- Kunden der Sparkasse bekommen oft nicht viel Zinsen für ihr Tagesgeld
- Zwei Alternativen innerhalb der Bankengruppe bieten langfristig etwas mehr Rendite
- Eine Option ist der S-Broker der Sparkasse, der unter anderem Guthabenzinsen bietet
Das Tagesgeld der Sparkasse ist beliebt. Es bietet jedoch oft weniger Zinsen als Online-Banken. In diesem Artikel vergleichen wir zwei Alternativen der Sparkassen-Gruppe. Beide locken mit attraktiven Zinsen. Sie eignen sich für Kunden, die der Sparkassen-Gruppe treu bleiben möchten. Konkret geht es um eine Direktbank aus Frankfurt am Main und die Zinsen, welche der Broker der Sparkasse bietet.
Wir haben uns beide Alternativen angeschaut und erklären, wie die Verzinsung funktioniert.
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- 2,75 % Zinsen für vier Monate
- Einlagensicherung in Deutschland
- Keine Mindesteinlage
- Niedriger Basiszinssatz von 0,60 %
- Aktionszins nur bis 250.000 Euro
- Aktion gilt nur für Neuanleger
Statt regionale Sparkasse: Zwei Alternativen für mehr Zinsen
- Das Tagesgeldkonto der 1822direkt*: Die Direktbank ist eine Tochter der Frankfurter Sparkasse. Hier gibt es für Neukunden 2,75 Prozent Zinsen für das Tagesgeld bis 250.000 Euro. Nach vier Monaten sinkt der Zinssatz auf 0,60 Prozent.
- Das Online-Depot S Broker*: Das Online-Depot S Broker der Sparkassen bietet 1,50 Prozent Guthabenzinsen und die Option, in Tagesgeld-nahe Geldmarkt-ETFs zu investieren.
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Eine der beiden Optionen ist das Tagesgeldkonto bei der 1822direkt – ein Tochterunternehmen der Frankfurter Sparkasse. Wie viele ihrer Konkurrenten ist auch die 1822direkt eine Direktbank – allerdings mit Sitz in Deutschland
Mehr Zinsen für Kunden der Sparkasse – Online-Depot statt Tagesgeld
Mit 2,75 Prozent Neukunden-Zinsen gehört die 1822direkt zum Mittelfeld der Banken mit Tagesgeld-Vergleich. Zudem gibt es einen Haken: Nach Ende der Neukunden-Aktion von vier Monaten rutschen Neukunden in den Basiszinssatz von derzeit 0,60 Prozent. Der Aktionszinssatz gilt zudem nicht für Bestands- und Kunden der Frankfurter Sparkasse. Für sie könnte die zweite Hintertür interessant sein.

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Diese Hintertür heißt S Broker: Dahinter verbirgt sich das Online-Depot der Sparkassen – also der Handelsplatz für Wertpapiere wie Aktien oder ETFs. Zusätzlich bietet das Online-Depot S Broker der Sparkassen* ein Sparkonto mit besseren Konditionen als viele der normalen Tagesgeldkonten. Bestandskunden bekommen hier 1,50 Prozent Zinsen. Verzinst wird bis zu einem Betrag von 500.000 Euro
Tagesgeld-Deals der Sparkassen: Direktbanken oft bessere Alternative
Für die Depot-Nutzung S Broker fallen bei der Sparkasse aktuell keine Gebühren an. Ein weiterer Vorteil: Neben der Geldanlage öffnet sich für Verbraucher auch die Tür zum Wertpapierhandel. Gerade in Zeiten weiter niedriger Zinsen bietet sich das Sparen über die Wertpapiere als längerfristige Anlagestrategie an. Die Eröffnung eines Online-Depots ist hier der erste Schritt.
Zur Wahrheit gehört jedoch auch: Im Vergleich mit anderen Direktbanken sind die zwei Angebote der Sparkasse nicht die besten. Ein Grund sind die stark fallenden Zinssätze nach Ende der Neukunden-Aktion.
Unsere Lesetipps zum Tagesgeld:
- Leitfaden: Tagesgeld-Guide: In fünf Schritten zum neuen Tagesgeldkonto
- Statt Sparbücher: Kaum Zinsen fürs Tagesgeld: Sparkassen-Kunden haben Alternativen
- Statt Tagesgeld: Diese Alternativen bieten langfristig mehr Rendite
- Tagesgeld-Upgrade: So gelingt der Einstieg ins ETF-Sparen
- Aktuelle Infos: Unser Spar-Ticker zum Fest- und Tagesgeld
Auch im Vergleich 1822direkt mit der schwedischen TF Bank* oder dem Tagesgeld der J&T Direktbank* zeigt sich: Rein die Zinsen beachtet, bieten ausländische Direktbanken oft die besseren Konditionen.
| 1822direkt | TF Bank | J&T Direktbank | |
|---|---|---|---|
| Zinsen | 2,75 % für vier Monate | 3,05 % für drei Monate | |
| Basiszinssatz (variabel) | 0,60 % | 1,45 % | 2,10 % |
| Maximaler Anlagebetrag | 250.000 Euro | 100.000 Euro | 500.000 Euro |
| Zinsauszahlung | jährlich (zum Jahresende) | monatlich | monatlich |
| Einlagensicherung | Ja, in Deutschland | Ja, in Schweden | Ja, in Tschechien |
Direktbanken locken mit aktuell besseren Tagesgeldzinsen
Das Tagesgeld im europäischen Ausland anzulegen, klingt erst einmal riskant. Allerdings greift die Einlagensicherung von 100.000 Euro je Kunden und Bank im gesamten Euroraum. Zudem haben viele ausländische Direktbanken eine Zweigstelle in Deutschland und stehen bei Fragen zur Verfügung.
Tages- oder Festgeldkonten lassen sich zudem online abschließen – die Identifikation ist über Videokonferenzen möglich. Somit ist das Eröffnen eines Tagesgeldkontos im Ausland nicht zwingend komplizierter als im Inland.
Beachten sollten Sparer bei einem Fest- oder Tagesgeld im Ausland die Bonität des jeweiligen Landes. Die Stiftung Warentest rät ausschließlich zu Staaten mit einer guten Ratingbewertung (AAA oder Aaa). Länder wie Italien oder Spanien erfüllen das Kriterium aktuell nicht. Zu Empfehlen sind neben Deutschland und Frankreich etwa skandinavische Länder wie Dänemark oder Schweden.
Auch Direktbanken in Deutschland bieten oft bessere Konditionen als die Sparkasse. Ein Beispiel ist das Tagesgeld der ING* oder das Tagesgeldkonto der comdirect*.
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