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was wird heute wichtig? Hier sind die Termine des Tages:

• In Brandenburg an der Havel findet der Parteitag der AfD Berlin statt. Dabei soll Kristin Brinker offiziell zur Spitzenkandidatin für die Abgeordnetenhauswahl gekürt werden.

• Für 14 Uhr hat die Initiative ZusammenBrücken zur Demonstration gegen die Sperrung der Brücken zwischen Kreuzberg und Alt-Treptow aufgerufen (Bahndamm hinter dem Görlitzer Park, Höhe Elsenstraße)

Montag bis Samstag

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Neues aus Berlin
Neues aus Berlin

Vor dem Fördergeld-Untersuchungsausschuss im Abgeordnetenhaus hat die ehemalige Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson nur eine persönliche Erklärung abgegeben, ansonsten aber die Auskunft verweigert. Ein Satz von ihr hallt lange nach: „Ich bin keine Politikerin.“

In der Tat: Sarah Wedl-Wilson war im Mai 2025 als Quereinsteigerin auf den Posten berufen worden, als Kulturmanagerin mit langjähriger Erfahrung, unter anderem als Mitglied des Stiftungsrats der Stiftung Oper in Berlin. Als solche sorgte sie nach dem glücklosen Intermezzo ihres Vorgängers Joe Chialo (CDU) für Erleichterung im Kulturbetrieb: Sie suchte und bot das Gespräch mit Akteuren und Institutionen und konnte sich kompetent in deren Lage versetzen. In Zeiten unpopulärer Sparmaßnahmen, die sie zu vertreten hatte, waren das lange vermisste Qualitäten.

Ex-Kultursenatorin Wedl-Wilson im Untersuchungsausschuss
Ex-Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson mit ihrem Anwalt Philipp Gehrmann vor dem Untersuchungsausschuss.© Stefan Kruse/dpa | Stefan Kruse

Da sie als Kultursenatorin gegen die Landeshaushaltsordnung verstoßen hat, muss sie sich dafür verantworten. Politisch hat sie das mit ihrem Rücktritt bereits getan. Ob das unsaubere Verfahren zu finanziellen Verlusten für das Land geführt hat und juristische Konsequenzen drohen, wird sich zeigen. Dennoch hinterlässt der Umgang mit der Quereinsteigerin einen zutiefst verstörenden Eindruck. Es waren die CDU-Politiker Dirk Stettner und Christian Goiny, die Sarah Wedl-Wilson massiv unter Druck setzten, die Fördermittel für Projekte gegen Antisemitismus freizugeben, wie es ihnen ihr Vorgänger Joe Chialo zugesagt hatte. Beide weisen die Vorwürfe einer unzulässigen Einflussnahme zurück – und lassen die Ex-Senatorin ungerührt im Regen stehen.

Quereinsteiger sind wichtig für das politische Geschäft, weil sie neue Perspektiven und Kenntnisse einbringen. Der Fall Sarah Wedl-Wilson wirkt wie ein großes Warnsignal an alle, die über ein Engagement in der Politik nachdenken. Zugleich ist er ein Armutszeugnis für die politische Kultur Berlins – und der CDU.

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Außerdem wichtig
Außerdem wichtig

Arbeitsgericht kippt Streikverbot in Berliner Kitas. Der Berliner Senat hat vor Gericht eine Schlappe erlitten. Das Land wollte der Gewerkschaft Verdi untersagen, Streiks in kommunalen Kitas zur Durchsetzung bestimmter Forderungen durchzuführen. Nicole Dolif berichtet.

Universitäten brauchen mehrere Milliarden Euro. Das TU-Hauptgebäude musste bekanntlich wegen baulicher Mängel geschlossen werden. Aber auch andere Hochschulen haben dringenden Sanierungsbedarf.

Tickets zu gewinnen!

In Kerstin Spechts Komödie „Na also. Geht doch.“ im Renaissance Theater geht es um eine Souffleuse, die plötzlich selbst die Dinge in die Hand nehmen muss, weil die Bühnendiva überraschend verstorben ist. Ein großer Auftritt für die 89-jährige Schauspielerin Nicole Heesters, den Sie nicht verpassen sollten! Für die Vorstellung am 9. Juni (19.30 Uhr) verlosen wir 5 × 2 Tickets. Dazu einfach unter morgenpost.de/verlosung das Formular ausfüllen und absenden. Einsendeschluss ist der 4. Juni. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Wir drücken die Daumen!

Ich wünsche ein wunderbares Wochenende!

Ihr Felix Müller

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