Tagesgeld-Vergleich

Tagesgeld: Vermögen sollte gestreut werden

Verbraucherschützer raten Sparer, ihr Geld nicht nur auf einem Konto anzulegen, sondern mehrere zu nutzen.

Berlin. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat in den letzten Monaten mehrfach den Leitzinssatz gesenkt, sodass sich die Zinsen für Tagesgeld immer weiter nach unten bewegen. Bei klassischen Filialbanken bewegen sich die Zinssätze mittlerweile tatsächlich gen Nullprozent.

Tagesgeld ist eine sichere Anlageform

Es gibt aber einige Direktanbieter, die noch akzeptable Konditionen ermöglichen, obwohl sich auch hier die gesunkenen Zinsen bemerkbar gemacht haben. Aber aufgrund seiner Flexibilität und der täglichen Verfügbarkeit ist und bleibt ein Tagesgeldkonto eine attraktive Anlageform für Sparer.

Anleger, die einen höheren Betrag (ab 10.000 Euro) anlegen wollen, sollten die Eröffnung mehrerer Konten bei unterschiedlichen Banken in Erwägung ziehen. Einen Großteil des Betrages sollte man bei einem zinsstarken Anbieter anlegen und niedrigere Beträge bei bis zu zwei weiteren Banken, um bei einem Zinsanstieg schneller aktiv zu werden, um zu einem lukrativeren Anbieter wechseln zu können.

Das sollte man beachten

Bei der Anlage eines Tagesgeldkonten sollte man vor allem darauf achten, dass es sich um eine Bank handelt, die der gesetzlichen Einlagensicherung oder einer vergleichbaren Institutssicherung unterliegt (die Einlagensicherung garantiert die Sicherheit des angelegten Geldes bis zur Höchstgrenze von 100.000 Euro pro Konto und Bank). Ein Plus: Bei vielen Banken wird keine Mindesteinlage erforderlich. Somit können selbst Kleinsparer von höheren Zinsen profitieren.

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