Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich dafür ausgesprochen, dass eine Frau auf Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier folgen soll. „Ich werde der Partei eine gemeinsame Kandidatin vorschlagen, eine Kandidatin der politischen Mitte. Ich bin festgelegt, in der Frage, dass es eine Frau werden muss“, sagte er bei der nicht-öffentlichen CDU-Kreisvorsitzendenkonferenz in Berlin, wie die Deutsche Presse-Agentur von Teilnehmern erfuhr.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

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CSU-Chef Markus Söder macht sich seit Monaten für die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner stark, SPD-Fraktionschef Matthias Miersch hat sich inzwischen hinter diesen Vorschlag gestellt. Aus der CDU werden neben Familienministerin Karin Prien auch Bundestagspräsidentin Julia Klöckner und die frühere Parteichefin und Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer als mögliche Kandidatinnen genannt.

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Wen will Merz als Bundespräsidentin? Am 9. November legt sich CDU auf Kandidatin fest

Über die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird am 30. Januar 2027 entschieden. Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Prien geht davon aus, dass sich ihre Partei am 9. November auf eine Kandidatin festlegt.

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Die Frage verfolgt Merz bis ans andere Ende der Welt
Rambo Zambo – Der Merz-Podcast
 

Am 9. November sind Sitzungen des CDU-Präsidiums und -Vorstands anberaumt. Kanzler Friedrich Merz hat wiederholt den Anspruch der CDU auf das Vorschlagsrecht betont. Die CDU-Spitzengremien am 9. November seien der „erste Zielpunkt“ eines geordneten Prozesses, hieß es am Rande seiner Asien-Reise aus seinem Umfeld. Bis dahin würden Gespräche mit den Landesvorsitzenden der CDU, aber auch mit der CSU geführt, danach mit dem Koalitionspartner SPD. Zudem werde auch mit den Grünen gesprochen.

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awe/pvt/dpa/afp