Sechs Monate nach dem Diebstahl eines Leichentransporters mit zwölf Särgen laufen die Ermittlungen gegen die Bestatter wegen Betruges weiter. Es müssten noch mehr als zehn Zeugen – Mitarbeiter und Angehörige – vernommen werden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Montag in Frankfurt (Oder).
„Bei den Ermittlungen geht es unter anderem um den Transport und den Zustand der Leichen und Särge.“ Es stehe der Vorwurf im Raum, dass Verträge gegenüber Angehörigen nicht erfüllt worden seien und dass dies von vorneherein klar gewesen sei.
Der Prozess gegen drei der mutmaßlichen Leichendiebe geht am Dienstag im polnischen Posen weiter. Die Angeklagten sehen sich zu Unrecht beschuldigt. Sie sollen im vergangenen Oktober drei Transporter, darunter den mit den Särgen, in der Nähe von Berlin gestohlen und nach Polen geschafft haben. Die Särge mit den Toten fand die Polizei in einem Wald.
dpa/alu



