Björn Swanson, einstiger Sternekoch, hat angekündigt, sein Restaurant „Faelt“ schließen zu wollen. Das teilte er am Donnerstagabend über Facebook mit.

Sonnabend
Genießen in Berlin
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Darin heißt es: „game over. Nach 5 Jahren ist Schluss.“ Die Luft sei raus. Man hangele sich von Krise zu Krise, und er sei müde davon. Ohne Stern sei es zwar ziemlich gut gelaufen, aber Fine Dining sei für ihn uninteressant geworden. Er habe aus den 45 Quadratmetern „rausgeholt, was ging“. Swanson hatte im „Faelt“, seinem ersten eigenen Restaurant, einen Stern und 16 Punkte im Gault Millau erkocht. In diesem Jahr hatte ihm der Guide Michelin den Stern aberkannt, was Swanson in einem emotionalen Post kommentiert hatte. Dabei hatte er geschrieben, dass er froh sei über den Verlust, weil er jetzt unter anderem wieder mehr Zeit für die Familie habe.
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Swanson schreibt weiter, er sei stolz auf die Mitarbeiter, die er über die Jahre gehabt habe, „aber vor allem auch auf mich“. Es sei immer ein Drahtseilakt gewesen, Berlin sei aber auch nicht mehr das Berlin von einst, das habe die Entscheidung leichter gemacht. Am 30. November werde noch der Keller leergetrunken.
Björn Swanson hatte in Berlin zunächst im „Golvet“ die Küche geleitet und dort einen Stern erkocht, nachdem er ihn zuvor schon im „Gutshaus Stolpe“ bekommen hatte.. Danach machte er das „Faelt“ auf, ein kleines Restaurant in Schöneberg, das ebenfalls einen Stern erhielt, ihn aber 2025 verlor. Zurzeit führt er zudem noch das „Swan & Son“, ein französisch inspiriertes Bistro in der Charlottenburger Giesebrechtstraße.
Erst vor kurzem hatte eine ganze Welle von angekündigten Schließungen die Berliner Gastro-Szene erschüttert. Darunter sind das „The Cord“ auf dem Euref-Campus, die „Brasserie am Gendarmenmarkt“ und auch das Sterne-Restaurant „prism“ in Charlottenburg. Nun hat auch das „Faelt“ aufgegeben.





