Von Janine Meul

Womit haben Kinder einst gespielt? Welches waren die beliebtesten Namen? Was war anders als heute? Seit nunmehr 60 Jahren vermittelt ELTERN Informationen, Unterstützung und Inspiration rund um das Thema Familie. Was 1966 mit dem ersten Heft begann, entwickelte sich zu einem der größten und bekanntesten deutschen Portale zu Kinderwunsch, Schwangerschaft und Erziehung. Wie viel sich in dieser Zeit verändert hat, zeigt eine Zeitreise:
Kindheit früher und heute: Beliebte Kindernamen
Im Jahr 1966 wurden kleine Mädchen hierzulande am liebsten Sabine genannt. Bei Jungen war der Name Thomas besonders verbreitet. Und Kinder, die 2026 geboren wurden? Sie haben besonders gute Chancen, Noah oder Emilia zu heißen.
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Kindheit früher und heute: Alter bei der Geburt
Das durchschnittliche Alter von Frauen in Westdeutschland bei der Geburt des ersten Kindes lag im Jahr 1966 bei etwa 24 bis 25 Jahren. Mittlerweile sind Mütter bei der Geburt ihres ersten Kindes durchschnittlich 30,5 Jahre alt – und die Väter 33,3 Jahre.
Kindheit früher und heute: Erwerbstätigkeit
Bis 1977 durfte eine verheiratete Frau in der Bundesrepublik Deutschland nur dann arbeiten, wenn dies mit ihren Pflichten in Ehe und Familie vereinbar war. Vorrangig wurde das Hausfrauenmodell gelebt. Aktuell liegt die Erwerbstätigenquote von Müttern bei etwa 70 Prozent. Im Jahr 2025 arbeiteten 71,2 Prozent der Mütter mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren.
Kindheit früher und heute: Kino-Hit
1966 begeisterte der Kinofilm „Asterix der Gallier“ viele Kinder. Auch die „Familie Feuerstein“ war ein Film-Hit. Im Jahr 2026 kommt kaum ein Kind um „Der Super Mario Galaxy Film“ herum.

Kindheit früher und heute: Sicherheit im Verkehr
Anschnallen im Auto oder Fahrradhelme waren 1966 noch nicht üblich. Die Anschnallpflicht gilt in Deutschland seit 1976, für die Rückbank erst seit 1984. 1975 wurde der erste Fahrradhelm auf den Markt gebracht. Nicht nur Anschnallen und Fahrradhelme sind mittlerweile die Norm, auch Kindersitze wurden 1993 zur Pflicht. Seit 2013 sollen Kinder bis 15 Monate im rückwärtsgerichteten Sitz fahren.
Kindheit früher und heute: Erziehung
1966 war von traditionellen, oft noch autoritären Mustern geprägt. Doch mit der 68er-Bewegung wurden etablierte Erziehungsmodelle infrage gestellt. Erst im Jahr 2000 trat das Gesetz zur gewaltfreien Erziehung in Kraft, das Kindern das Recht einräumt, ohne körperliche und seelische Gewalt aufzuwachsen. Eltern setzen vermehrt auf kindliche Mitbestimmung, respektvolle Kommunikation und Grenzensetzung auf Augenhöhe.
- Altersunterschied: Mein Mann ist 14 Jahre jünger: „Andere Frauen waren ihm zu doof“
- Sexualität: Jungfrau und Single Mitte 30: „Ich habe Angst, dass ich alleine ende“
- Stille Geburt: Sternenkind: „Unser Sohn war gesund – und trotzdem starb er“
- Familie: Überforderter Vater: „Bin an meinen Ansprüchen gescheitert“
Kindheit früher und heute: Ernährungsgewohnheiten
Im Jahr 1966 lag der jährliche Verbrauch von Tiefkühlprodukten (ohne Speiseeis) in Deutschland bei 4,9 Kilogramm pro Person. Im Jahr 2025 lag der Tiefkühl-Verbrauch bei 51,6 Kilogramm pro Person.
Kindheit früher und heute: Geburten
Im Jahr 1966 gab es in Deutschland 1.318.303 Lebendgeborene. Die zusammengefasste Geburtenziffer lag zu dieser Zeit bei etwa 2,5 Kindern pro Frau. Im Jahr 2025 kamen rund 654.241 Kinder zur Welt. Die Geburtenrate lag bei 1,32 Kindern je Frau – Tendenz sinkend.
Kindheit früher und heute: Spielen
In den 1960er Jahren haben einige Spielklassiker den Markt erobert, darunter Twister, das „Lustige Taschenbuch“ und Lego Duplo. 2026 sind Squishy Dumplings ein echter Hype. Aber auch die Neuerscheinungen der 60er sind nach wie vor sehr beliebt.
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