• Neukunden bekommen bei der Santander aktuell für vier Monate einen Aktionszins fürs Tagesgeld
  • Ein Haken sind die variablen Zinsen nach Ende der Neukunden-Aktion
  • Gibt es bessere Alternativen zum Angebot der Santander? Wir haben die Zinsen verglichen

Das Tagesgeld der Santander bietet attraktive Zinsen für Neukunden. Nach vier Monaten gilt allerdings ein deutlich niedrigerer Basiszinssatz – ist das Tagesgeldkonto der Santander trotzdem attraktiv? In unserem Überblick haben wir uns die Konditionen der Bank für das Tagesgeld genauer angeschaut und die Zinsen mit denen anderer Banken verglichen.

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Im Jahr 1957 gegründet, gehört die Santander mit rund 4.900 Mitarbeitenden zu den größten Privatbanken in Deutschland. Privat- wie auch Geschäftskunden können sich online, telefonisch oder in über 180 Filialen zu Finanzdienstleistungen beraten lassen. Das Portfolio der Santander reicht von einem Girokonto über Kreditkarten und Kredite bis zu Wertpapieren und Sparkonten.

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Tagesgeld der Santander

Passend zum Girokonto

Inhaltsverzeichnis

  1. Anlageprodukte der Santander
  2. Tagesgeld der Santander
  3. Alternativen zum Tagesgeld
  4. Einlagensicherung der Santander
  5. Studien zur Santander

Neben einem Wertpapierdepot bietet die Santander für Anleger zwei weitere Sparoptionen: ein Tagesgeldkonto mit 2,75 Prozent Zinsen und ein Festgeld (Sparbrief)* mit bis zu 2,25 Prozent Verzinsung. Ein Tagesgeldkonto der Santander* ist für das Festgeld Voraussetzung. Das Tagesgeldkonto dient als Verrechnungskonto. Ein Girokonto der Santander ist für die Geldanlage nicht zwingend nötig.

Wie viel Zinsen zahlt die Santander für ein Tagesgeld?

Aktuell bekommen Neuanleger für ein Tagesgeld 2,75 Prozent Zinsen. Der Zinssatz gilt für die ersten vier Monate. Sechs Monate davor darf kein Tagesgeld bei der Santander geführt worden sein. Wichtig zu beachten: Nach Ablauf der vier Monate gilt der variable Tagesgeldzinssatz von aktuell 0,30 Prozent. Die Kontoführung ist kostenlos – dieselben Konditionen gelten auch für Minderjährige.

Das Tagesgeld der Santander kann online eröffnet* werden. Voraussetzung ist ein Wohnsitz in Deutschland. Das Tagesgeldkonto für Kinder kann jedoch nur in einer Filiale abgeschlossen werden. Bei beiden Tagesgeldkonten sind die variablen Zinsen ein Nachteil. Der aktuell gültige Zinssatz von 0,30 Prozent liegt noch unter der Inflation von 2,60 Prozent im Dezember 2024.

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Unsere Lesetipps zum Tagesgeld:

Alternativen zur Santander bieten teils mehr Zinsen

Mehr Zinsen für Bestandskunden bietet das Tagesgeld der J&T Direktbank* mit 2,10 Prozent Zinsen. Auch die Guthabenzinsen von Trade Republic oder das Cashpluskonto von Unitplus* bieten für Anleger längerfristig mehr Zinsen. Die beiden Anlageprodukte sind streng genommen kein Tagesgeld, kommen einem Tagesgeldkonto aber nahe.

Grundsätzlich gilt: täglich verfügbare Anlageprodukte bieten keine Zinsgarantie. Variable Zinssätze können sich jederzeit ändern. Das Tagesgeldkonto eignet sich daher als Notgroschen und für die kurz- bis mittelfristige Geldanlage.

Weitere Tests zu diversen Produkten und Trends finden Sie auf der Themenseite der Berliner Morgenpost.

Langfristig stabile Zinsen bietet ein Festgeldkonto. Die Santander bietet mit dem Sparbrief ein Festgeld an. Zu beachten ist, dass das Geld während der Laufzeit gebunden ist. Zudem gelten oft Minimal- und Höchstbeträge für die Anlagesumme. Die Santander bietet für das Festgeld* bis zu 2,25 Prozent Zinsen ab einer Anlagesumme von 2.500 Euro an.

Alternativen zum Tagesgeld der Santander im Überblick:

BankZinsen pro Jahr
Santander2,75 Prozent (0,30 Prozent variabler Zinssatz)
Trade Republic3,00 Prozent
Unitplus2,98 Prozent
J&T Direktbank2,10 Prozent
Targobank2,80 Prozent (0,60 Prozent variabler Zinssatz)
ING3,00 Prozent (1,00 Prozent variabler Zinssatz)
comdirect2,75 Prozent (0,75 Prozent variabler Zinssatz)
Postbank2,25 Prozent variabler Zinssatz
C24 Bank2,00 Prozent

Datenstand ist der 30. Januar 2025. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Die Zinssätze werden regelmäßig aktualisiert. Es gelten die Bedingungen der jeweiligen Bank.

Derzeit bieten nur noch wenige Banken stabil über drei Prozent Zinsen für ein Tagesgeld an. Die meisten Banken fallen nach wenigen Monaten unter die Ein-Prozent-Marke. Neben Angeboten wie von Trade Republic oder Unitplus können Alternativen zum Tagesgeld wie Geldmarktfonds interessant sein. Geldmarkt-ETFs zählen zu den risikoärmsten Wertpapieren und sind etwa über das Wertpapierdepot der Santander oder das eines Brokers verfügbar.

Wie sicher ist das Tagesgeld bei der Santander Bank?

Die Einlagensicherung ist in der Europäischen Union (EU) einheitlich geregelt. Maximal werden 100.000 Euro je Kunde und Bank im jeweiligen Mitgliedsstaat abgesichert. Finanzexperten wie die Tester der Stiftung Warentest raten jedoch nur zu Staaten, die eine Top-Bewertung der großen Ratingagenturen (AAA oder Aaa) bekommen haben. Mehr dazu im Tagesgeldvergleich via test.de.

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Das Fest- und Tagesgeld der Santander gilt daher als sicher. Neben der Santander bietet auch die Targobank ein Tagesgeldkonto unter deutscher Einlagensicherung an. Weitere Alternativen sind das Extra-Konto der ING*, das Tagesgeld der comdirect oder das Tagesgeldkonto der Postbank. Die Targobank und die Postbank bieten wie auch die Santander Filialen mit einer Beratung vor Ort an. Die comdirect und die ING sind reine Direktbanken ohne Filialnetz.

Was sind Ratingagenturen?

Ratingagenturen bewerten, wie sicher es ist, Geld an Länder, Städte, Firmen oder für Finanzprojekte zu verleihen. Sie vergeben dafür Noten, die „Ratings“ genannt werden, damit Investoren besser entscheiden können, wo sie ihr Geld anlegen. Große Ratingagenturen sind Standard & Poor’s (S&P), Moody’s und Fitch Ratings. Diese Agenturen haben einen großen Einfluss, weil sie beeinflussen, wie viel Zinsen jemand zahlen muss, wenn er sich Geld leiht.

Ein gutes Rating kann Vertrauen in die Wirtschaft eines Landes und seine Banken schaffen. Wenn Ratingagenturen einem Land oder seinen Banken ein gutes Rating geben, kann das bedeuten, dass das Risiko einer Bankpleite geringer ist. Das kann das Vertrauen der Menschen in die Sicherheit ihrer Einlagen stärken.

Fazit zur Santander: ein großer Haken

Als eine von wenigen Filialbanken in Deutschland bietet sie für ein Fest- und Tagesgeld eine Verzinsung über der Inflationsrate an. Zum Vergleich: Laut „Verivox“ zahlen viele Sparkassen und Genossenschaftsbanken gar keine Tagesgeldzinsen – trotz eines Leitzinses von aktuell 2,75 Prozentpunkten.

Die Santander bietet nach vier Monaten nur noch eine Verzinsung von unter einem Prozent an – ein Haken am sonst so attraktiven Angebot. Der Wertverlust durch die Inflation ist nach vier Monaten dadurch höher als der Zinsertrag. Trotzdem kann sich ein Tagesgeld der Santander lohnen. Dank der stabilen Einlagensicherung eignet es sich für die finanzielle Notreserve.

*Der Artikel enthält sogenannte Affiliate-Links. Die verlinkten Angebote stammen nicht vom Verlag. Wenn Sie auf einen Affiliate-Link klicken und über diesen einkaufen, erhalten wir vom entsprechenden Anbieter eine Provision. Die Auswahl der Produkte wird davon nicht beeinflusst, die Redaktion arbeitet zu 100 Prozent unabhängig. Für Sie als Nutzerinnen und Nutzer verändert sich der Preis nicht, es entstehen Ihnen hierdurch keine zusätzlichen Kosten. Die Einnahmen tragen dazu bei, Ihnen hochwertigen, unterhaltenden Journalismus kostenfrei anbieten zu können.