Liebe Leserin, lieber Leser,
was wird heute wichtig? Beginnen wir mit einem Blick auf die Termine des Tages:
- Um 11 Uhr wollen die Spitzen der Berliner CDU-SPD-Koalition die Beschlüsse ihrer Klausur bekanntgeben.
- Die Charité eröffnet heute um 11 Uhr neue Forschungseinrichtungen mit Bundesforschungsministerin Dorothee Bär. Worum es genau geht, lesen Sie hier. Die Berliner Morgenpost kennt die Forschungseinrichtungen schon.
Neues aus Berlin
Die Politik steht in vielen Bereichen vor harten Entscheidungen. Und sie treffen die Menschen und Berlin. Die Bundesregierung will und muss im Gesundheitsbereich sparen, um irgendwie die ausufernden Krankenkassenbeiträge in den Griff zu bekommen. Nur dass die Folgen der geplanten OP am offenen Herzen des Gesundheitswesens gewaltig sind – und, um im Bild zu bleiben: In Berlin drohen gleich mehrere akute Notfälle.

Montag bis Samstag
Morgenpost der Chefredaktion
Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.
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Chefreporter Joachim Fahrun beschäftigt sich seit Jahren mit den landeseigenen Krankenhäusern, den privaten Kliniken und den diversen Reformen. Als er die Pläne von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) nun auf ihre Berliner Konsequenzen abklopfte, war er erstaunt: Den finanziell ohnehin notleidenden Häusern werden nun neue Sparauflagen aufgedrückt. Insgesamt etwa 200 Millionen Euro sollen weniger in die Berliner Krankenhäuser fließen. Allein der große landeseigene Konzern Vivantes mit seinen mehr als 20.000 Beschäftigten rechnet im Worst Case mit 70 Millionen Euro weniger. Das weit über Berlin bekannte Universitätsklinikum Charité rechnet mit Kürzungen von 50 Millionen Euro.
Das alles hat auch Folgen für die Patienten und am Ende auch für die Steuerzahler. Fahruns Recherche lesen Sie hier.
Politik knallhart – das gibt es auch auf anderer Ebene.

Berlins Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson (parteilos, für CDU) hat wegen der Affäre um möglicherweise unrechtmäßig vergebene Millionen-Beträge an Antisemitismusprojekte nun ihren Staatssekretär Oliver Frederici (CDU) entlassen. Ausgerechnet den Staatssekretär, der vor unrechtmäßigem Handeln gewarnt hatte. Offenbar herrscht Panik in der Kulturverwaltung. Denn Ende der Woche wird der Rechnungshofbericht zur Vergabeaffäre veröffentlicht. Er soll schwere Vorwürfe gegen die Spitze des Hauses beinhalten. Alle Details lesen Sie hier. Joachim Fahrun hat die Entlassung zudem kommentiert. Er kommt zu dem Fazit: „Ein Bürokrat und Bauernopfer.“
Die Affäre jedenfalls ist noch nicht zuende.
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Außerdem wichtig
Was kann der neue Baustellenkoordinator für Berlin erreichen? Er soll die Geisterbaustellen abschaffen, also Baustellen, auf denen nach anfänglichen Absperrungen nicht mehr gearbeitet wird. Jessica Hanack kennt die Details. Wir, als Berliner Morgenpost, wollen dem Baustellenkoordinator helfen, solche Geisterbaustellen aufzuspüren. Und brauchen dabei Ihre Hilfe. Wo gibt es Geisterbaustellen in Berlin? Schreiben Sie uns. Die Adresse finden Sie hier.
Müll ist das andere große Ärgernis-Thema neben den Baustellen in der Stadt. Leonard Laurig hat die „Waste Watcher“ begleitet. Seine Reportage lesen Sie hier.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Mittwoch.
Ihr
Gilbert Schomaker,
stellvertretender Chefredakteur.
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