DFB-Pokal

Berlin hat den Pokal – und 225.000 erfolglose Ticketwünsche

Seit Mittwoch ist der DFB-Pokal in Berlin. Bevor er am 21. Mai an den Pokalsieger überreicht wird, wird er ausgestellt.

Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Reinhard Grindel (l), übergibt im Roten Rathaus den DFB-Pokal an den Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD). Der Pokal wird die nächsten Wochen im Rathaus ausgestellt

Der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Reinhard Grindel (l), übergibt im Roten Rathaus den DFB-Pokal an den Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD). Der Pokal wird die nächsten Wochen im Rathaus ausgestellt

Foto: Kay Nietfeld / dpa

Berlin.  Berlins Regierende Bürgermeister Michael Müller nahm am Mittwoch den DFB-Pokal aus den Händen Reinhard Grindels entgegen, dem neuen Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes.

Hertha BSC musste den Traum vom „Finale im eigenen Wohnzimmer“ ja bereits im Halbfinale gegen Borussia Dortmund (0:3) begraben. So kämpft der BVB im Endspiel am 21. Mai im bereits ausverkauften Olympiastadion gegen Bayern München.

Natalie Geisenberger trägt die Trophäe ins Olympiastadion

Es gab 300.000 Anfragen für die 75.000 Tickets. Der Regierende Müller sagte: „Ich war wie viele Berliner enttäuscht und hatte gehofft, dass es noch einen Schritt weiter geht.“ Insgesamt aber gehe Hertha „einen tollen Weg“.

Beim 73. Pokalfinale wird Natalie Geisenberger, Rodel-Doppelolympiasiegerin, die Trophäe ins Olympiastadion tragen. Die 28-Jährige sagte in Berlin: „Jetzt ist noch die Frage, barfuß oder nicht? Mit ­Stöckelschuhen auf Rasen - das kann ich nicht.“

DFB-Pokal in Berlin übergeben
DFB-Pokal in Berlin übergeben