Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hat den Hackerangriff auf die Senatsverwaltungen für beendet erklärt. Es gebe „keine weiteren Bewegungen auf unseren Netzen“, sagte Wegner auf der Senatspressekonferenz am Dienstag. „Es gibt keine Hinweise darauf, dass das Landesnetz weiter infiltriert ist.“ Man habe den Angriff unterbunden.

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Bei der Aufarbeitung des umfangreichen Datenabflusses, bei dem Hacker riesige Mengen an Daten der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt erbeutet hatten, seien mehrere Schritte nötig beziehungsweise nötig gewesen. Den Cyberangriff zu unterbinden und Berlin zu schützen, sei der erste Schritt gewesen, so Wegner weiter. Die Sicherheit der Berliner Bürger und der Berliner Unternehmen stehe im Vordergrund. Die Aufarbeitung sei jedoch noch nicht beendet: „Wir haben einen Krisenstab eingerichtet, der bis auf Weiteres arbeitet.“
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Wegner über Hackerangriff: Keine Hinweise auf weitere Infiltration
Zu den weiteren Schritten zählte Wegner am Dienstag etwa die Ermittlungen gegen die Verdächtigen sowie die Gefahrenabwehr. Es gehe jetzt darum, mögliche weitere Angriffe abzuwehren. Außerdem laufe die Untersuchung der senatseigenen Systeme. Man analysiere, welche Informationen insgesamt abgeflossen sind. Zudem wolle man weiter klären, auf welche Systeme genau die Täter Zugriff hatten.
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Es sei jedoch nicht einfach, alle Daten zu sichten. „Wir sprechen von über 1,2 Millionen Dateien“, so Wegner weiter. Diese müssten aus dem Darknet, wo die Hacker die Daten zum Kauf angeboten haben, „in eine sichere Umgebung“ heruntergeladen und analysiert werden.
Florian Hauer, Berlins Chief Digital Officer und Staatssekretär für Digitalisierung und Verwaltungsmodernisierung, sagte über die Aufgabe: „Das ist eine technische Herausforderung.“ Der Download der Daten aus dem Darknet nehme viel Zeit in Anspruch. Mithilfe von KI-gestützter Analyse schaue man sich besonders sensible Daten mit Priorität an. Es sei bisher noch nicht bekannt geworden, dass Hochsicherheitsdaten abgeflossen seien. Wegner sagte dazu: „Die militärische Verteidigungsfähigkeit Deutschlands ist nicht gefährdet.“
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Nach Hackerangriff: Lichtenberg lässt seine Systeme laut Wegner untersuchen
Im Zusammenhang mit der Datenanalyse erwähnte der Regierende Bürgermeister ein Telefonat mit dem Bezirksbürgermeister von Lichtenberg. Der Bezirk werde sich jetzt an der Aufklärung beteiligen. Zuvor hatte es aus Lichtenberg geheißen, man wolle keinen Zugriff auf die eigenen Systeme gewähren. „Es geht nicht um Bezirksinteresse, sondern um die Sicherheit von uns allen“, sagte Wegner dazu nun.
Wichtig sei es zum jetzigen Zeitpunkt auch, die vom Datenleck betroffenen Bürger zu informieren. Es werde einen Stab in der Senatsverwaltung geben, der die von den Hackerattacken betroffenen Senatsverwaltungen dabei unterstützt, ergänzte Hauer. Das werde per Mail oder telefonisch geschehen. Die genaue Zahl Betroffener blieb offen.
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Cyberkriminelle forderten rund zwei Millionen Euro Lösegeld
Am 14. August war bekannt geworden, dass Hacker Daten aus dem Netz der Berliner Verwaltung erbeutet hatten. Die Erpresser, bei denen es sich um die Hacker-Gruppe Rhysida handeln soll, forderten vom Land Berlin eine Zahlung von 30 Bitcoin. Das entspricht rund zwei Millionen Euro. Weil der Senat nicht auf die Forderung einging, veröffentlichten die Erpresser nach dem Ende ihres Ultimatums Anfang September erste Daten.








