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1. Mai – Berlins Prominenz feiert den Tag der Freizeit

Fischen, tanzen, golfen und feieren: Bekannte Menschen aus der Hauptstadt verbringen ihren freien Tag mit der Familie und alten Freunden in Berlin, Brandenburg - und Eva Habermann im Hochseilgarten.

Foto: Massimo Rodari

Klettern geht sie. Im Waldhochseilgarten Jungfernheide. „Mitten in der Stadt, aber trotzdem gefühlt auf dem Land“, sagt Eva Habermann. Die Schauspielerin hat Besuch von ihrem besten Freund Armin Barwich aus Mannheim – und da ihr Freund, Journalist Ingo Wohlfeil, heute arbeiten muss, hat sich Habermann entschlossen, für ein Alternativprogramm der extremen Art zu sorgen. „Das Klettern ist nicht ganz ohne“, sagt sie, „aber hinterher ist es ein tolles Gefühl, seine Angst überwunden zu haben.“ Wie andere prominente Berliner ihren freien Tag verbracht haben, haben sie uns am Telefon verraten – und gleich ein Bild von sich mitgeschickt.

Trampolin am Tipi-Zelt

Dana Golombek, Schauspielerin: „Regen: rein, kein Regen: raus. Wir sind in der Nähe von Königs Wusterhausen. Mit meiner Tochter und mit Freunden und ihren Kindern. Wir wollten uns allen Maifeierlichkeiten in der Stadt entziehen und den Tag auf dem Land verbringen. Das Wetter hatten wir uns eigentlich so vorgestellt wie gestern, aber egal, Hauptsache, man versteht sich gut. Und das tun wir. Wir haben hier einen großen Garten, mit Trampolin und Tipi-Zelt. Wenn es heute Nachmittag wieder regnet, müssen wir den Kuchen, den wir gebacken haben, eben drin essen. Wir sind schon seit Mittwoch hier – da haben wir das schöne Wetter ja schon genossen.“

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Mit der Enkelin in den Zoo

Jörg Woltmann, KPM-Chef: „Ich war heute Vormittag mit meiner Frau und unserer Enkelin Florentine im Zoo. Sie ist eineinhalb Jahre alt und liebt den Streichelzoo. Dann haben wir an einem Stand an der Clayallee Spargel gekauft, den meine Frau jetzt gerade zubereitet: ein bisschen fester gekocht, mit Schinken. Später will sie noch Blumen im Garten pflanzen und ich setze mich an den Schreibtisch. Es heißt ja schließlich ‚Tag der Arbeit‘. Übrigens ist nicht überliefert, dass KPM-Geschirr je bei einem Polterabend verwendet wurde – also hoffentlich auch nicht bei einer Demo zum 1. Mai.“

Ohne Pferde geht es nicht

Stephan Buchner, Geschäftsführer der Rennbahn Hoppegarten: „Ganz ohne Pferde geht es dann auch an meinem freien Tag nicht. Also bin ich mit meiner Frau Natascha, meiner Tochter Chiara und unserem Hund Juli für einen Familienausflug in die Uckermark gefahren. Eine Freundin von uns hat hier das Gestüt Görlsdorf. Hier gibt es gerade neugeborene Fohlen. Wir sichten also quasi die Rennpferde von morgen. Ich bin ja noch neu hier in der Gegend, später werden wie hier auch noch was essen gehen. Vielleicht schauen wir uns im nächsten Jahr mal das Myfest in Kreuzberg an.“

Golfen im Märkischen

Nanna Kuckuck, Designerin: „Mein Mann Dirk Ullmann und ich stehen gerade am ersten Loch auf dem Platz im ‚Märkischen Golfclub Potsdam‘. Ich spiele etwa seit fünf Jahren, mein Handicap liegt bei 32. Zum Golfen hat mich mein Mann gebracht, er ist leider sehr viel besser als ich. Wir haben keinen festen Platz, wir mögen die Abwechslung. Heute, mit all den Turnieren am 1. Mai, war es gar nicht so leicht, noch etwas zu finden. Denn wir spielen einfach nur so zum Spaß. Später gehen wir noch tanzen. Wir machen gerade einen Kurs und frischen unsere Standard- und Latein-Kenntnisse auf. Das macht sehr viel Spaß – ich kann das nur empfehlen.“

Zum Angeln nach Brandenburg

Robert Petrović, Direktor des „Ritz-Carlton Berlin“: „Ich bin um 4.30 Uhr aufgestanden, um pünktlich um halb sechs auf meine fünf Freunde an der Oder zu treffen. Wir haben ein Sommerhaus in Brandenburg‚ unsere Hamptons’ nennen wir das. Nach dem Angeln treffen wir dort meine Frau Maria, die mit unserem Sohn Robert junior und den Frauen und Kindern meiner Freunde auf uns wartet. Dann heißt es: Nichts tun und genießen, bevor wir einen Tag später nach Dresden aufbrechen. Dort wollen wir uns die Stadt anschauen, bevor es Sonntag zurück nach Berlin und zur Arbeit geht.“

Raus aus Berlin, rein in die Altstadt

Simon McDonald, Britischer Botschafter: „Den 1. Mai verbringe ich dieses Jahr leider nicht in Berlin. Meine schöne Alternative ist Dubrovnik mit malerischer Altstadt und wunderbarem Blick auf das Mittelmeer. Meine Familie und ich machen derzeit Urlaub hier und genießen die reiche Kultur des Landes. Ich verpasse deshalb nicht nur den Maifeiertag in Berlin, sondern auch die Feierlichkeiten in Großbritannien. Dort gehören Maiparaden und -tänze zur Tradition, sowie die Studenten, die in Oxford von der Brücke in den Fluss springen. Nach dem Urlaub freue ich mich aber, den herrlichen Berliner Frühling weiter genießen zu können.“

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