Sie könnten der erste Schritt auf dem Weg zur Überwindung eines amerikanischen Traumas werden, das 2015 auf einer Rolltreppe in New York anfing. Die am Dienstag stattfindenden Wahlen zum Kongress in Washington bieten die Chance, ein mutwillig zerrissenes und in die Erschöpfung getriebenes Land auf den schwierigen Kurs der Genesung zu führen – wenn die Wähler mehrheitlich die Ein-Mann-Partei des Weißen Hauses unmissverständlich an breiter Front abstrafen.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion
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So unmissverständlich, dass jeder Versuch (und er wird kommen aus dem Lager des Präsidenten bei unliebsamen Ergebnissen), die Wahl als „gestohlen“ zu diffamieren, im Keim erstickt wird.
Donald Trumps Republikaner haben den USA und einem großen Teil der Welt ein unentschuldbares Schleudertrauma verpasst, das ohne Vergleich ist. Er ist nicht ohne Grund der unbeliebteste Präsident seit Jahrzehnten.
Midterms 2026: Kurswechsel in den USA? Die Umfragen machen Hoffnung
Auf der zweiten Etappe seiner Amtszeit bis Ende 2028 muss dieser Präsident so wirkungsvoll wie möglich eingehegt werden, um nicht noch größeren Schaden anzurichten.

Eine klug auf das Allgemeinwohl ausgerichtete doppelte Mehrheit der Demokraten, die sich mit Verstand statt Rache den Themen Lebenshaltungskosten, Korruption, Krieg und Frieden und den Umwälzungen durch Künstliche Intelligenz widmet, könnte einem Präsidenten, der seine Exekutiv-Macht mutmaßlich per Dauer-Veto ausüben und so noch unpopulärer würde, Paroli bieten.
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Dazu ist eine Zurückweisung der „Grand Old Party” nötig, die über jeden Zweifel erhaben ist. Ob es so kommt? Die Umfragen machen Hoffnung. Aber den Kurswechsel können nur die Wähler einleiten. D-Day ist heute.










