• Wasserfasten soll beim Entgiften helfen – doch was passiert wirklich im Körper?
  • Das sind die Vorteile und die Nachteile der sogenannten „Nulldiät“
  • Was Experten von langfristigem Wasserfasten halten – und wer es besser nicht probieren sollte

Wasserfasten, auch Wasser-Diät genannt, ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Die Methode verspricht nicht nur, innerhalb weniger Tage Gewicht zu verlieren, sondern auch eine „Reinigung“ verschiedener Körperprozesse. Doch was ist dran am Wasserfasten? Und wer sollte es lieber lassen?

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Wasserfasten ist eine spezielle Form des Fastens, bei der ausschließlich Wasser getrunken wird. Es wird oft als „Nulldiät“ bezeichnet, da keine Kalorien aufgenommen werden. Während des Wasserfastens verzichtet man auf jegliche Nahrung und nimmt nur Wasser zu sich. Empfohlen werden in der Regel zwei bis drei Liter stilles Wasser über den Tag verteilt.

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Wasserfasten: Das sind die Vorteile

Laut verschiedenen Studien kann das Wasserfasten sich positiv auf die Gesundheit auswirken. So gibt es Hinweise darauf, dass Wasserfasten die Autophagie fördert, einen Prozess, bei dem der Körper beschädigte Zellen abbaut und recycelt. Dadurch könnte das Risiko, an chronischen Krankheiten wie Krebs, Diabetes und Herzstörungen zu erkranken, gesenkt werden.

Gleichzeitig purzeln durch den Verzicht auf Kalorien natürlich die Kilos. Auch wird durch den Verzicht auf feste Nahrung das Verdauungssystem entlastet.

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Abnehmen: So beginnt man mit dem Wasserfasten

Eine wissenschaftliche Empfehlung, wie man mit dem Wasserfasten beginnt, gibt es nicht. Wer noch keine Erfahrung damit hat, sollte seinen Körper am besten drei bis vier Tage lang auf den Verzicht auf Nahrung vorbereiten. Dazu rät zum Beispiel das Gesundheitsportal „Healthline“, zu jeder Mahlzeit kleinere Portionen zu essen oder einen Teil des Tages zu fasten. Generell ist es immer ratsam, vor dem Wasserfasten einen Arzt zu konsultieren.

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In einer polnischen Studie ließen Wissenschaftler zwölf Männer sogar über acht Tage lang nur Mineralwasser trinken. Am Ende des Versuchs empfanden die Probanden ein geringeres Stressniveau und hatten viel Gewicht verloren. Laut der Untersuchung befanden sie sich alle in einem guten Zustand. Die Forscher raten jedoch dringend davon ab, unbeaufsichtigt über den gleichen Zeitraum zu fasten.

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Risiken beim Wasserfasten: Warnung vor dem Jo-Jo-Effekt

Längere Wasserfasten-Perioden sollten nur unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden. Empfohlen wird grundsätzlich 24 bis 72 Stunden zu fasten. Denn Wasserfasten bleibt für den Körper eine Extremsituation, die viele Risiken birgt. Schwangere, Stillende, Menschen mit chronischen Erkrankungen, Essstörungen oder Untergewicht sollten darauf verzichten.

Da keine Nahrung aufgenommen wird, kann es zu einem Mangel an wichtigen Nährstoffen kommen. In den ersten Tagen des Wasserfastens können Kreislaufprobleme wie Schwindel auftreten, und der Körper kann während des Fastens Muskelmasse abbauen. Außerdem kann es nach dem Fasten zu einem Jo-Jo-Effekt kommen, wenn die Ernährung nicht umgestellt wird.