Nach dem Einzug des BSW in den Landtag von Sachsen-Anhalt gibt sich Sahra Wagenknecht optimistisch für die Abgeordnetenhauswahl in Berlin. Man dürfe sich nicht von Umfragen verunsichern lassen, erklärte die BSW-Gründerin bei einem Auftritt in Berlin.

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Wahlumfragen hätten das Bündnis Sahra Wagenknecht in Sachsen-Anhalt nicht im Landtag gesehen. „Wir haben gesehen, es hat gereicht. Wir sind eingezogen in den Landtag in Sachsen-Anhalt und wir schaffen das auch in Berlin“, so Wagenknecht. Sie sprach von einer „Signalwirkung“.
News zur Berlin-Wahl 2026
BSW liegt in neuer Umfrage bei 4 Prozent
Einer Infratest-dimap-Umfrage der ARD zufolge käme das BSW in Berlin auf 4 Prozent und würde damit den Einzug ins Abgeordnetenhaus verpassen. Das BSW hatte bei der Wahl in Sachsen-Anhalt am vergangenen Sonntag den Sprung in den Landtag mit 5,3 Prozent der Stimmen knapp geschafft.
Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten.
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Die Regierungsbildung könnte in Sachsen-Anhalt kompliziert werden, da die AfD als deutlich stärkste Kraft keine absolute Mehrheit und bislang auch keinen Regierungspartner hat. Man müsse dem BSW nicht vorwerfen, „Steigbügelhalter“ zu sein, das seien die anderen Parteien, die mit ihrer Politik für Wut und Unzufriedenheit sorgten, sagte Wagenknecht. Sie kritisierte zudem die geplante Schließung des umstrittenen Russischen Hauses in Berlin.
dpa







