Der Berliner Senat hat sich für Silvester 2021/2022 im Rahmen der Bekämpfung des Coronavirus auf 53 weitere Böllerverbotszonen verständigt. Insgesamt gibt es 56 Böllerverbotszonen in Berlin. Ein Böllerverbot am Alexanderplatz, im Steinmetzkiez in Schöneberg und an der JVA Moabit wurde bereits einige Wochen zuvor angekündigt.

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In den Verbotszonen sind die Ansammlung von Menschen, der Aufenthalt sowie das Abbrennen von Feuerwerk und anderen pyrotechnischen Gegenständen untersagt. Ausnahmen gebe es nur für bestimmte genehmigte professionelle Feuerwerke.
Bundesweit ist bereits der Verkauf von Feuerwerk untersagt, um die Krankenhäuser zum Jahreswechsel nicht zusätzlich zu belasten.
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Böllerverbot an Silvester - Polizei mit Zusatzkräften unterwegs
Die Berliner Polizei will das Böllerverbot zu Silvester mit zusätzlichen Kräften durchsetzen. „Der Jahreswechsel 2021/2022 steht auch dieses Mal unter dem Zeichen von Corona und wird die Polizei Berlin zum Abschluss des Jahres noch einmal in besonderem Maße fordern“, teilte die Behörde am Dienstag mit. Demnach will die Polizei im gesamten Stadtgebiet unterwegs sein. Die genaue Zahl der zusätzlichen Kräfte wurde zunächst nicht genannt. Im vergangenen Jahr waren 2900 zusätzliche Kräfte im Einsatz, darunter auch 600 Polizisten aus anderen Bundesländern.
Silvester Berlin: Böllern und Feuerwerk verboten - das sind die Zonen
- Alte Frankfurter Allee/Siegfriedstraße/ Bahnhof Lichtenberg, begrenzt durch Siegfriedstraße 212, Kreuzung Frankfurter Allee/Gudrunstraße sowie Frankfurter Allee 233
- Altstadt Köpenick, begrenzt durch Lange Brücke, Dammbrücke, Katzengrabensteg, Amtsstraße sowie Müggelheimer Straße
- Altstadt Spandau, begrenzt durch Am Juliusturm, die Havel, Stabholzgarten sowie Altstädter Ring
- Annemirl-Bauer-Platz, begrenzt durch die Kreuzung Sonntagstraße/Lenbachstraße, die Kreuzung Neue Bahnhofstraße/Simplonstraße, den S- und Regionalbahnbahnhof Ostkreuz, die Kreuzung Lehnbachstraße/Revaler Straße, die Kreuzung Lehnbachstraße/Simplonstraße
- Bahnhofstraße/S-Bahnhof Köpenick, begrenzt durch die Kreuzung Mahlsdorfer Straße/Am Bahndamm, Borgmannstraße, Puchanstraße, die Kreuzung Bahnhofstraße/Annenallee, Hämmerlingstraße
- Brandenburger Tor/Tiergarten, begrenzt durch Scheidemannstraße, Ebertstraße, Lennéstraße, Tiergartenstraße, Hofjägerallee, Großer Stern, Spreeweg, John-Foster-Dulles-Allee, ausgenommen von dem Aufenthaltsverbot in diesem Bereich sind die jeweils zugelassenen Mitwirkenden, Teilnehmenden und Gäste der Veranstaltung „Celebrate at the Gate - Silvester am Brandenburger Tor (Berlin Welcome 2022)“
- Breitscheidplatz, begrenzt durch Budapester Straße, Europa-Center, Tauentzienstraße, Kurfürstendamm, Geschäftsgebäude Kurfürstendamm 11, Kantstraße
- Drachenfliegerberg (Kleiner Teufelsberg), begrenzt durch die Kreuzung Tannenbergallee/Heerstraße, Teufelsseechaussee, den Grunewald
- Falkenhagener Feld, begrenzt durch Radelandstraße, Hohenzollernring, die Bahntrasse der Deutschen Bahn AG, Wolfshorst, Reckeweg, die Landesgrenze Berlin/Brandenburg
- Frankfurter Tor, begrenzt durch Petersburger Straße 2/4, Frankfurter Allee 1/2, Warschauer Straße 7/8, Karl-Marx-Allee 140/143
- Gesundbrunnen, begrenzt durch Badstraße 6, die Kreuzung Badstraße/Brunnenstraße, Behmstraße 28, Swinemünder Brücke, Hanne-Sobeck-Platz, Brunnenstraße 105
- Heerstraße Nord, begrenzt durch Cosmarweg, Maulbeerallee, Blasewitzer Ring, Kleingartenanlage Hasenheide, Meydenbauerweg, Meesterweg, Feldgebiet Aufstall
- Hermannplatz, begrenzt durch die Kreuzung Urbanstraße/Sonnenallee, die Kreuzung Hasenheide/Karl-Marx-Straße
- Bereich Hermannstraße, begrenzt durch die Kreuzung Hermannstraße/Allerstraße, die Kreuzung Hermannstraße/Siegfriedstraße
- Huttenkiez, begrenzt durch Rostocker Straße 13/41, Beusselstraße 27/61 bis 12/78, Turmstraße 58/63, die Kreuzung Huttenstraße/ Rostocker Straße
- Johannisthaler Chaussee/Fritz-Erler-Allee (Gropiusstadt), begrenzt durch Fritz-Erler-Allee 50/53, die Kreuzung Fritz-Erler-Allee/Lipschitzallee, die Kreuzung Lipschitzallee/Kölner Damm, die Kreuzung Kölner Damm/ Johannisthaler Chaussee, Johannisthaler Chaussee 263
- Karl-Marx-Straße, begrenzt durch Hermannplatz, U-Bahnhof Neukölln
- KottbusserTor/Kottbusser Damm, begrenzt durch die Kreuzung Kottbusser Tor/Adalbertstraße, die Kreuzung Kottbusser Tor/Skalitzer Straße, die Kreuzung Kottbusser Tor/Reichenbergerstraße, die Kreuzung Kottbusser Damm/Hermannplatz/Urbanstraße/ Sonnenallee, Hohenstaufenplatz
- Leopoldplatz, begrenzt durch Maxstraße, Schulstraße, Müllerstraße, Nazarethkirchstraße
- Lichtenberger Brücke, begrenzt durch Frankfurter Allee 248/gegenüber bis 263/266
- Märkisches Viertel, begrenzt durch Calauer Straße, die Kreuzung Calauer Straße/Senftenberger Ring, Senftenberger Ring, Uhlandstraße, Wilhelmsruher Damm, die Kreuzung Wilhelmsruher Damm/Finsterwalder Straße, Finsterwalder Straße, die Kreuzung Finsterwalder Straße/Clauer Straße
- Mauerpark, begrenzt durch Gleimstraße, Gleimtunnel, Am Falkplatz, Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark, Eberswalder Straße, Wolliner Straße, Graunstraße
- Mehrower Allee (Marzahn Nord), begrenzt durch die Kreuzung Mehrower Allee/Blumberger Damm, die Kreuzung Mehrower Allee/Märkische Allee
- Modersohnbrücke, begrenzt durch die Kreuzung Modersohnstraße/Revaler Straße, Modersohnstraße 33/34
- Monbijoupark/James-Simon-Park, begrenzt durch Oranienburger Straße, Kleine Präsidentenstraße, die Spree, Monbijoustraße
- Oranienplatz/Oranienstraße, begrenzt durch die Kreuzung Moritzplatz/Prinzenstraße, die Kreuzungen Oranienstraße/Dresdener Straße, die Kreuzung Oranienplatz/Legiendamm, die Kreuzung Oranienplatz/Leuschnerdamm, die Kreuzung Oranienplatz/Naunynstraße, die Kreuzung Oranienstraße/Skalitzer Straße, die Kreuzung Oranienplatz/Erkelenzdamm, die Kreuzung Oranienplatz/Segitzdamm
- Potsdamer Platz, begrenzt durch die Kreuzung Ebertstraße/Voßstraße, die Kreuzung Bellevuestraße/Auguste-Hauschner-Straße, die Kreuzung Leipziger Straße/Leipziger Platz, die Kreuzung Ebertstraße/Alte Potsdamer Straße, die Kreuzung Potsdamer Straße/Varian-Fry-Straße
- Potsdamer Straße/Kurfürstenstraße, begrenzt durch Potsdamer Straße 105/116 bis 117/130, Kurfürstenstraße 26/155 bis 33/149
- Potsdamer Straße/Lützowstraße, begrenzt durch Potsdamer Straße 65/80 bis 79/92, Lützowstraße 20/95 bis 25/88
- Potsdamer Straße/Pohlstraße, begrenzt durch Potsdamer Straße 93/102 bis 105/116, Pohlstraße 46/53 bis 62/75
- RAW-Gelände, begrenzt durch Revaler Straße, Modersohnstraße, Bahngelände der Deutschen Bahn AG, Warschauer Straße
- Reinickendorfer Straße 84 (Maxhöfe), begrenzt durch Reinickendorfer Straße 79 bis 87, den öffentlich zugänglichen Hof der Häuser Reinickendorfer Straße 82 bis 87
- Roederplatz, begrenzt durch Weißenseer Weg, Herzbergstraße, Möllendorfstraße, Paul-Junius-Straße
- Rosenthaler Platz, begrenzt durch Weinbergsweg 2/27, Torstraße 118/119 bis 131/132, Rosenthaler Straße 1/72A bis 2/196
- Skateranlage Falkenberger Chaussee/Vincent-van-Gogh-Straße, begrenzt durch Falkenberger Chaussee, Vincent-van-Gogh-Straße, Warnitzer Straße
- Simon-Dach-Kiez, begrenzt durch Grünberger Straße, die Kreuzung Modersohnstraße/Gärtnerstraße, Revaler Straße, Warschauer Straße
- Sonnenallee, begrenzt durch Hermannplatz, Treptower Straße
- Spandauer Neustadt, begrenzt durch Hohenzollernring, Falkenseer Damm, die Havel
- Sparrplatz, begrenzt durch Sprengelstraße, Sparrstraße, Lynarstraße
- Thermometersiedlung, begrenzt durch Celsiusstraße, die Kreuzung Celsiusstraße/Fahrenheitstraße, die Kreuzungen Réaumurstraße/Celsiusstraße, die Kleingartenanlage Celsiusstraße
- Traveplatz, begrenzt durch Travestraße, Jessnerstraße, Oderstraße, Weichselstraße
- Treptower Park, begrenzt durch die Spree, die Kreuzung Alt Treptow/Bulgarische Straße, Bulgarische Straße, Am Treptower Park, Elsenstraße
- U-Bahnhof Eberswalder Straße, begrenzt durch die Einmündung Schönhauser Allee/Topsstraße, Pappelalllee 5A/88, die Kreuzung Danziger Straße/Knaackstraße/Lychener Straße, die Einmündung Schönhauser Allee/Kastanienallee, Kastanienallee 9/100, Eberswalder Straße 19/31
- U-Bahnhof Nauener Platz, begrenzt durch die Kreuzung Reinickendorfer Straße/Liebenwalder Straße, Schulstraße 40/103 bis 41/ gegenüber Reinickendorfer Straße 52/74
- U-Bahnhof Seestraße, begrenzt durch Müllerstraße 135/ gegenüber bis 40B/138, Seestraße 43/95 bis 46/93A
- Volkspark am Weinbergsweg, begrenzt durch Veteranenstraße, Brunnenstraße, Weinbergsweg, Fehrbelliner Straße
- Warschauer Brücke, begrenzt durch die Einmündung Helsingsforser Straße/Warschauer Straße, den U-Bahnhof Warschauer Straße
- Warschauer Straße, begrenzt durch die Einmündung Helsingsforser Straße/Warschauer Straße, die Kreuzung Warschauer Straße/Revaler Straße, den U-Bahnhof Frankfurter Tor
- Wasserstadtbrücken, begrenzt durch Rauchstraße, Daumstraße, Pohleseestraße, Hugo-Cassirer-Straße
- Weitlingstraße, begrenzt durch Frankfurter Allee, Lückstraße
- Werner-Düttmann-Siedlung, begrenzt durch Urbanstraße, Jahnstraße, Hasenheide, Graefestraße
- Wismarplatz, begrenzt durch Weserstraße, Gryphiusstraße, die Kreuzung Wismarplatz/Boxhagener Straße, die Kreuzung Wismarplatz/Grünberger Straße
- Wrangelkiez/Görlitzer Park, begrenzt durch Skalitzer Straße, May-Ayim-Ufer, Am Oberbaum, Schlesische Straße, Vor dem Schlesischen Tor, Cuvrystraße, Görlitzer Ufer, Görlitzer Straße, Wiener Straße
- Ebenso verboten ist Feuerwerk in ausgewiesenen Zonen auf dem Alexanderplatz, im Steinmetzkiez/Pallasstraße sowie im Bereich der JVA Moabit.
Feuerwehr rechnet trotzdem mit vielen Einsätzen an Silvester
Ungeachtet des Böllerverbots rechnet die Feuerwehr an Silvester wieder mit mehr Notrufen und Einsätzen als in üblichen Nächten. Wie in den Vorjahren soll am Silvesterabend ab 19 Uhr der Ausnahmezustand Silvester ausgerufen werden. Demnach werde die Personalstärke unter anderem auf den Feuerwachen und in der Leitstelle erhöht. Silvester 2020 habe es allein zwischen 19 und 6 Uhr mehr als 860 Einsätze gegeben. Der Einsatzdurchschnitt pro Tag liege sonst bei 1400 Einsätzen.
Insgesamt sollen knapp 1400 Kräfte im Einsatz sein: Mehr als 700 Kräfte der Berufsfeuerwehr, mehr als 530 ehrenamtliche Kräfte von 59 Freiwilligen Feuerwehren und knapp 100 zusätzliche Kräfte von der Bundeswehr, dem Technischen Hilfswerk und den Hilfsorganisationen. Über 340 Fahrzeuge seien besetzt. Die Personalstärke werde im Vergleich zum täglichen Regelbetrieb nahezu verdreifacht, sagte ein Sprecher.
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