos: Man kann, anders als beim Festgeld, täglich über sein Erspartes verfügen.
Wer im vergangenen Jahr sein Geld investierte, griff vornehmlich auf risikoarme Anlageprodukte zurück. Zu diesen gehören beispielsweise das Sparkonto oder das Tagesgeldkonto. „Die deutschen Anleger sind trotz anhaltender Niedrigzinsphase und dementsprechend magerer Renditen nicht bereit, ein höheres Risiko einzugehen“, erklärt Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des deutschen Bankenverbandes.
Das spricht für ein Tagesgeldkonto: Ein Tagesgeldkonto ist ein spezielles Konto bei einer Bank, das verzinst wird. Über das gesamte Guthaben kann der Kontoinhaber jederzeit zugreifen, denn anders als beispielsweise bei einem Sparbuch gibt es bei einem Tagesgeldkonto keine Kündigungsfristen. Diese tägliche Verfügbarkeit wie auch die Verzinsung sind die besonderen Vorteile eines solchen Kontos.
Ein Tagesgeldkonto hat auch einen Nachteil, denn die Bank kann jederzeit den Zinssatz unangekündigt ändern – das kann unter Umständen dazu führen, dass der Zinssatz gesenkt wird. Deswegen sollte man, bevor man sich für einen Anbieter entscheidet, einen Tagesgeldvergleich durchführen.




