Am 10. Juni hat das Warten ein Ende: Dann beginnt die Fußball-EM 2016 mit dem Eröffnungsspiel Frankreich gegen Rumänien.

Gespielt wird im größten EM-Stadion, dem Stade de France in St. Denis vor den Toren der französischen Hauptstadt Paris. Der Anstoß ist für 21.00 Uhr geplant.

Frankreich geht als klarer Favorit in das EM-Eröffnungsspiel

Als Gastgeber hat Frankreich den Titelgewinn als großes Ziel ausgegeben. Während Frankreich nicht nur in Gruppe A der Favorit ist, sondern generell auch zu den Kandidaten für den Titelgewinn gezählt wird, geht Rumänien als Außenseiter ins Turnier.

Angesichts der weiteren Gruppengegner Albanien und Schweiz wäre für die rumänische Auswahl, die zuvor letztmals bei der EM 2008 bei einem großen Turnier vertreten war, schon der zweite Platz ein Riesenerfolg

Die Rumänen sind sich der Schwere der Aufgabe bewusst. Frankreich sei ein Team auf Weltklasse-Niveau, sagte Mittelfeldspieler Ovidiu Hoban: "Alle ihre Spieler spielen in europäischen Top-Klubs. Das ist ihre Stärke, ich sehe keine Schwachstellen."

Das Eröffnungsspiel zur EM 2016 live im Free-TV

Das erste Spiel der EM 2016 wird am Freitagabend (10. Juni 2016) im ZDF zu sehen sein. Ab 19.25 Uhr beginnt mit dem EM-Magazin "Countdown" die Vorberichterstattung zum Spiel: Im ZDF EM-Studio empfangen Oliver Welke und Oliver Kahn zwei Gäste: Sebastian Kehl, der seine Profikarriere beendet hat, und Marius Trésor, den ehemaligen französischen Nationalspieler.

Um 21.00 Uhr soll die Partie nach einer kurzen Eröffnungsfeier beginnen. Béla Réthy kommentiert live von der Partie aus dem Stadion in Saint-Denis.

Das Spiel Frankreich gegen Rumänien im Livestream

Neben der TV-Übertragung des Eröffnungsspiels bietet das ZDF auch einen Live-Stream an, mit dem die Partie auf mobilen Endgeräten wie Smartphones, Tablets oder Laptops verfolgt werden kann. Der kostenlose Livestream ist zu erreichen über sport.zdf.de.

Eröffnungsspiel Frankreich gegen Rumänien im Liveticker

Für alle, die das Spiel nicht live im Stadion oder TV mitverfolgen können, bietet die Berliner Morgenpost den EM-Liveticker. Verfolgen Sie den Auftakt zur Europameisterschaft live und verpassen Sie kein Tor:

>>> Hier geht es zum Liveticker: Frankreich vs. Rumänien

Mit diesem Kader will Frankreich Europameister werden

Nationaltrainer Didier Deschamps verzichtet neben Karim Benzema, auch auf Franck Ribéry (FC Bayern), zudem muss er ohne seinen verletzten Abwehrchef Raphael Varane (Real Madrid) auskommen. Nationaltrainer Didier Deschamps: „Jetzt kommt es umso mehr auf das Kollektiv an.“

Kingsley Coman vom deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München ist der einzige Bundesliga-Legionär im Aufgebot von Gastgeber und Mitfavorit Frankreich für die Endrunde der Europameisterschaft (10. Juni bis 10. Juli). Nationaltrainer Didier Deschamps hatte sich bereits am 13. Mai auf 23 Spieler festgelegt und allein die verletzten Verteidiger Jeremy Mathieu (FC Barcelona) und Raphael Varane (Real Madrid) durch Adil Rami (FC Sevilla) und Samuel Umtiti (Olympique Lyon) ersetzt.

Am späten Abend des 31. Mai musste Deschamps allerdings noch einen Rückschlag verkraften: Mittelfeld-Stammkraft Lassana Diarra (Olympiaque Marseille) musste verletzt passen, für den früheren Real-Akteur rückte kurz vor Meldeschluss Morgan Schneiderlin von Manchester United nach.

Angeführt wird das Aufgebot von Juventus Turins Mittelfeld-Star Paul Pogba und Offensiv-Wirbelwind Antoine Griezmann vom unterlegenen Champions-League-Finalisten Atlético Madrid.

Mit diesem Kader treten die Rumänen an

Mitteldfeldspieler Alexandru Maxim vom Bundesliga-Absteiger VfB Stuttgart ist aus dem Aufgebot der rumänischen Fußball-Nationalmannschaft für die EM in Frankreich (10. Juni bis 10. Juli) gerutscht. Coach Anghel Iordanescu strich den 25-Jährigen nach dessen enttäuschender Leistung im Länderspiel gegen die Ukraine (3:4) aus seinem Kader.

Damit reisen die Rumänen ohne Deutschland-Legionär zur Europameisterschaft, angeführt wird das Team vom 110-maligen Nationalspieler Razvan Rat (Rayo Vallecano). -

In diesem Stadion findet das Eröffnungsspiel statt

Das französische Nationalstadion in Saint-Denis im Norden von Paris wurde anlässlich der Weltmeisterschaft 1998 gebaut. Mit 81.338 Plätzen ist es das größte Stadion Frankreichs. Allerdings ist es nicht die Spielstätte eines festen Vereins, sondern dient mehreren Nationalmannschaften unterschiedlicher Sportarten und bei Pokal-Endspielen als Austragungsort. Bemerkenswert: Die Tribünen im Unterrang können bewegt werden, um somit mehr Platz im Innenraum (beispielsweise für Leichtathletikbahnen) zu schaffen.