Der nächste Gastro-Knall in Berlin: Nach dem Aus der „Brasserie am Gendarmenmarkt“ in Mitte haben nun die Betreiber des Sterne-Restaurants „Prism“ in Charlottenburg angekündigt, dass das Restaurant Ende August schließt. Die Schließung wurde in einem langen, emotionalen Statement auf Instagram bekannt gegeben.

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„In den vergangenen sieben Jahren haben wir alles in dieses Restaurant gesteckt. Und obwohl wir nicht leugnen können, dass wir unseren Erfolg genossen und jede Auszeichnung gefeiert haben, die wir erhalten haben, sind wir in Wahrheit erschöpft.“
Es sei immer schwieriger geworden, ein gehobenes Restaurant zu rechtfertigen. Seit sechs Jahren hält das Prism ununterbrochen einen Michelin-Stern. „Wir haben uns angestrengt, immer mehr auf uns genommen und uns neuen Projekten verschrieben, um unseren Traum mit dem Prism am Leben zu erhalten, aber es wurde überwältigend. Wir haben nicht aufgegeben, ohne unser Bestes zu geben.“ Am 30. August hat das „Prism“ an der Fritschestraße zum letzten Mal geöffnet. „Bis dahin möchten wir uns gerne persönlich von all unseren lieben Gästen und Freunden verabschieden.“
Wie geht es nun für den Spitzenkoch und Restaurant-Inhaber Gal Ben Moshe weiter? Einem Bericht der „BZ“ zufolge erhielt er ein Angebot einer Hotelgruppe in Prag. Es sei eine Herausforderung, die mit enormem Arbeitsaufwand verbunden sei. Etwas bleibt er Berlin aber doch erhalten, denn Ende 2024 eröffnete Gal Ben Moshe gemeinsam mit Paris Katsampis das Restaurant „Hana“ in Mitte, in dem levantinische und japanische Aromen aufeinandertreffen.




