• Claudia erlebt eine unkomplizierte und unbeschwerte Schwangerschaft
  • Doch in der 39. Schwangerschaftswoche kommt es zur Tragödie
  • Ihr Sohn Matti stirbt im Mutterleib. Dabei war er gesund in seiner Entwicklung

Es war alles vorbereitet. Der Wickeltisch war aufgestellt, dessen Schubladen mit Stramplern und Söckchen befüllt, das Beistellbett stand bereits neben dem Elternbett und der Kindersitz war fest im Auto installiert. Claudia und Robert Ludwig hatten alle Vorbereitungen für die Geburt ihres ersten Sohnes getroffen. Jetzt hieß es nur noch abwarten, bis das Baby sich auf den Weg machte. Schließlich waren es nur noch wenige Tage bis zum errechneten Geburtstermin. „Wir waren so glücklich, so voller Zuversicht, schon bald unser Baby willkommen zu heißen“, sagt Claudia. Doch die Freude nahm ein abruptes Ende.

Es ist ein Wochenende im April, Claudia ist in der 39. Schwangerschaftswoche, als sie stutzig wird. „Irgendwann fiel mir auf, dass ich keine Tritte und Bewegungen mehr vom Baby spürte“, erinnert sich die 27-Jährige. Zuerst macht sich die junge Frau nicht allzu große Sorgen, schließlich verhalten sich viele Ungeborene kurz vor der Geburt ruhiger, weil im Bauch der Mutter nicht mehr viel Freiraum für Bewegungen bleibt. Doch als die werdende Mutter auch am Sonntagabend keine Bewegungen spürt, beschleicht sie ein ungutes Gefühl. „Also haben wir beschlossen, gleich am Montagfrüh unsere zwei Hebammen zu kontaktieren“, erzählt Claudia.

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